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Auftragsvergabe zur Betonsanierung des Regenüberlaufbecken auf der Kläranlage Urmitz Bhf.

Angenommen
TypAntrag
GemeindeVerbandsgemeinde Weißenthurm
Datum2026-09-02
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Verbandsgemeinde Weißenthurm vergibt den Auftrag zur Betonsanierung des Regenüberlaufbeckens auf der Kläranlage Urmitz Bhf. Die Maßnahme ist erforderlich, um Betonschäden zu beheben und die Beckenkrone vor der geplanten Erneuerung des Schildräumers 2027 instandzusetzen. Nach öffentlicher Ausschreibung wird der Auftrag zum Angebotspreis von 63.302,05 € an Betos GmbH (Gelnhausen) erteilt. Der Werkausschuss beschloss dies einstimmig.

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Dokument

Extrahierter Text

Zuständig (VG / OG / Stadt ) : 01VG/4757/2026 Verbandsgemeinde Weißenthurm Beratungsfolge: Sitzungsdatum Gremium Öffentlichkeitsstatus Zuständigkeit 02.09.2026 Werkausschuss der öffentlich Entscheidung Verbandsgemeinde Weißenthurm Tagesordnungspunkt: Auftragsvergabe zur Betonsanierung des Regenüberlaufbecken auf der Kläranlage Urmitz Bhf. Ausschließungsgründe: Ausschließungsgründe nach § 22 GemO liegen für folgende Personen vor, so dass diese an der Beratung und Beschlussfassung nicht mitgewirkt und zuvor im Zuhörerbereich Platz genommen haben: Sachlage Das Regenüberlaufbecken auf der Kläranlage Urmitz/Bhf. übernimmt eine wichtige Funktion innerhalb der Abwasseranlage. Es dient insbesondere bei Starkregenereignissen zur Zwischenspeicherung der anfallenden Abwassermengen und trägt dadurch dazu bei, hydraulische Überlastungen der nachgeschalteten Anlagenteile zu vermeiden. Darüber hinaus kann das Becken im Bedarfsfall als Havariebecken genutzt werden, um bei besonderen Betriebsstörungen oder Schadensereignissen eine sichere Rückhaltung des Abwassers zu gewährleisten. Aufgrund seiner Funktion ist das Bauwerk regelmäßig hohen hydraulischen und stofflichen Belastungen ausgesetzt. Im Rahmen der laufenden Unterhaltung und der bisherigen Überprüfungen wurden an den Betonbauteilen bereits verschiedene partielle Schadensbilder festgestellt. Hierbei handelt es sich insbesondere um Bereiche, in denen die Betonoberfläche geschädigt bzw. teilweise bereits tiefergehend angegriffen ist. Um eine weitere Ausbreitung der Schäden und damit eine fortschreitende Beeinträchtigung der Bausubstanz zu verhindern, ist eine fachgerechte Betoninstandsetzung erforderlich. Durch eine frühzeitige Sanierung sollen größere Schäden und damit verbundene kostenintensivere Instandsetzungsmaßnahmen in der Zukunft vermieden werden. Eine zusätzliche Notwendigkeit ergibt sich aus der geplanten Erneuerung des Schildräumers. Der vorhandene Schildräumer soll im Jahr 2027 erneuert werden. Im Zuge dieser Maßnahme ist auch eine Überarbeitung bzw. Erneuerung der Beckenkronenbereiche, auf denen die technische Einrichtung aufliegt bzw. geführt wird, erforderlich. Die vorhandenen Schadstellen an der Beckenkonstruktion sollen daher vor der Installation des neuen Schildräumers beseitigt werden. Seite: 1/4 Die Betonsanierung soll deshalb möglichst im Vorfeld der Erneuerung des Schildräumers erfolgen. Damit wird sichergestellt, dass die für den neuen Schildräumer erforderlichen baulichen Voraussetzungen geschaffen werden und nach Abschluss der technischen Erneuerung keine erneuten Eingriffe in die bereits instandgesetzten Bauteile erforderlich werden. Im ersten Schritt werden die vorhandenen Betonoberflächen des Regenüberlaufbeckens umfassend vorbereitet. Hierzu werden die Bodenflächen, Wandflächen und Beckenkronen mittels Granulat- bzw. Sandstrahlverfahren bearbeitet. Hierdurch werden Verunreinigungen, lose Bestandteile sowie minderfeste und geschädigte Betonschichten entfernt. Gleichzeitig wird die Oberfläche für die nachfolgende Begutachtung und Instandsetzung entsprechend vorbereitet. Nach der Oberflächenbehandlung erfolgt eine detaillierte Begutachtung der freigelegten Betonflächen. Dabei werden die vorhandenen Schadstellen hinsichtlich ihres Umfangs und ihrer Eindringtiefe untersucht. Insbesondere wird festgestellt, in welchen Bereichen der Beton lediglich oberflächlich geschädigt ist und wo eine weitergehende Betoninstandsetzung erforderlich wird. In Bereichen mit gravierenden bzw. tiefer in den Beton reichenden Schadstellen wird der geschädigte Beton vollständig entfernt und die betroffenen Bereiche entsprechend den einschlägigen technischen Regelwerken fachgerecht instandgesetzt. Ziel ist es, die geschädigten Bereiche dauerhaft zu beseitigen und die erforderliche Dauerhaftigkeit und Schutzfunktion der Betonkonstruktion wiederherzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Beckenkronenfläche, da diese im Zusammenhang mit der geplanten Erneuerung des Schildräumers eine besondere konstruktive Bedeutung besitzt. Die Beckenkronen müssen für die Aufnahme bzw. Führung des neuen Schildräumers in einem entsprechend geeigneten und dauerhaft tragfähigen Zustand hergestellt werden. Beschädigte oder nicht mehr ausreichend tragfähige Bereiche der Beckenkrone werden daher im Rahmen der Sanierung entsprechend überarbeitet bzw. erneuert. Nach Abschluss der Betoninstandsetzungsarbeiten wird über die gesamten bearbeiteten Flächen ein geeignetes Oberflächenschutzsystem aufgebracht. Dieses soll die Betonoberflächen dauerhaft vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und schädigenden Stoffen schützen und dadurch einer erneuten Schädigung des Betons entgegenwirken. Zusätzlich werden sämtliche vorhandenen Dehnungsfugen erneuert. Eine dauerhaft funktionsfähige und dichte Ausbildung der Fugen ist erforderlich, um das Eindringen von Wasser bzw. Abwasser in die Baukonstruktion zu verhindern und die Dauerhaftigkeit des Bauwerks sicherzustellen. Mit der geplanten Betonsanierung soll die vorhandene Bausubstanz des Regenüberlaufbeckens nachhaltig gesichert und die langfristige Funktionsfähigkeit des Bauwerks gewährleistet werden. Die vorhandenen Schadstellen sollen fachgerecht beseitigt und die Betonflächen durch ein geeignetes Oberflächenschutzsystem dauerhaft geschützt werden. Die Maßnahme steht dabei in unmittelbarem Zusammenhang mit der für 2027 vorgesehenen Erneuerung des Schildräumers. Insbesondere die Beckenkronen müssen hierfür in einen technisch geeigneten und dauerhaft belastbaren Zustand versetzt werden. Durch die vorgelagerte Sanierung kann vermieden werden, dass nach der Installation des neuen Schildräumers erneut umfangreiche Arbeiten an der Beckenkonstruktion durchgeführt werden müssen. Die Durchführung der Betonsanierung vor der Erneuerung des Schildräumers ist daher sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Gleichzeitig wird durch die Maßnahme die weitere Nutzung des Regenüberlaufbeckens als Rückhalte- und Havariebecken langfristig sichergestellt und die vorhandene Infrastruktur nachhaltig erhalten. Im Zuge der Maßnahme hat die Stabsstelle Zentrale Vergabe eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Seite: 2/4 Die Vergabeunterlagen wurden mittels registrierten Downloads auf der Vergabeplattform von 17 Firmen heruntergeladen. Zum Ablauf der Angebotsfrist 23.07.2026 lagen der Stabsstelle Zentrale Vergabe zum Eröffnungstermin 11 Angebote vor. Ein Angebot wurde nicht gewertet. Das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens, im Vergleich mit der Kostenprognose, stellt sich wie folgt dar (Angebotspreise einschl. Nachlässe): Nr. Firma Angebotssumme Verteilung in % € 1 Betos GmbH, Gelnhausen 63.302,05 38,51 2 Sonntag Baugesellschaft mbH & Co. KG, 64.066,39 41,03 Dörth 3 INTEC GmbH, Sehlem 67.666,38 41,17 4 SW Contruct GmbH, Wittlich 74.349,82 45,24 5 Moseler GmbH, Zeltingen 78.627,91 47,84 6 Maurermeister Witsch, Bad Neuenahr - 105.503,02 66,18 Ahrweiler 7 InfraGuss GmbH, Trier 130.518,49 79,42 8 TORKRET GmbH, Klausen 150.515,46 91,58 9 TOM GmbH, Hattersheim 157.597.79 95,89 Kostenprognose 164.347,33 100,00 10 Sandstrahl Schuch, Görlitz 211.386,47 128,62 1. Alle Angebote wurden nach VOB/A rechnerisch und fachtechnisch geprüft. Die Auskömmlichkeit des Angebots, des Mindestbietenden wurde bestätigt. 2. Die Kostenprognose in Höhe von 164.347,33 € liegt in der Gesamtsumme ca. 61,49 % über dem Angebot des Mindestbietenden. Die Auftragssumme liegt somit deutlich unterhalb der prognostizierten Auftragssumme. 3. Die Kostenschätzung wurde auf Basis vergangener Betonsanierungsprojekte erstellt. Vergleicht man die Angebotssummen 3 - 4 so ist zu erkennen, dass hier keine großen preislichen Differenzen vorliegen. Es ist daher anzunehmen, dass diese Angebote den aktuellen Markt darstellen. 4. Das wirtschaftlichste Angebot hat nach Abschluss der rechnerischen und fachtechnischen Prüfung die Firma Betos GmbH, mit einer Angebotssumme von insgesamt 63.302,05 € abgegeben. 5. Das zur Auftragserteilung vorgeschlagene Unternehmen hat alle erforderlichen Nachweise vorgelegt. Weitere Vorgehensweise Seitens der Verbandsgemeindewerke wird empfohlen, den Auftrag über die „Betonsanierung Regenbecken Kläranlage“ zum Angebotspreis 63.302,05 € an die Fa. Betos GmbH, Gelnhausen zu erteilen. Finanzierung Seite: 3/4 Zur Finanzierung der Maßnahme sind im Wirtschaftsplan 2026 des Abwasserwerks unter der Haushaltsstelle 56702 Mittel in Höhe von 200.000,00 € vorhanden. Beschlussvorschlag: Der Werkausschuss beschließt, den Auftrag zur Betonsanierung des Regenüberlaufbeckens der Kläranlage Urmitz Bhf. zum Angebotspreis i. H. v. 63.302,05 € an die Fa. Betos GmbH, Gelnhausen, zu erteilen. Etwaige Anträge: Beschlussfassung: Abstimmungsergebnis: Einstimmig / ____ Zustimmungen ____ Ablehnungen ____ Stimmenthaltungen Seite: 4/4

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