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Sachstandsbericht - Konzept zur Nutzung und Speicherung von Regenwasser - Antrag der Grünen Fraktion vom 06. Mai 2026 (DS Nr. 2025/0418

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeTroisdorf
Datum2026-09-17
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Grüne Fraktion beantragte 2025 ein Konzept zur Regenwassernutzung und -speicherung (Schwammstadtkonzept). Der Arbeitskreis „Schwammstadt" arbeitet seit Frühjahr 2025 abteilungsübergreifend an der Integration von Blau-Grüner Infrastruktur in laufende Bau- und Planungsmaßnahmen. Bei Bestandsgebäuden werden nachträgliche Regenwassernutzungsanlagen und Gründächer derzeit nicht umgesetzt, da die Kosten unverhältnismäßig sind und oft technisch unmöglich. Bei Neubauten wird Regenwasserspeicherung berücksichtigt, sofern wirtschaftlich sinnvoll und ein Nutzungskonzept vorhanden ist.

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Stadt Troisdorf Datum: 13.08.2026 Der Bürgermeister Az: II/S1-HP Anfrage, DS-Nr. 2026/0367 öffentlich Beratungsfolge Sitzung am: Ja Nein Enth. Ausschuss für Stadtentwicklung, Klimaschutz 17.09.2026 und Denkmalschutz Betreff: Sachstandsbericht - Konzept zur Nutzung und Speicherung von Regenwasser - Antrag der Grünen Fraktion vom 06. Mai 2025 (DS Nr. 2025/0418) hier: Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 29. Juni 2026 Sachdarstellung: Gemäß Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz vom 21.05.2025 wurde das Thema „Erarbeitung eines Schwammstadtkonzepts für die Stadt Troisdorf“ in die Haushaltsplanung 2026/2027 eingebracht, in dem eine gemeinsam mit dem Abwasserbetrieb Troisdorf zu erarbeitende Strategie zum Sammeln und Speichern von Regenwasser berücksichtigt werden soll. Das Thema „Schwammstadtkonzept“ wird als Bestandteil in das ab 2027 verpflichtend zu erarbeitende Klimaanpassungskonzept integriert. Ungeachtet dessen arbeitet der Arbeitskreis „Schwammstadt“, bestehend aus dem Abwasserbetrieb und der Verwaltung (II/S1 Klimawandelvorsorge, 66.10 Straßenbau, 66.11 Grünplanung, 66.20 Grünflächenmanagement, 26 Technisches Gebäudemanagement und 61 Stadtplanung), seit dem Frühjahr 2025 regelmäßig an der Abstimmung zur potenziellen Realisierbarkeit von Schwammstadtelementen bzw. Blau-Grüner Infrastruktur im Zuge der anstehenden oder laufenden Baumaßnahmen oder Planungen. (Bauleitplanung, Gebäude, Straßen, Grünflächen, Leitungen, Kanäle etc.). Bei den städtischen Gebäuden im Bestand gibt es aktuell sehr wenige Gebäude mit Regenwassernutzungsanlagen. In der Diskussion im Arbeitskreis kristallisierte sich heraus, dass ein nachträglicher Einbau solcher Anlagen oft technisch nicht möglich ist oder der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Dasselbe gilt für Gründächer. Dazu sei erläutert, dass Gründächer bei Bestandsgebäuden nur bei statischer Freigabe umsetzbar sind und zusätzlicher Haushaltsmittel für Planung, Umsetzung und Pflege bedürften. Dies gilt insbesondere auch für Regenwassernutzungsanlagen, die in erster Linie Investitionen durch Tiefbauarbeiten, Zisternen, zusätzlichen separaten Rohrleitungssystemen und Steuerungstechnik erfordern. Des Weiteren fallen laufende Wartungskosten u.a. für Seite - 2 - die Pumpenanlage und Steuerungstechnik an. Daher sind diesbezüglich aktuell - auch vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation - keine gesonderten Aktivitäten im Bestand geplant. Bei Neubauten wird - auch hier sofern wirtschaftlich sinnvoll - auf die Regenwasserspeicherung im Zusammenhang mit Gründächern und auf eine potenzielle Regenwassernutzung geachtet. Vielerorts scheitern Vorhaben zur Regenwasserspeicherung allerdings bereits an einem fehlenden Nutzenden-Konzept (wer benötigt und nutzt das Zisternenwasser und zu welchen Bedingungen – z.B. nur eigene Betriebe oder öffentlich) Grundsätzlich gilt es, die Realisierbarkeit von Regenwasserspeicherung und - Nutzung bei städtischen Gebäuden und anderswo oder Entsiegelungsmaßnahmen von Flächen im Rahmen von ohnehin anstehenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu berücksichtigen. Im AK Schwammstadt finden hierzu Vorabstimmungen statt. Insofern ist ein Handeln nach dem Schwammstadtprinzip im Rahmen der Möglichkeiten vielerorts bereits in das Tagesgeschäft integriert. In Vertretung Walter Schaaf Technischer Beigeordneter

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