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Erstellung einer Machbarkeitsstudie für einen Konzertsaal in der Landeshauptstadt Schwerin

Angenommen6 Ja · 2 Nein · 3 Enthaltung
TypAntrag
GemeindeSchwerin
Datum2026-09-03
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Ein mehrfraktioneller Antrag der Stadtvertretung Schwerin beauftragt den Oberbürgermeister, gemeinsam mit dem Land und dem Förderverein „Ein Konzertsaal für Schwerin e.V." eine Machbarkeitsstudie für einen Konzertsaal (550–750 Plätze) zu erstellen. Die Studie soll Standorte, Nutzungskonzepte, Finanzierungs- und Betreibermodelle sowie alle Kosten untersuchen und mögliche Förder- und Sponsoringquellen prüfen. Der Antrag wurde angenommen.

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Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin Datum: 15.06.2026 Antragsteller: Stadtvertretung/Fraktionen /Beiräte Bearbeiter/in: Fraktion Die Linke, CDU- Fraktion, Fraktion Unabhängige Bürger/FDP, SPD- Fraktion (mehrfraktionell) Telefon: 0385 5452957 Antrag Drucksache Nr. öffentlich 01826/2026 Beratung und Beschlussfassung Stadtvertretung Betreff Erstellung einer Machbarkeitsstudie für einen Konzertsaal in der Landeshauptstadt Schwerin Beschlussvorschlag Der Oberbürgermeister wird beauftragt: 1. gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Förderverein „Ein Konzertsaal für Schwerin e.V.“ die Voraussetzungen für die Erstellung einer umfassenden Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Konzertsaals in der Landeshauptstadt Schwerin zu schaffen und entsprechende Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen; 2. sich dafür einzusetzen, dass bei der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie relevante Akteure aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Stadtentwicklung einbezogen werden; 3. im Rahmen der Studie insbesondere geeignete Standorte, bauliche und städtebauliche Anforderungen, Nutzungskonzepte sowie Finanzierungs- und Betreibermodelle zu untersuchen; 4. die zu erwartenden Investitionskosten sowie die mittel- und langfristigen Folge-, Betriebs-, Unterhalts- und Instandhaltungskosten umfassend darzustellen und deren Auswirkungen auf den städtischen Haushalt zu bewerten; 5. mögliche Förderprogramme des Landes, des Bundes, der Europäischen Union sowie private Finanzierungs- und Sponsoringmodelle in die Untersuchung einzubeziehen; 1/3 Beschlussvorschlag 6. der Stadtvertretung die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie einschließlich einer Empfehlung zum weiteren Vorgehen vorzulegen. Begründung Schwerin verfügt über ein bedeutendes kulturelles Leben, aber es besteht eine Lücke zwischen kleineren Sälen und der Schweriner Kongresshalle. Ein moderner Konzertsaal mit 550–750 Plätzen könnte bestehende Institutionen stärken, neue Kooperationen ermöglichen und Schwerin als Kultur-, Kongress- und Tagungsstandort aufwerten. Eine Machbarkeitsstudie soll standortspezifische Chancen, Kosten, Finanzierungsmodelle und Fördermöglichkeiten objektiv prüfen und der Stadtvertretung eine fundierte Entscheidungsgrundlage liefern. Die Studie ist ergebnisoffen und soll keine Vorentscheidung über einen Bau treffen, sondern mögliche Optionen transparent darstellen. Ein Konzertsaal mit einer Kapazität von etwa 550 bis 750Plätzen könnte nicht nur die Aufführungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bestehender Kulturinstitutionen verbessern, sondern auch neue Perspektiven für Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern eröffnen. Denkbar sind da-bei unter anderem Kooperationen mit den NDR- Klangkörpern, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Konzertverein Schwerin, dem Konservatorium Schwerin, dem Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern, Schulen wie z.B. dem Goethe Gymnasium sowie dem Mecklenburgischen Staatstheater. Vor diesem Hintergrund hat sich der gemeinnützige Verein „Ein Konzertsaal für Schwerin e. V.“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, die Entwicklung eines modernen Konzertsaals für Schwerin anzustoßen und die gesellschaftliche Diskussion über dessen Nutzen und Realisier-barkeit zu fördern. Das Vorhaben wird insbesondere von Musikerinnen und Musikern der Mecklenburgischen Staatskapelle getragen und findet bereits Unterstützung in kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen der Stadt. Die Frage, ob und in welcher Form ein Konzertsaal für Schwerin sinnvoll und finanzierbar ist, bedarf jedoch einer belastbaren fachlichen Grundlage. Eine Machbarkeitsstudie soll daher die tatsächlichen Bedarfe, Chancen und Risiken objektiv untersuchen. Dabei sind ins- besondere die langfristigen finanziellen Auswirkungen einschließlich der Folge- und Unterhaltskosten transparent darzustellen. Die Stadtvertretung bekennt sich mit diesem Antrag zur ergebnisoffenen Prüfung eines Projektes, das das kulturelle Profil der UNESCO-Welterbestadt Schwerin nachhaltig stärken und zugleich neue Entwicklungsperspektiven für die Landeshauptstadt eröffnen könnte. 2/3 über- bzw. außerplanmäßige Aufwendungen / Auszahlungen im Haushaltsjahr Mehraufwendungen / Mehrauszahlungen im Produkt: --- Die Deckung erfolgt durch Mehrerträge / Mehreinzahlungen bzw. Minderaufwendungen / Minderausgaben im Produkt: Die Entscheidung berührt das Haushaltssicherungskonzept: ja Darstellung der Auswirkungen: --- nein Anlagen: keine gez. Gerd Böttger Fraktionsvorsitzender Fraktion Die Linke gez. Gert Rudolf Fraktionsvorsitzender CDU-Fraktion gez. Mandy Pfeifer Fraktionsvorsitzende SPD-Fraktion gez. Manfred Strauß Fraktionsvorsitzender Fraktion Unabhängige Bürger/FDP 3/3

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