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Wirtschaftsplanänderung IKS 2026 zur Finanzierung der Beschaffung von SAP-Lizenzen
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Saarbrücken |
| Datum | 2026-09-08 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Der Eigenbetrieb IKS beantragt eine Wirtschaftsplanänderung 2026 zur Finanzierung von SAP-Lizenzen. Grund ist die strategische Neuausrichtung von SAP, die bestehende Lizenzen zum 31.12.2027 einstellt. Nach Evaluierung wird die On-Premise-Variante gewählt, da sie wirtschaftlich günstiger ist und weniger technische Umbauten erfordert als eine Cloud-Migration. Die Investitionskosten von 486.542,81 € werden aus liquiden Mitteln finanziert; der Werksausschuss empfiehlt und der Stadtrat beschließt die Wirtschaftsplanänderung.
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Dokument
Extrahierter Text
Landeshauptstadt Saarbrücken * 66104 Saarbrücken
Datum: 17.07.2026 IKS/0942/26
Aktenzeichen:
E-Mail: [email protected]
Beteiligte
Fachbereiche
Beratungsfolge und Sitzungstermine
Gremium Sitzungstag Status
Werksausschuss IKS 11.08.2026 N
Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken 08.09.2026 Ö
Betreff:
Wirtschaftsplanänderung IKS 2026 zur Finanzierung der Beschaffung von SAP-
Lizenzen
Beschlussvorschlag:
Der Werksausschuss für den Eigenbetrieb IKS empfiehlt dem Stadtrat, die
Wirtschaftsplanänderung 2026 zu beschließen.
Der Stadtrat beschließt die Wirtschaftsplanänderung 2026.
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Seite 2 zur Vorlage Nr. IKS/0942
Sachdarstellung:
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung von SAP werden die aktuell bei der
Landeshauptstadt Saarbrücken eingesetzten User-Lizenzen zum 31.12.2027 nicht mehr
fortgeführt. Bestandskunden sind aufgefordert, sich für eine zukünftige Betriebsform –
entweder Cloud oder On-Premise – zu entscheiden.
Um einen frühzeitigen Umstieg auf das neue Lizenzmodell zu fördern, gewährt die SAP
derzeit noch erhebliche Preisnachlässe sowie eine anteilige Anrechnung der vorhandenen
Altlizenzen. Diese Vergünstigungen werden jedoch jährlich reduziert.
SAP verfolgt derzeit eine Cloud-Strategie und setzt entsprechende Anreize für Kunden, ihre
Systeme in die Cloud zu migrieren. Im Rahmen der Evaluierung durch IKS und die Kämmerei
wurden sowohl das Cloud-Modell als auch die On-Premise-Variante eingehend untersucht.
Aufgrund der aktuellen Sachlage und personellen Kapazitäten besteht ein Konsens zwischen
der Kämmerei und IKS, dass zum aktuellen Zeitpunkt lediglich die On-Premise Variante
realisierbar ist. Ein Wechsel in die SAP-Cloud wäre mit umfangreichen technischen
Vorarbeiten verbunden. Es müsste zunächst geklärt werden, wie und mit welchem Aufwand
die vor- und nachgelagerten Systeme wie x-suite an die Cloud-Lösung angebunden werden
können. Bei einem Wechsel in die Cloud würde die LHS auch die Souveränität über die Daten
teilweise abgeben, was vor den aktuellen Diskussionen zur Thematik Digitale Souveränität
grundsätzlich zunächst im Rahmen einer städtischen Digitalisierungsstrategie beleuchtet
werden sollte.
Auch wirtschaftlich ist die On-Premise-Variante bezogen auf einen Zeitraum von 10 Jahren zu
favorisieren:
Die Cloudvariante ermöglicht eine Preisbindung von maximal 5 Jahren
Bereits ab dem 6. Jahr übersteigen die Kosten der Cloudvarianten die der On-Premise
Lösung
Die Lizenzanpassung ist u.a. auch notwendig, um die Nutzung des SAP Moduls PSCD für die
Geschäftspartnerbuchhaltung sicherzustellen.
Darüber hinaus werden die bestehenden 345 Benutzerlizenzen auf 504 Lizenzen erhöht, um
von den günstigen Konditionen bei einer zukunftsorientierten Systemnutzung profitieren zu
können.
Bei den im Rahmen der Zuständigkeit für die Vertragsabschlüsse bei IT-Maßnahmen durch
IKS geführten Preisverhandlungen mit der SAP ist dank des Referenzkundenstatus der LHS
ein finanzielles Entgegenkommen der SAP auch für die On-Premise Variante erfolgt.
Finanzielle Auswirkungen:
Investitionskosten:
Die Investitionskosten belaufen sich auf 486.542,81 €. Die Finanzierung erfolgt durch IKS
aus vorhandenen liquiden Mitteln. Hierfür ist eine Änderung des Wirtschaftsplans des
Eigenbetriebs erforderlich, durch die der Vermögensplan um rund 490.000 € erweitert wird.
Die Investitionskosten werden der Kernverwaltung über einen Zeitraum von 60 Monaten über
das Leistungsverzeichnis der Kämmerei weiterberechnet.
Als Folgekosten erhöht sich die jährliche Wartung von bisher 185.592,42 € brutto auf künftig
311.878,50 € brutto. Diese Kosten werden der Kämmerei weiterhin als laufende Position
über das Leistungsverzeichnis in Rechnung gestellt.
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Seite 3 zur Vorlage Nr. IKS/0942
Anlagen:
Wirtschaftsplan IKS 2026 geändert
Änderungen zum Wirtschaftsplan 2026 im Überblick
Text aus PDF extrahiert