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Durchführung von Nightwalks - Antrag der Fraktionen Bündnis90 / Die Grünen und CDU auf Initiative von Volt

Angenommen
TypAntrag
GemeindeRheine
Datum2026-09-08
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU beantragen auf Initiative von Volt die Durchführung von Nightwalks in Rheine. Dabei sollen ausgewählte Stadtbereiche in den Abendstunden begangen werden, um die Handlungssicherheit von Frauen zu stärken und Angsträume sowie sicherheitsrelevante Schwachstellen im öffentlichen Raum zu identifizieren. Die Verwaltung wurde beauftragt, im Herbst 2026 einen Piloten gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle und der Gleichstellungsbeauftragten durchzuführen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen dokumentiert, bewertet und anschließend kurzfristig umsetzbare Maßnahmen im Rahmen verfügbarer Mittel umgesetzt werden.

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Der Bürgermeister Gleichstellungsbeauftragte Vorlage Nr. 625/26 Betreff: Durchführung von Nightwalks - Antrag von Bündnis90 / Die Grünen und der CDU auf Initiative von Volt Status: öffentlich Beratungsfolge Herrn Dr. Lüttmann Haupt-, Digital- und Finanzausschuss 08.09.2026 Berichterstattung durch: Gaby Beckmann Betroffenes Leitprojekt/Betroffenes Produkt Produktgruppe 15 Gleichstellung von Männern und Frauen Finanzielle Auswirkungen Ja Nein einmalig jährlich einmalig + jährlich Ergebnisplan Investitionsplan Erträge € Einzahlungen € Aufwendungen € Auszahlungen € Verminderung Eigenkapital € Eigenanteil € Finanzierung gesichert Ja Nein durch Haushaltsmittel bei Produkt / Projekt sonstiges (siehe Begründung) - 2 - Vorlage Nr. 625/26 Beschlussvorschlag/Empfehlung: Die Verwaltung wird beauftragt, im Herbst 2026 gemeinsam mit der hiesigen Frauenbera- tungsstelle, der Gleichstellungsbeauftragten und weiteren interessierten Bürger/-innen einen „Nightwalk“ als Pilotveranstaltung durchzuführen. Die dabei gewonnenen Hinweise werden dokumentiert, nach Zuständigkeit, Aufwand und Umsetzbarkeit bewertet und dem zuständi- gen Ausschuss vorgelegt. Kurzfristig und mit vertretbarem Aufwand realisierbare Maßnahmen sollen im Rahmen ver- fügbarer Mittel umgesetzt werden. Über weitergehende Maßnahmen und eine Fortführung des Formats wird nach Auswertung des Piloten gesondert entschieden. Begründung: Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU haben auf Initiative von Volt im März 2026 den Antrag gestellt zu prüfen, ob und in welcher Form das Format „Nightwalk für Frauen“ in Rheine eingeführt werden kann. Bei einem „Nightwalk“ werden ausgewählte Bereiche des Stadtgebietes gemeinsam in den Abendstunden begangen mit dem Ziel, die Wahrnehmung und Handlungssicherheit der Teil- nehmerinnen zu stärken und gleichzeitig konkrete Angsträume und sicherheitsrelevante Schwachstellen im öffentlichen Raum zu identifizieren. Denn Fakt ist, dass Frauen den öffentlichen Raum insbesondere in den Abend- und Nacht- stunden häufig anders als Männer erleben. Unsicherheit und sogenannte Angsträume kön- nen die gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raumes beeinträchtigen. Bei einem „Nightwalk“ selbst geht es ausdrücklich nicht um einen Selbstverteidigungskurs, sondern um die Wahrnehmung der eigenen Umgebung, Handlungskompetenz, Prävention und den gemeinsamen Austausch. Gleichzeitig können konkrete Hinweise zur Gestaltung des öffentlichen Raumes, beispielsweise zu Beleuchtung, Sichtbeziehungen oder schlecht einsehbaren Bereichen, gewonnen werden. Die in Rheine ansässige Frauenberatungsstelle hat ihre Bereitschaft signalisiert, zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten und interessierten Bürger/-innen einen „Nightwalk“ in unserer Stadt zu begleiten. Entscheidend ist dabei, dass die im Rahmen des „Nightwalks“ festgestellten Problembereiche anschließend ernsthaft geprüft und mögliche Verbesserun- gen verfolgt werden. Der „Nightwalk“ (zunächst als Pilotprojekt vorgesehen) soll neben der individuellen Stärkung der Teilnehmerinnen insbesondere Erkenntnisse für die Gestaltung des öffentlichen Raumes, Beleuchtung und soziale Sicherheit liefern. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewer- tet; kurzfristig und mit vertretbarem Aufwand realisierbare Maßnahmen werden im Rahmen verfügbarer Mittel umgesetzt werden. Zudem wird über eine Fortführung des Formats nach gesonderter Auswertung entschieden. - 3 - Derzeit werden im Rahmen eines Projektes seitens der Frauenberatungsstelle ehrenamtlich engagierte Frauen zu Multiplikatorinnen in der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Frauen ausgebildet; laut Auskunft der Frauenberatungsstelle sind diese Frauen grundsätzlich bereit, einen „Nightwalk“ zu begleiten und zu unterstützen. Als möglicher Termin für einen „Nightwalk“ wurde Donnerstag, der 05.11.2026 ab 21 Uhr an- visiert. Anlage: Antrag vom 15.03.2026

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