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Verkehrssicherungsmaßnahmen an zwei stadtbildprägenden Bäumen im Park der Wilhelmshöhe

Angenommen
TypAntrag
GemeindeMenden (Sauerland)
Datum2026-09-09
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Verwaltung Mendens beantragt beim Ausschuss für Umwelt und Klima, basierend auf zwei Baumgutachten im Park der Wilhelmshöhe eine Amerikanische Roteiche aus Verkehrssicherungsgründen zu entnehmen und eine Blutbuche mit Pflegemaßnahmen zu erhalten. Die Roteiche soll im Oktober 2026 gefällt werden; die Blutbuche benötigt Totholzentfernung und regelmäßige Kontrollen. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dieser Empfehlung zu folgen.

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D r u c k s a c h e D-11/26/160 öffentlich 60 - Umwelt und Bauverwaltung Menden, 26.08.2026 Az.: 6-60 D r u c k s a c h e Beteiligte Gremien Sitzungsdatum Entscheidungsbefugnis Ausschuss für Umwelt und Klima 09.09.2026 Entscheidung Hinweis: Auf das Mitwirkungsverbot und die Offenbarungspflicht befangener Rats- und Ausschussmitglieder nach der Gemeindeordnung ist vor der Beratung hinzuweisen. Das Ergebnis des Hinweises ist in der Sitzungsniederschrift zu vermerken. Verkehrssicherungsmaßnahmen an zwei stadtbildprägenden Bäumen im Park der Wilhelmshöhe 1. Beschlussvorschlag Der Ausschuss für Umwelt und Klima beauftragt die Verwaltung entsprechend der Empfehlungen zweier Baumgutachten vorzugehen und im Park der Wilhelmshöhe eine Amerikanische Roteiche zu entnehmen sowie eine Blutbuche zu erhalten. 2. Kurzfassung der Begründung Aufgrund erkennbarer Vitalitätseinbußen an zwei prägenden Bäumen im Park der Wilhelmshöhe wurde jeweils ein Baumgutachten beauftragt. Die Gutachten empfehlen nach reiflicher Abwägung, dass eine Amerikanische Roteiche aus Verkehrssicherungsgründen zu entnehmen ist, eine Blutbuche hingegen weiterhin standsicher ist und mit empfohlenen Pflegemaß-nahmen erhalten werden kann. Die Entnahme der Amerikanischen Roteiche sollte im Oktober 2026 erfolgen. 3. Finanzielle Auswirkungen ( ) Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen. (X) Es entstehen finanzielle und/oder personelle Auswirkungen. ( ) Es entstehen bilanzielle Auswirkungen (s. Anlage). 4. Bezug zum IKEK (X) Es sind keine Bezüge zum IKEK vorhanden. ( ) Es sind Bezüge zum IKEK vorhanden. 5. Begründung der Vorlage Nach Kontrollen durch die städtischen Baumkontrolleure im Park der Wilhelmshöhe wurde für eine Amerikanische Roteiche und eine Blutbuche jeweils ein detailliertes Baumgutachten beauftragt. Fraglich war die Standsicherheit in Bezug auf die Verkehrssicherungspflicht. Die Gutachten sind der Stadt in der 24. KW 2026 zugegangen und an diese Drucksache angehängt. Die Standorte der Bäume und die Abwägungen lassen sich den Gutachten entnehmen. - 2 - Der Gutachter kommt zu folgenden Ergebnissen: Ergebnis der Untersuchung der Blutbuche: Auf der Basis seiner Feststellungen und deren Würdigung gelangt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass die untersuchungsgegenständliche Blutbuche standsicher und nach Beseitigung des Totholzes bruchsicher ist. Erforderliche Maßnahmen: - Höherstellen des Mähwerks im Wurzelbereich bzw. im erforderlichen Abstand zum Stamm- fuß gar nicht mehr mähen, was für die Gesundheit der Blutbuche noch förderlicher wäre. - Totholz entfernen - die nächste eingehende Untersuchung sollte im September 2029 erfolgen. Bis dahin sollte der Baum jährlich im September qualifiziert kontrolliert werden. Im Falle eines Vitalitätseinbruchs und/ oder einer massiven Zunahme der Anzahl von Fruchtkörpern sollte der Gutachter kontaktiert werden. Ergebnis der Untersuchung der Amerikanischen Roteiche: In der Zusammenschau und Würdigung der getroffenen Feststellungen kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass vorsorglicher Handlungsbedarf besteht. Erforderliche Maßnahmen Der Gutachter hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, welche fachlich belastbaren Möglichkeiten es mit Blick auf die Erfordernisse der Verkehrssicherungspflichten gibt, vorsorglich und mit langfristiger Wirkung zu handeln, nach einem möglichst milden Mittel suchend, beispielsweise eine stark eingreifende, den Baum mechanisch entlastende Schnittmaßnahme. Im Ergebnis ist der Gutachter zu der Überzeugung gelangt, dass die untersuchungsgegenständliche Roteiche aufgrund ihres Zustands vorsorglich entnommen werden sollte. Die Entnahme des Baumes sollte in der ersten Oktoberwoche 2026 erfolgen. Der Gutachter stellte keine Baumhöhlen oder andere Strukturen fest, die im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes relevant wären. Die Verwaltung schlägt nach eigener Abwägung vor, beiden Gutachten zu folgen und die Entnahme der Amerikanischen Roteiche im Oktober 2026 vorzunehmen und die vorgeschlagenen Maßnahmen zu Pflege und Erhalt der Blutbuche umzusetzen. Derzeit wird geprüft, ob die Entnahme durch städtische Kräfte erfolgen kann, oder ggf. extern beauftragt werden muss, aus Mittel der allgemeinen Grünflächenpflege (Verkehrssicherung). Als Ersatzpflanzung empfiehlt die Abteilung Umwelt und Bauverwaltung eine heimische Stiel- eiche oder Traubeneiche an gleichem Standort. Im Auftrag gez. Dr. Wilms (Baudezernent)

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