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Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung sowie zum Hochwasserschutz an der Bieber
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Menden (Sauerland) |
| Datum | 2026-09-09 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Ortsunion Menden-Lendringsen beantragt, ökologische Aufwertungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bieber in die ISEK-Projekte „Bieberpromenade" und „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Biebertal" einzubeziehen. Die Verwaltung empfiehlt, diese Förderprogramme aus Gründen unterschiedlicher Schwerpunkte und Vorgaben getrennt zu behandeln. Der Antrag wurde angenommen und soll bei den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen nordöstlich der Straße Bieberblick berücksichtigt werden.
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Dokument
Extrahierter Text
D r u c k s a c h e D-11/26/225
öffentlich
60 - Umwelt und Bauverwaltung
Menden, 25.08.2026
Az.:
D r u c k s a c h e
Beteiligte Gremien Sitzungsdatum Entscheidungsbefugnis
Ausschuss für Umwelt und Klima 09.09.2026 Vorberatung
Ausschuss für Planen und Bauen 17.09.2026 Entscheidung
Hinweis:
Auf das Mitwirkungsverbot und die Offenbarungspflicht befangener Rats- und Ausschussmitglieder nach der
Gemeindeordnung ist vor der Beratung hinzuweisen. Das Ergebnis des Hinweises ist in der Sitzungsniederschrift
zu vermerken.
Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung sowie zum Hochwasserschutz an der
Bieber
- Antrag der CDU Ortsunion Menden-Lendringsen (BA-11/26/013)
1. Beschlussvorschlag
Der Ausschuss für Umwelt und Klima empfiehlt dem Ausschuss für Planen und Bauen wie
folgt zu beschließen:
Der Ausschuss für Planen und Bauen beschließt den Antrag der CDU-Ortsunion zur
Umsetzung von Maßnahmen der ökologischen Aufwertung und zum Hochwasserschutz an
der Bieber anzunehmen und bei den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich
nordöstlich der Straße Bieberblick und des Freizeitzentrums Biebertal einzubeziehen.
2. Kurzfassung der Begründung
Die CDU Ortsunion Menden-Lendringsen beantragt Maßnahmen zur ökologischen
Aufwertung und zum Hochwasserschutz an der Bieber im Rahmen der ISEK Lendringsen-
Maßnahmen „Bieberpromenade“ und „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Biebertal“
umzusetzen.
Aus Sicht der Verwaltung ist es jedoch sinnvoll, die Förderprogramme von
Städtebauförderung und Hochwasserschutz aufgrund der unterschiedlichen inhaltlichen
Schwerpunkte und Fördervorgaben nicht zu vermischen, sondern klar voneinander
abzugrenzen. Deshalb wird empfohlen, den Antrag der CDU Ortsunion bei den geplanten
Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich nordöstlich der Straße Bieberblick und des
Freizeitzentrums Biebertal einzubeziehen.
3. Finanzielle Auswirkungen
(X) Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.
( ) Es entstehen finanzielle und/oder personelle Auswirkungen (s. Anlage).
( ) Es entstehen bilanzielle Auswirkungen (s. Anlage).
4. Bezug zum IKEK
( ) Es sind keine Bezüge zum IKEK vorhanden.
(X) Es sind Bezüge zum IKEK vorhanden.
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Das IKEK Menden, das integrierte, kommunale Entwicklungskonzept für Menden, diente
als konzeptionelle Grundlage für das ISEK Lendringsen und enthält bereits zahlreiche
Inhalte, jeweils auf die Gesamtstadt als auch die einzelnen Ortsteile bezogen. Die im
IKEK entwickelten Maßnahmen für Lendringsen Le-01 bis 25 finden im ISEK
Lendringsen Berücksichtigung und sind in die weiteren Planungen eingeflossen.
5. Begründung der Vorlage
Die CDU Ortsunion Menden-Lendringsen beantragt Maßnahmen zur ökologischen
Aufwertung und zum Hochwasserschutz an der Bieber im Rahmen der ISEK Lendringsen-
Maßnahmen „Bieberpromenade“ und „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Biebertal“
umzusetzen.
Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 30.06.2026 den Antrag
mehrheitlich angenommen und die Verwaltung beauftragt, eine Drucksache für eine der
nächsten Sitzungen des Ausschusses für Umwelt und Klima zu erstellen, dort zu beraten
und zu entscheiden.
Für die beiden städtebaulichen Maßnahmen des ISEK Lendringsen entlang der Bieber
„Bieberpromenade“ und „Weiterentwicklung Freizeitzentrum Biebertal“ wurden gem.
Zuwendungsbescheid vom 27.06.2025 Städtebaufördermittel mit einer Förderquote von 70
% bewilligt.
Der inhaltliche Schwerpunkt der Städtebauförderung ist es dabei, insbesondere attraktive,
öffentliche Räume und Orte der Begegnung und Gemeinschaft für die Menschen unter
Berücksichtigung von Klimaanpassungsmaßnahmen und Mobilitätserfordernissen der
Zukunft zu schaffen. Hierfür gibt es Vorgaben für die zeitliche Umsetzung, der Zweckbindung
der finanziellen Mittel sowie zur Zielerreichung der einzelnen Maßnahmen.
Für die Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen und ökologische
Optimierungsmaßnahmen gibt es jedoch andere Förderprogramme, die andere Ziele und
Schwerpunkte als die Städtebauförderung verfolgen, andere Vorgaben zu Antragsumfang
und -fristen haben und seitens der Stadt Menden bereits mehrfach und erfolgreich in
Anspruch genommen wurden.
Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der Verwaltung sinnvoll, die genannten
Förderprogramme und –bereiche nicht zu vermischen, sondern inhaltlich klar voneinander
abzugrenzen.
So sollten nun die ISEK Lendringsen – Maßnahmen im Rahmen ihrer Umsetzung gemäß
den Vorgaben der Städtebauförderung die städtebauliche Qualität im Ortsteil Lendringsen
aufwerten und insbesondere die Aufenthaltsqualität stärken.
Im nächsten Schritt gilt es sodann einen Förderantrag im Hinblick auf die ökologische
Aufwertung und den Hochwasserschutz an der Bieber im Bereich nordöstlich der Straße
Bieberblick und des Freizeitzentrums Biebertal vorzubereiten und die beiden Förderbereiche,
förderrechtlich voneinander getrennt abzuwickeln. Selbstverständlich in inhaltlicher
Abstimmung aufeinander.
Bereits in der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen am 22.01.2026 wurde im
Rahmen der Beratungen zur ISEK Lendringsen-Maßnahme „Bieberpromenade“ hierüber
diskutiert. (D-11/25/116) Die Verwaltung hat dazu den folgenden Sachstand mitgeteilt:
„Bei den Planungen der Maßnahme „Bieberpromenade“ ist die Abteilung Umwelt und
Bauverwaltung fortwährend involviert. Die Tiefenlage der Bieber in diesem Bereich und die
beengte Platzsituation erschweren die Umsetzung von geeigneten Maßnahmen zum
Hochwasserschutz. Bei den weiteren Planungen werden aber die Hochwasserschutzbelange
bestmöglich integriert. Das größte Potenzial zur Umsetzung von
Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bieber bieten allerdings die Flächen nordöstlich der
Straße Bieberblick, die bereits im Hochwasserschutzkonzept aufgeführt sind. Hier wird
derzeit verwaltungsintern die weitere Vorgehensweise geprüft.“
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Im Auftrag
gez. Dr. Tobias Wilms
(Baudezernent)
Text aus PDF extrahiert