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Antrag der AfD-Fraktion: Entfernung von polizeifeindlichen Graffiti an der Düsseldorfer Straße / Ecke Eckenerweg
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Langenfeld |
| Datum | 2026-09-15 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die AfD-Fraktion beantragt die Entfernung polizeifeindlicher Graffiti („ACAB", „Fuck Cops") an der Düsseldorfer Straße/Ecke Eckenerweg. Die Verwaltung soll die Eigentümer zur Beseitigung auffordern und prüfen, ob durch Schutzmaßnahmen Neugraffiti verhindert werden kann. Begründet wird der Antrag mit der Broken-Windows-Theorie und dem gestiegenen Kriminalitätsaufkommen in Langenfeld (2025: +20% Straftaten gegenüber 2024). Ein Beschluss ist nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
AfD-Fraktion im Rat der Stadt Langenfeld
Rathaus ▪ Konrad-Adenauer-Platz 1 ▪ 40764 Langenfeld AfD-Fraktion im Rat der Stadt Langenfeld
Rathaus Konrad-Adenauer-Platz 1
An den Bürgermeister 40764 Langenfeld
Herrn Gerold Wenzens
e-Mail: [email protected]
Rathaus
Konrad-Adenauer-Platz 1
40764 Langenfeld
Langenfeld, 3. September 2026
Antrag: Entfernung von polizeifeindlichen Graffiti an der Düsseldorfer Straße /
Ecke Eckenerweg
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
ich bitte Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 15.09.2026 zu
setzen und zur Abstimmung zu stellen.
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, dafür Sorge zu tragen, dass die an der Düsseldorfer Straße Ecke
Eckenerweg angebrachten polizeifeindlichen Graffiti, insbesondere die Aufschriften „ACAB (All
Cops Are Bastards)“ und „Fuck Cops“, zeitnah entfernt bzw. die hierfür zuständigen Eigentümer
zur Beseitigung aufgefordert werden.
Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob an dieser Stelle durch geeignete
Maßnahmen, beispielsweise eine entsprechende Beschichtung oder sonstige Maßnahmen des
Graffitischutzes, einer erneuten Beschriftung entgegengewirkt werden kann.
Begründung:
An der Düsseldorfer Straße Ecke Eckenerweg befinden sich gut sichtbare polizeifeindliche
Graffiti im öffentlichen Straßenraum. Die Aufschriften „ACAB“ und „Fuck Cops“ richten sich
pauschal gegen Polizeibeamte und vermitteln im öffentlichen Raum ein Bild der Geringschätzung
staatlicher Institutionen und derjenigen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit
und Ordnung verantwortlich sind.
Die Beseitigung solcher Schmierereien ist dabei nicht lediglich eine Frage des äußeren
Erscheinungsbildes. Die sogenannte Broken-Windows-Theorie geht davon aus, dass sichtbare
Zeichen von Unordnung und Verwahrlosung – hierzu können unter anderem Graffiti,
Sachbeschädigungen und Vermüllung zählen – als Signal fehlender sozialer Kontrolle
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wahrgenommen werden können. Dadurch kann der Eindruck entstehen, dass Regelverstöße im
öffentlichen Raum geduldet werden.
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Kriminalität in Langenfeld sollte der
öffentliche Raum konsequent gepflegt und ein klares Signal gegen Vandalismus und die
Missachtung gesellschaftlicher Regeln gesetzt werden. Nach den veröffentlichten Zahlen zur
Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 stieg die Zahl der registrierten Straftaten in Langenfeld von
3.855 im Jahr 2024 auf 4.633 im Jahr 2025. Die Kriminalitätshäufigkeitszahl stieg dabei
gegenüber dem Vorjahr um gut 20 Prozent.
Dabei soll ausdrücklich nicht behauptet werden, dass die vorhandenen Graffiti ursächlich für
den Anstieg der Kriminalität sind. Vielmehr geht es darum, sichtbaren Anzeichen von
Vandalismus und öffentlicher Unordnung frühzeitig entgegenzutreten und den öffentlichen
Raum in einem gepflegten und respektvollen Zustand zu halten. Die aktuelle Forschung zur
Broken-Windows-Theorie weist zwar auf Zusammenhänge zwischen wahrgenommener
Unordnung, sozialer Kontrolle und Kriminalität hin, betont aber zugleich, dass ein unmittelbarer
kausaler Zusammenhang nicht eindeutig belegt ist.
Die Entfernung der polizeifeindlichen Graffiti ist daher eine niedrigschwellige, sichtbare und
verhältnismäßige Maßnahme, mit der die Stadt deutlich machen kann, dass Vandalismus,
Sachbeschädigung und die Herabwürdigung staatlicher Institutionen im öffentlichen Raum nicht
dauerhaft hingenommen werden.
Anlage: Fotodokumentation der Graffiti an der Düsseldorfer Straße Ecke Eckenerweg.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Heinz Michael A. Kimpel
Fraktionsvorsitzender Ratsherr
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