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Antrag der Ratsfraktion SPD Kontrollwoche in der Altstadt
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Koblenz |
| Datum | 2026-09-03 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Ratsfraktion beantragt, die Verwaltung zu prüfen, ob eine „Kontrollwoche" in der Koblenzer Altstadt durchgeführt werden kann. Zusammen mit Polizei und Gewerbeaufsicht sollen insbesondere Gastronomiebetriebe kontrolliert werden, um Auflagenerfüllung zu sichern und Alkoholverkauf an Intoxikierte zu unterbinden. Der Antrag zielt darauf ab, nächtliche Ruhestörungen, Lärm und unangemessenes Verhalten in den frühen Morgenstunden zu reduzieren, ohne friedliches Feiern zu beeinträchtigen. Der Stadtrat lehnte den Antrag am 03.09.2026 ab.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag
Vorlage: AT/0058/2026 Datum: 20.08.2026
Verfasser: 003-Ratsfraktion SPD Az.:
Betreff:
Antrag der Ratsfraktion SPD Kontrollwoche in der Altstadt
Gremienweg:
03.09.2026 Stadtrat einstimmig mehrheitl. ohne BE
abgelehnt Kenntnis abgesetzt
verwiesen vertagt geändert
TOP öffentlich Enthaltungen Gegenstimmen
Beschlussentwurf:
Der Stadtrat möge beschließen, die Verwaltung wird gebeten zu prüfen,
in Abstimmung mit der Polizei und der Gewerbeaufsicht eine „Kontrollwoche“ durchzuführen und
insbesondere im Umfeld von Gastronomiebetrieben mit durchgängigen Öffnungszeiten darauf zu
achten, dass die Auflagen eingehalten werden und z.B. alkoholisierte Personen dort keinen Alkohol
mehr erhalten. Bei gravierenden Ruhestörungen und anderem sozial inadäquaten Verhalten sollten
vermehrt Platzverweise ausgesprochen werden.
Die Kontrollwoche sollte im Anschluss mit dem Ziel evaluiert werden, zu ermitteln, welche
Maßnahmen an welchen Orten am ehesten geeignet sind, die Gesamtsituation für die Bewohnerinnen
und Bewohner der Altstadt zu verbessern, ohne das Bedürfnis nach Ausgelassenheit der großen
Mehrheit friedlich und rücksichtsvoll feiernder Menschen einzuschränken.
Begründung:
In den Sommermonaten ist die Koblenzer Altstadt besonders schön. Das finden nicht nur die
Menschen, die dort wohnen, sondern auch die vielen Tourist*innen und alle, die die gastronomischen
Angebote nutzen und auf den Straßen und Plätzen feiern. Dabei kommt es häufig zu
Interessenskonflikten zwischen dem nächtlichen Ruhebedürfnis der Anwohnerinnen und Anwohner
und dem Bedürfnis nach Entspannung der feiernden Menschen. In manchen Fällen schlägt die
Ausgelassenheit – insbesondere nach intensivem Alkoholgenuss - in ein nicht mehr akzeptables
Verhalten mit extremer Lärmbelästigung in den frühen Morgenstunden, Pöbeleien, Urinieren,
Erbrechen und Vermüllung um.
Bei einer Veranstaltung der BI „Unsere Altstadt“ am 11.06.2026 schilderten rund 50 betroffene
Anwohnerinnen und Anwohner die Probleme detailliert und sprachen sich einmütig für mehr
Kontrollen aus. Es betrifft vor allem den Samstag- und Sonntagmorgens von 4 bis 8 Uhr rund um den
Bereich Hohenfelder Straße / Burgstraße / Florinsmarkt. Es handele sich um ein ganzjähriges
Problem.
Finanzielle Auswirkungen:
Auswirkungen auf den Klimaschutz:
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