Startseite › Isernhagen › Antrag

Hitzeaktionsplan für die Gemeinde Isernhagen sowie Prüfung und zeitnahe Umsetzung technischer Kühlsysteme in Kindertagesstätten und Schulen; Antrag der Gruppe SPD/BSI

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeIsernhagen
Datum2026-09-17
DatenstufeNur Dokumente
QuelleQuelldokument herunterladen →

Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD/BSI-Gruppe beantragt die Erarbeitung eines kommunalen Hitzeaktionsplans für Isernhagen zum Schutz gefährdeter Personengruppen sowie die kurzfristige Prüfung und zeitnahe Umsetzung technischer Kühlsysteme in Kindertagesstätten und Schulen. Dazu soll die Verwaltung Klimageräte in Einrichtungen überprüfen, den Schulcampus hinsichtlich bestehender Lüftungs- und Klimatechnik bewerten und eine Kosten- und Prioritätenübersicht vorlegen. Ein Beschluss ist nicht dokumentiert.

Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.

Dokument

Extrahierter Text

Vor'age Nr. 26)26 /BSI BS! Gruppe SPD Jgoffentiich fl nichtiiffentlich Philipp Neessen * Herman-Lons-Weg 8 * 30916 Isernhagen wAIMPIMMEIMISIMI14111.1.14...4 An die Gemeinde lsernhagen Bothfelder StraRe 29 30916 Isernhagen lsernhagen, den 29.06.2026 Antrag der Gruppe SPD/BSI Hitzeaktionsplan fur die Gemeinde Isernhagen sowie Prilfung und zeitnahe Umsetzung technischer Kuhlsysteme in Kindertagesstatten und Schulen Beschlussvorschlag: Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, 1. einen kommunalen Hitzeaktionsplan fur die Gemeinde Isernhagen zu erarbeiten und dem Rat vor- zulegen. Dieser soil insbesondere Magnahmen zum Schutz besonders gefahrdeter Personengruppen — insbesondere Kinder, altere Menschen sowie pflegebedi,irftige Menschen — enthalten und die Zusam- menarbeit mit Kindertagesstatten, Schulen, Pflege- und Senioreneinrichtungen, Hilfsorganisationen sowie weiteren relevanten Akteuren vorsehen. 2. samtliche Kindertagesstatten sowie alle Schulen im Gemeindegebiet der Gemeinde Isernhagen kurzfristig hinsichtlich geeigneter technischer Kiihlsysteme zu UberprUfen, 3. festzustellen, in welchen Einrichtungen und R5umen der Einbau von Klimager5ten oder vergleichba- ren technischen Kahlsystemen mOglich und sinnvoll ist, 4. den Schulcampus einschlieglich der dart vorhandenen LUftungs- und Klimatisierungstechnik zu Uberprilfen und darzustellen, ob die bestehenden Systeme den Anforderungen wahrend Hitzeperio- den entsprechen oder Optimierungs- bzw. Nachrustungsbedarf besteht, 5. dem Ausschuss fur Soziales, Familie und Jugend schnellstmoglich eine Prioritaten- und KostenUber- sicht einschlieglich einer Kostenschatzung vorzulegen sowie 6. die notwendigen Haushaltsmittel be- reitzustellen und die Magnahmen zeitnah umzusetzen. Soweit mOglich, soil die Beratung und Beschlussfassung nach Vorlage der PrOfung im Umlaufverfahren Uber den Ausschuss far Soziales, Familie und Jugend sowie anschliegend Ober den Verwaltungsaus- schuss erfolgen, urn eine Umsetzung noch vor weiteren Hitzeperioden zu ermoglichen. Begrundung: Die zunehmenden Hitzeperioden stellen Kinder, Schulerinnen und Schuler, altere Menschen sowie die Beschaftigten in Kindertagesstatten, Schulen und Pflegeeinrichtungen vor immer graere Herausforde- rungen. Hohe Raumtemperaturen beeintrachtigen das Wohlbefinden, die Konzentrationsfahigkeit und konnen insbesondere fur Kleinkinder, Seniorinnen und Senioren sowie gesundheitlich vorbelastete Men- schen erhebliche Risiken mit sich bringen. Aus den Einrichtungen wurde berichtet, dass einzelne Gebaude oder Gebaudeteile bislang nicht ausrei- chend gekuhlt werden konnen. Dies fuhrte zuletzt dazu, dass Betreuungszeiten — insbesondere im Krip- penbereich — aufgrund der hohen Temperaturen eingeschrankt werden mussten. Solche Situationen be- lasten Kinder, Eltern und Beschaftigte gleichermaRen und sollten künftig vermieden werden. 1 Gruppe SPD /BSI .............. Vor diesem Hintergrund soli die Verwaltung kurzfristig prOfen, in welchen Einrichtungen der Einbau von Klimageraten oder vergleichbaren technischen KiihIsystemen moglich und sinnvoll ist. Dariiber hinaus soil Oberpruft werden, wie der Schulcampus derzeit technisch ausgestattet ist, wie die vorhandenen Luf- tungs- und Klimatisierungssysteme in der Praxis funktionieren und ob weiterer Handlungsbedarf besteht. Die Prufung und Umsetzung technischer KOhlsysteme sollte dabei Bestandteil eines umfassenden kom- munalen Hitzeaktionsplans sein. Zahlreiche Kommunen haben bereits entsprechende Konzepte entwi- ckelt, urn den Gesundheitsschutz bei extremen Hitzeereignissen zu verbessern. Hierzu gehoren unter an- derem klare MaRnahmen für offentliche Einrichtungen, Informations- und Warnkonzepte, die Zusam- menarbeit mit Pflege- und Senioreneinrichtungen sowie Handlungsempfehlungen fur Kindertagesstat- ten, Schulen und weitere sensible Einrichtungen. Ziel ist es, Isernhagen fruhzeitig und nachhaltig auf zukiinftige Hitzeereignisse vorzubereiten, den Ge- sundheitsschutz besonders gefahrdeter Menschen zu starken und gleichzeitig eine verlassliche Betreu- ung sowie einen sicheren Schulbetrieb auch wahrend langerer Hitzeperioden sicherzustellen. Angesichts der aktuellen Wetterentwicklung und der zu erwartenden Zunahme extremer Hitzeereignisse besteht akuter Handlungsbedarf. Deshalb sollte die Prufung kurzfristig erfolgen und die Umsetzung nach Moglichkeit ohne Zeitverlust —gegebenenfalls im Umlaufverfahren — beschlossen werden. Mit freundlichen GriiRen Philipp Neessen Gruppenvorsitzender SPD/BSI 2

Text aus PDF extrahiert