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Antrag der Fraktion Die Linke; hier: Verbindliche Fortbildungen zu Antidiskriminierung, Diversity und interkultureller Kompetenz für alle Beschäftigten der Stadt Duisburg
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Duisburg |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Die Linke beantragt, dass die Stadt Duisburg verbindliche Fortbildungen zu Antidiskriminierung, Diversity und interkultureller Kompetenz für alle Beschäftigten einführt. Die Teilnahme soll mindestens alle drei Jahre verpflichtend sein, bestehende Schulungen für Führungskräfte beibehalten und ausgebaut werden. Die Verwaltung soll innerhalb von sechs Monaten ein Umsetzungskonzept mit Inhalten, Zeitplan und Ressourcenauswirkungen vorlegen. Der Ausschuss für Personal und Verwaltung entscheidet am 17.09.2026.
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Dokument
Extrahierter Text
Der Oberbürgermeister
Drucksache-Nr.
IV/11-41 Hebel, 982962 26-1009
Datum
20.07.2026
Antrag der Fraktion Die Linke
öffentlich
Zur Sitzung Sitzungstermin Behandlung
Ausschuss für Personal und Verwaltung 17.09.2026 Entscheidung
Betreff
Verbindliche Fortbildungen zu Antidiskriminierung, Diversity und interkultureller
Kompetenz für alle Beschäftigten der Stadt Duisburg
Inhalt
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. für alle Beschäftigten der Stadt Duisburg ein verpflichtendes Fortbildungsangebot zu
den Themen Antidiskriminierung, Diversity und interkulturelle Kompetenz
einzuführen,
2. die Teilnahme an einer entsprechenden Qualifizierungsmaßnahme mindestens
einmal innerhalb von drei Jahren für alle Beschäftigten verbindlich festzulegen,
3. die bestehenden verpflichtenden Qualifizierungsangebote für Führungskräfte
beizubehalten und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln,
4. dem Ausschuss für Personal und Verwaltung innerhalb von sechs Monaten ein
Konzept zur Umsetzung einschließlich der Fortbildungsinhalte, eines Zeitplans sowie
der personellen und finanziellen Auswirkungen vorzulegen.
Begründung
Die Stadt Duisburg ist eine vielfältige und weltoffene Arbeitgeberin. Um allen Bürgerinnen
und Bürgern sowie den Beschäftigten eine diskriminierungsfreie Verwaltung zu
gewährleisten, sind Kenntnisse über Antidiskriminierung, Diversität und interkulturelle
Kompetenz unverzichtbare Bestandteile einer modernen Verwaltungskultur.
Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass in den vergangenen drei Jahren keine verwaltungsweit
verpflichtenden Schulungen in diesen Themenbereichen durchgeführt wurden. Zwar werden
im Rahmen des Fortbildungsprogramms freiwillige Veranstaltungen angeboten und einzelne
Organisationseinheiten – wie das Amt für Integration und Einwanderungsservice – führen
verpflichtende Schulungen für ihre Mitarbeitenden durch. Auch für Führungskräfte ist das
Modul „Führen mit interkultureller Kompetenz“ Bestandteil der Führungskräftequalifizierung.
Ein flächendeckendes verpflichtendes Qualifizierungskonzept für alle Beschäftigten besteht
jedoch bislang nicht.
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Drucksache-Nr.
26-1009
Datum
20.07.2026
Verpflichtende Fortbildungen stärken die Handlungssicherheit der Beschäftigten im Umgang
mit Vielfalt, fördern einen diskriminierungssensiblen Umgang innerhalb der Verwaltung und
gegenüber der Stadtgesellschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zu Chancengleichheit,
Respekt und einer modernen Organisationskultur.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden gesellschaftlichen Vielfalt und der Verantwortung
der Stadtverwaltung als öffentliche Arbeitgeberin erscheint es angezeigt, verbindliche
Standards für die Qualifizierung aller Beschäftigten in den Bereichen Antidiskriminierung,
Diversity und interkulturelle Kompetenz einzuführen.
Text aus PDF extrahiert