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Antrag der Fraktion Die Linke; hier: Aufnahme des Themas Antidiskriminierung in die regelmäßige Mitarbeitendenbefragung der Stadt Duisburg

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeDuisburg
Datum2026-09-17
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Die Linke beantragt, dass die Stadt Duisburg das Thema Antidiskriminierung dauerhaft in ihre zweijährliche Mitarbeitendenbefragung aufnimmt. Die Befragung soll Fragen zu Diskriminierungserfahrungen, Sicherheitsempfinden und Organisationskultur enthalten. Die anonymisierten Ergebnisse sollen dem Ausschuss für Personal und Verwaltung vorgestellt und zur Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen genutzt werden. Eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung sei Voraussetzung für eine leistungsfähige Verwaltung.

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Der Oberbürgermeister Drucksache-Nr. IV/11-41 Hebel, 982962 26-1007 Datum 20.07.2026 Antrag der Fraktion Die Linke öffentlich Zur Sitzung Sitzungstermin Behandlung Ausschuss für Personal und Verwaltung 17.09.2026 Entscheidung Betreff Aufnahme des Themas Antidiskriminierung in die regelmäßige Mitarbeitendenbefragung der Stadt Duisburg Inhalt Die Verwaltung wird beauftragt, 1. das Thema Antidiskriminierung als festen Bestandteil der regelmäßig stattfindenden Mitarbeitendenbefragung der Stadt Duisburg aufzunehmen, 2. hierbei insbesondere Fragen zu Diskriminierungserfahrungen, dem subjektiven Sicherheitsempfinden, dem Umgang mit Diskriminierung sowie zur Wahrnehmung einer diskriminierungssensiblen Organisationskultur zu berücksichtigen, 3. die Ergebnisse anonymisiert auszuwerten und dem Ausschuss für Personal und Verwaltung vorzustellen sowie 4. auf Grundlage der Ergebnisse gegebenenfalls Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Antidiskriminierungsarbeit und der Organisationskultur abzuleiten. Begründung Eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung ist Voraussetzung für eine moderne, leistungsfähige und wertschätzende Verwaltung. Um bestehende Herausforderungen erkennen und geeignete Maßnahmen entwickeln zu können, ist eine regelmäßige und systematische Erhebung der Erfahrungen und Wahrnehmungen der Beschäftigten erforderlich. Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass das Thema Antidiskriminierung bislang nicht Bestandteil der alle zwei Jahre stattfindenden Mitarbeitendenbefragung ist. Zwar enthält die Befragung einen Block mit „Fragen von aktuellem Interesse“, dessen Inhalte jeweils neu festgelegt werden. Nach Angaben der Verwaltung könnte das Thema Antidiskriminierung künftig in diesem Rahmen berücksichtigt werden. Die nächste Mitarbeitendenbefragung ist für Ende 2026 vorgesehen; das Thema für den entsprechenden Fragenblock steht bislang noch nicht fest. Seite 2 Drucksache-Nr. 26-1007 Datum 20.07.2026 Die Aufnahme des Themenfeldes Antidiskriminierung ermöglicht es, Erkenntnisse über mögliche Diskriminierungserfahrungen, den Handlungsbedarf innerhalb der Verwaltung sowie die Wirksamkeit bereits bestehender Maßnahmen zu gewinnen. Die anonymisierte Auswertung schafft eine belastbare Grundlage für eine evidenzbasierte Personal- und Organisationsentwicklung und trägt dazu bei, die Chancengleichheit und das respektvolle Miteinander innerhalb der Stadtverwaltung nachhaltig zu stärken. Vor diesem Hintergrund erscheint es angezeigt, das Thema Antidiskriminierung verbindlich in die regelmäßige Mitarbeitendenbefragung der Stadt Duisburg zu integrieren.

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