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Antrag der Stadtverordnetenfraktion DIE GRÜNEN betreffend Erstellung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Bad Hersfeld

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeBad Hersfeld
Datum2026-09-16
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Die Grünen beauftragt den Magistrat, einen Hitzeaktionsplan mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Mikroklimasteuerung zu erarbeiten. Der Plan soll regelmäßig aktualisiert werden und konkrete Maßnahmen wie Verschattungskonzepte, Begrünung, Risikokommunikation und Hitzetelefone enthalten. Ein erstes Grundgerüst soll vor der Haushaltsberatung 2027 dem Haupt- und Finanzausschuss sowie den anderen Ausschüssen vorgelegt werden.

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Fraktion Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Bad Hersfeld Antrag zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Bad Hersfeld Der Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld wird beauftragt, einen Hitzeaktionsplan mit kurz-, mittel und langfristige Maßnahmen zu erarbeiten. Dieser Aktionsplan soll konkrete und wirksame Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung und zur Mikroklimasteuerung der Stadt Bad Hersfeld enthalten und nach seiner Erstellung regelmäßig aktualisiert werden. Ein erstes Grundgerüst des Hitzeaktionsplans soll vor der Haushaltsberatung für den Haushalt 2027 dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt und auch den beiden anderen Ausschüssen zur Beratung vorgelegt werden. Zur Begründung: Der Sommer 2026 wird als bislang heißester Sommer in die Geschichte eingehen. Auch in den folgenden Jahren müssen wir mit immer neuen Hitzerekorden rechnen. Bereits 2017 wurden vom Umweltbundesministerium „Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit“ erstellt, an denen sich kommunale Pläne orientieren sollen. Ebenso gibt der „Hessische Hitzeaktionsplan“ seit 2023 konkrete Empfehlungen für Kommunen. Zu den Maßnahmen zählen beispielhaft: • ein Verschattungskonzept für den öffentlichen Raum – insbesondere für Haltestellen des ÖPNV und für öffentliche Plätze • Erfordernis gekühlter Aufenthaltsräume • die Risikokommunikation (mit vulnerablen Gruppen sowie die Optimierung von Hilfssystemen) das Management von Akutereignissen (z.B. durch die Einrichtung von Hitzetelefonen bis zum Aufsuchen betroffener alleinstehender Personen) • eine hitzeresiliente Innenstadt-, Dach- und Fassadenbegrünung • die Erhaltung und Ausweitung von Oberflächen-Gewässern im Stadtgebiet • angepasste und konsequent durchgeführte Bauleitplanung • Einhaltung der bestehenden Satzung (z.B. Anzahl der zu pflanzenden Bäume, Grad der Versiegelung, Notwendigkeit zur Entsiegelung und Einhaltung des Baufensters) • die Erarbeitung einer „Hitzeseite“ auf der städtischen Homepage, welche Informationen rund um das Thema Hitze, insbesondere für das persönliche Verhalten, bereitstellt. Die weitere Begründung erfolgt mündlich. Bad Hersfeld, 03.08.2026 gez. Andrea Zietz Fraktionsvorsitzende

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