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Prüfantrag: Errichtung einer nahezu autofreien Brunnenstraße zwischen April - Oktober 2027 im Rahmen eines Modellversuchs „autofreies Sommersemester“ (Antrag Fraktion Die Linke)

Angenommen
TypAntrag
GemeindeStadt Duesseldorf
Datum2026-09-07
DatenstufeNur Ergebnisse
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Die Linke beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, einen Modellversuch für eine nahezu autofreie Brunnenstraße von April bis Oktober 2027 zu prüfen. Dabei sollen Stellplätze durch Parklets, Blumenkübel, Bäume und Außengastronomie umgenutzt werden, während 2-3 Parkbuchten für Anlieferungen erhalten bleiben und Durchgangsverkehr auf ÖPNV und Anwohner beschränkt wird. Der Versuch soll von Verwaltung, Gewerbetreibenden, Anwohnern und Interessensvertretern begleitet und ausgewertet werden. Die Verwaltung soll über Umsetzungsmöglichkeiten, Partnerbeteiligung und entstehende Kosten informieren.

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Dokument

Extrahierter Text

BV3/201/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 07.09.2026 Fraktion Die Linke Bezirksvertretung 3 An den Herrn Bezirksbürgermeister Dr. Thorsten Graeßner c/o Bezirksverwaltungsstelle 3 Bachstraße 145 40217 Düsseldorf Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 08.09.2026 Betrifft: Prüfantrag: Errichtung einer nahezu autofreien Brunnenstraße zwischen April - Oktober 2027 im Rahmen eines Modellversuchs „autofreies Sommersemester„ (Antrag Fraktion Die Linke) Sehr geehrter Herr Gräßner, hiermit bitte ich Sie folgenden Prüfantrag auf die Tagesordnung der Sitzung vom 8.9.2026 zu nehmen: Die Bezirksvertretung 3 beauftragt die Verwaltung, ein Maßnahmenpaket zur alternativen Nutzung von Stellplätzen entlang der Brunnenstraße zu prüfen, z.B. durch die Platzierung von Parklets, Blumenkübeln, Pflanzung von Bäumen und erweiterter Außengastronomie, Brumisateuren und Klimaanpassungsmaßnahmen insbesondere im Zeitraum zwischen April bis Oktober 2027. Eine dauerhafte Platzierung einzelner Elemente soll im Zeitraum geprüft und erwogen werden. Zur Anlieferung der Straße sollen 2-3 Parkbuchten zum temporären Parken erhalten bleiben. Ferner soll geprüft werden, ob der Durchgangsverkehr nur für den ÖPNV und Anwohner*innen ermöglicht wird, der reguläre MIV über die Suitbertusstraße, Karolingerstraße und Merowingerstraße umgeleitet wird. Dieser Modellversuch soll von der Verwaltung, den Gewerbetreibenden, Anwohner*innen, aber auch von Interessenshaltern wie der IHK, dem Zentrenmanagement Friedrichstraße und „Die Friedrichs“, die als Kooperationspartner gewonnen werden sollen, beglitten und ausgewertet werden. Die Verwaltung wird zusätzlich darum gebeten, die Bezirksvertretung über die mögliche Umsetzung der Maßnahmen, Einbindung von Interessenshaltern und zu erwartende Kosten zeitnah zu informieren. Begründung: Schon in 2021 haben die Gewerbetreibenden der Brunnenstraße presseöffentlich eine autofreie Brunnenstraße eingefordert. Über die Jahre, insbesondere nach der Corona-Zeit, wurde die Genehmigung von Außenterassen an Restaurants, Bars, Cafés und Kneipen zunehmend erleichtert. In 2024 wurde mit der Platzierung eines Parklets vor dem ehemaligen Lokal „Pure Note“ ein gut angenommener und kultivierter Ort für einige Monate geschaffen, der gezeigt hat wie öffentlicher Raum besser genutzt werden kann. Um dem damals geäußerten Wunsch Rechnung zu tragen und insbesondere die warmen Monate für eine höherwertigere Nutzung des öffentlichen Raums zu fokussieren, sollen damit verbundene kleine Maßnahmen zeigen, dass Parkplätze zu Lebensraum umgewandelt werden können. Insbesondere die Sommermonate in 2026 haben gezeigt, dass der öffentliche Raum verstärkt Maßnahmen benötigt, um einen sicheren, angenehmen, lebenswerten und kühlen Aufenthalt zu ermöglichen. Der Modellversuch soll einen Erkenntnisgewinn zur potentiellen Attraktivitätssteigerung durch Herausnahme des ruhenden und fahrenden Autoverkehrs an weiteren Straßen ermöglichen und daraus entstehende Aufwendungen und Kosten für zukünftige Maßnahmen leichter abschätzbar machen. Mit freundlichen Grüßen, Michael M.C. Driesch, Nicole Müller Die Linke in der BV3 Seite 2

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