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Interfraktionelle Anträge der OG Erpel und der OG Rheinbreitbach "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" des Regionalbüros für natürlichen Klimaschutz
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Unkel |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktionen CDU, DvOE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der Ortsgemeinde Erpel beantragen, dass die Verbandsgemeinde Unkel am Projekt „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen" teilnimmt. Ziel ist die Förderung von Baumpflanzungen, Baumschutz und Entsiegelung kommunaler Flächen mit einer angestrebten Mindestfördersumme von 15.000 Euro (bis zu 50 % Förderquote). Bis zum 1.1.2027 soll ein Zwischenbericht erstellt werden. Der Antrag soll im Hauptausschuss beraten und im Verbandsgemeinderat beschlossen werden.
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Dokument
Extrahierter Text
Interfraktioneller Antrag der Fraktionen CDU, DvOE, SPD und BÜNDNIS 90 / DIE
GRÜNEN der Ortsgemeinde Erpel
Ansprechpartner: Fraktionsvorsitzende der beteiligten Fraktionen • 53572 Unkel
An den
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel
Mitglieder des Verbandsgemeinderats Unkel
Erpel, 17.07.2026
INTERFRAKTIONELLER ANTRAG
zur Beratung und Beschlussempfehlung in der nächsten Sitzung des
Hauptausschusses sowie zur Beschlussfassung im Verbandsgemeinderat.
Betreff: Gemeinsame Initiative zur Beteiligung der Verbandsgemeinde Unkel (für die
Ortsgemeinden, Bruchhausen, Stadt Unkel, Rheinbreitbach und Erpel) am Projekt
„Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ des Regionalbüros für natürlichen
Klimaschutz
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die Fraktionen von CDU, DvOE, SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellen
folgenden interfraktionellen Antrag zur Beratung und Beschlussfassung:
Beschlussentwurf:
„Der Verbandsgemeinderat Unkel beschließt, dass die Verbandsgemeinde Unkel für
die Ortsgemeinden und Stadt eine Beteiligung am Projekt „Natürlicher Klimaschutz in
Kommunen“ des Regionalbüros für natürlichen Klimaschutz beantragt. In diesem
Zusammenhang werden in der Verbandsgemeinde Flächen zur Pflanzung von
Bäumen und zur Entsiegelung identifiziert und ein entsprechender Antrag auf
Kostenfinanzierung bei einer Mindestfördersumme von 15.000 Euro über die
Verbandsgemeinde gestellt.“ Die VG möge bitte bis zum 1.1.2027 einen ersten
Zwischenbericht zu erstellen.
Begründung und Zielsetzungen
Die Folgen des Klimawandels – wie langanhaltende Hitzeperioden und
Starkregenereignisse – sind längst auch in unserer Region spürbar. Als gewählte
Vertreterinnen und Vertreter in der Verbandsgemeinde sehen wir uns in der
gemeinsamen Verantwortung, die Lebensqualität in unseren Heimatorten langfristig
zu sichern, das Mikroklima zu verbessern und einen aktiven Beitrag zum Artenschutz
zu leisten. Da die administrative Umsetzung und Beantragung solcher
Förderprogramme über die Verbandsgemeinde erfolgt, steuert die VG dieses Projekt
für die Ortsgemeinden.
Das Projekt „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ des Regionalbüros für
natürlichen Klimaschutz bietet hierfür den idealen organisatorischen und finanziellen
Rahmen. Um diese Chance optimal zu nutzen, bündeln unsere Fraktionen ihre Kräfte
und verfolgen mit dieser Teilnahme zwei zentrale Handlungsfelder:
1. Systematische Pflanzung und Erhalt von Bäumen
Erstellung eines Baumkonzepts: Entwicklung eines strategischen
Leitfadens für den gesamten Baumbestand der Ortsgemeinden.
Gezielte Neupflanzungen: Konkrete Planung und Umsetzung der Pflanzung
von neuen Straßenbäumen sowie markanten Einzelbäumen im Ortsbild.
Schutz des Bestands: Standortoptimierungen und Sanierungsmaßnahmen,
um den wertvollen alten Baumbestand langfristig gesund zu erhalten.
Nachhaltige Entwicklung: Verbindliche Sicherung und Durchführung der
fachgerechten Pflege aller Neupflanzungen für einen Zeitraum von bis zu drei
Jahren.
Personelle Absicherung: Einbindung und Unterstützung durch das
vorhandene Klimaschutzmanagement der Verbandsgemeinde.
2. Konsequente Entsiegelung und Wiederherstellung von Bodenfunktionen
Erstellung eines Entsiegelungskonzepts: Systematische Erfassung und
Analyse von verbauten Flächen im Gebiet der Verbandsgemeinde die für eine
Rückbau-Maßnahme infrage kommen.
Flächenentsiegelung: Praktische Umsetzung von Entsiegelungsmaßnahmen
auf identifizierten kommunalen Flächen.
Bodengesundheit: Nachhaltige Wiederherstellung der natürlichen
Bodenfunktionen, um die Versickerung von Regenwasser zu fördern
(Schwammstadt-Prinzip) und Hitzeinseln entgegenzuwirken.
Fazit
Mit diesem breiten, fraktionsübergreifenden Antrag setzen wir ein gemeinsames
Zeichen für eine zukunftsfähige, klimaresiliente und lebenswerte Verbandsgemeinde.
Durch die Beantragung der Förderung im Rahmen des Programms „Natürlicher
Klimaschutz in Kommunen“ können notwendige Maßnahmen zur Baumpflanzung,
zum Erhalt des Baumbestands und zur Entsiegelung kommunaler Flächen mit einer
Förderquote von bis zu 50 Prozent umgesetzt werden. Bereits das Erreichen der
Mindestfördersumme von 15.000 Euro eröffnet die Möglichkeit, wichtige ökologische
Projekte wirtschaftlich sinnvoll und mit erheblicher finanzieller Unterstützung zu
realisieren.
Wir bitten daher den Verbandsgemeinderat um eine breite Zustimmung zu diesem
gemeinsamen interfraktionellen Antrag.
Mit freundlichen Grüßen
Fraktion der CDU
Werner Henneker
Fraktion Demokratie vor Ort Erpel e.V. (DvOE)
Johannes Hogeback
Fraktion der SPD
Jochen Wilsberg
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Dagmar Rosenfeld
Links:
ANK . Regionalbüro Natürlicher Klimaschutz
Steckbrief_NKK.pdf
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