Startseite › Verbandsgemeinde Rhein-Selz › Antrag

Antrag der SPD-Fraktion - Beauftragen eines Hitzeaktionsplans für Nierstein

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeVerbandsgemeinde Rhein-Selz
Datum2026-09-08
DatenstufeNur Dokumente
QuelleQuelldokument herunterladen →

Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadt Nierstein einen langfristigen Hitzeaktionsplan erarbeitet und soziale Einrichtungen sowie Kindertagesstätten mit Klimaanlagen und Sonnenschutz ausstattet. Parallel sollen Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen beginnen, öffentliche Gebäude bei 35°C Außentemperatur als Hitzefluchträume geöffnet werden, und Kooperationen mit Vereinen und Kirchen geschaffen werden. Im Text ist keine Beschlussfassung dokumentiert.

Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.

Dokument

Extrahierter Text

Antrag: Beauftragen eines Hitzeaktionsplans für Nierstein und Ausstattung der sozialen Einrichtungen mit Klimaanlagen Der Stadtrat möge beschließen: Die Verwaltung der Stadt Nierstein beginnt die Erarbeitung eines langfristig anwendbaren Hitzeaktionsplans für Nierstein. Hierfür soll mit den zivilgesellschaftlichen Akteur:innen wie beispielsweise dem Seniorenbüro, den Kirchen, dem DRK, der Feuerwehr und allen weiteren relevanten Akteur:innen zusammengearbeitet werden. Zugleich sollen aktive Maßnahmen wie Entsiegelungen und Begrünungen schnellstmöglich begonnen werden. Des Weiteren soll geprüft werden, ob Sofortmaßnahmen in allen Niersteiner Kindertagesstätten und öffentlichen Räumen, wie dem Haus der Gemeinde oder dem Bürgerhaus Schwabsburg ergriffen werden, indem Jalousien als Sonnenschutz und Klimaanlagen zum runterkühlen der Räume installiert werden können. Auch sollen die öffentlichen Gebäude der Stadt Nierstein ab einer Außentemperatur von 35° Celsius für die Bürger:innen geöffnet werden, um Schutz zu suchen. Um weitere Möglichkeiten zu schaffen, soll außerdem nach Kooperationsmöglichkeiten mit Vereinen und Kirchen gesucht werden. Die Maßnahmen sollen zudem bei jeder Hitzewelle in den digitalen und Print-Medien kommuniziert werden. Begründung: Wir erleben in den vergangenen Monaten, Woche um Woche einen Hitzerekord nach dem Anderen. Der menschengemachte Klimawandel zeigt sich in seinem vollen Ausmaß nun auch in Europa. Die heißen Temperaturen machen nicht nur der Natur zu schaffen, sondern sorgen mittlerweile deutschlandweit für mehrere Tausend Tote. Es ist Notwendig Maßnahmen zu ergreifen, um vulnerable Gruppen, wie Kinder, schwer Kranke oder Senior:innen zu schützen. Doch mit kurzfristigen Maßnahmen, die den Stromverbrauch erhöhen und die Stadt noch stärker erhitzen, ist es nicht getan. Um auch künftig in der Hitze weiterleben zu können benötigen wir einen Hitzeaktionsplan, in dem klar geregelt ist, welche Maßnahmen langfristig umgesetzt werden müssen. Nierstein ist durch seine Lage am Rhein und der starken Weinwirtschaft davon abhängig, dass das Klima unsere Region einigermaßen stabil bleibt. Wer kurzfristig denkt, hat den Ernst der Lage nicht erkannt. Wir müssen jetzt handeln, damit Nierstein auch in 10 Jahren noch die Perle am Rhein ist. Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag. Robin Dautermann Fraktion der SPD im Stadtrat Nierstein Nierstein, den 26.08.2026 S P D - F r a k t i o n S t a d t r a t N i e r s t e i n

Text aus PDF extrahiert