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Einführung eines Transpondersystems für die Schultoiletten an der Karl-Kisters-Realschule (KKRS)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Kleve |
| Datum | 2026-09-14 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung die Einführung eines Transpondersystems für Schultoiletten an der Karl-Kisters-Realschule prüft. Grund sind wiederholte Beschmutzungen und Beschädigungen, die mangels Identifikation der Verursacher nicht sanktioniert werden können und zu Hygieneproblemen sowie erhöhten Reinigungskosten führen. Die Prüfung soll datenschutzrechtliche Anforderungen, insbesondere automatisierte Löschung der Zugangsdaten nach 24 Stunden, sowie Kosten für Anschaffung und Betrieb berücksichtigen. Ein Beschluss ist nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag Nr. A 7 /XII.-CDU
XII. Ratsperiode
Kleve, den 03.07.2026
Antrag der CDU-Fraktion:
Einführung eines Transpondersystems für die Schultoiletten an der Karl-Kisters-
Realschule (KKRS)
Beratungsweg Sitzungstermin
Schulausschuss 14.09.2026
Haupt- und Finanzausschuss 30.09.2026
Rat 14.10.2026
1. Beschlussvorschlag
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
der Rat der Stadt Kleve möge beschließen,
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen an
der Karl-Kisters-Realschule ein Transpondersystem für den Zugang zu den
Schultoiletten eingeführt werden kann.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, hierbei insbesondere die datenschutzrechtlichen
Anforderungen zu berücksichtigen, einschließlich einer automatisierten Löschung der
Zugangsdaten nach 24 Stunden, sowie die zu erwartenden Kosten für Anschaffung
und Betrieb darzustellen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, dem zuständigen Ausschuss das Ergebnis der Prüfung
zeitnah vorzulegen.
2. Begründung
An der Karl-Kisters-Realschule kommt es wiederholt zu Beschmutzungen und
Beschädigungen der Schultoiletten, wobei die Verantwortlichen aufgrund der Anonymität der
Nutzung in der Regel nicht ermittelt werden können. Diese Anonymität begünstigt
unerwünschtes Verhalten und führt zu einer Reihe negativer Folgen:
Schülerinnen und Schüler scheuen aus Hygienegründen den Besuch verschmutzter
Toiletten. Insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler unterdrücken in der Folge ihren
Toilettengang und trinken aus diesem Grund mitunter nicht ausreichend. Zudem entsteht der
Stadt als Schulträger ein erhöhter Aufwand für Reinigung und Reparaturen.
Ein Transpondersystem würde die gefühlte Kontrolle erhöhen, ohne dabei in die Anonymität
einzelner Toilettengänge einzugreifen — die Zugangsdaten würden ausschließlich
serverseitig in der Schule gespeichert und automatisiert nach 24 Stunden gelöscht. Ziel ist
es, den Werterhalt der Gebäude zu sichern, Verschmutzungen langfristig zu vermindern, das
Sicherheitsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und im Ergebnis sauberere
Toiletten zu erreichen.
Vergleichbare Systeme wurden bereits an anderen Schulen erfolgreich eingeführt. Der NDR
berichtete über eine Schule in Oldenburg, die mit einem solchen System gute Erfahrungen
gemacht hat.
gez.
Georg Hiob
Fraktionsvorsitzender der
der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kleve
Text aus PDF extrahiert