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Antrag der SPD bezüglich der Umstellung auf per Funk ablesbare Hauptwasserzähler in der Gemeinde

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeGemeinde Glashütten
Datum2026-09-16
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die SPD beantragt, dass der Gemeindevorstand einen Vorschlag zur Änderung der Wassersatzung einbringt, um bisherige Wasserzähler durch funkgestützte Messinstrumente zu ersetzen. Die Kosten sollen ermittelt und Mittel im Haushalt 2027 bereitgestellt werden, um ab 2028 den Wasserverbrauch vollautomatisch zu erfassen. Dies soll Abrechnungsfehler vermeiden, unterjährig Verbrauchsspitzen erkennen und Wasserverluste leichter erfassen.

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Der Gemeindevorstand der Gemeinde Glashütten/HTK Antrag XX. Wahlperiode 2026 - 2031 Datum Drucksachennummer Aktenzeichen Glashütten, den 02.09.2026 140/GV/XX Antragsteller SPD Beratungsfolge Termin Bemerkung Haupt- und Finanzausschuss 15.09.2026 vorberatend Ausschuss für Umwelt, Bau und Infra- 16.09.2026 vorberatend struktur Gemeindevertretung 24.09.2026 beschließend Antrag der SPD bezüglich der Umstellung auf per Funk ablesbare Hauptwasserzähler in der Gemeinde Antrag: Der Gemeindevorstand wird beauftragt, einen Vorschlag zur Änderung der Wasserversor- gungssatzung der Gemeinde Glashütten einzubringen – dies mit dem Ziel, dass die bisher verwendeten Messeinrichtungen in jedem Gebäude durch per Funk ablesbare Wasserzähler ersetzt werden. Die Kosten dafür sind zeitnah zu ermitteln, damit die notwendigen Mittel im 2027er Haushalt bereitgestellt werden können. Der Austausch soll so erfolgen, dass spätes- tens mit Beginn des Jahres 2028 der Wasserverbrauch komplett automatisiert ermittelt wer- den kann. Begründung: Bisher sind die Grundstückseigentümer gehalten, ihren aktuellen Wasserzählerstand zu ei- nem von der Verwaltung festgesetzten Stichtag im Dezember selbst abzulesen und zu über- mitteln. Kommt es im darauffolgenden Jahr zu einer Änderung der Wassergebühren, wird ein Verbrauch im alten Jahr bereits nach den Sätzen für das neue Jahr abgerechnet. Dies führte in der Vergangenheit oft zu einer unnötigen Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger, wenn auch nur in geringer Höhe. Per Funk ablesbare Hauptwasserzähler bieten hier den Vorteil, dass der individuelle Verbrauch exakt für ein volles Kalenderjahr ermittelt und abge- rechnet werden kann. Noch wichtiger ist allerdings in Zeiten, in denen ein Wassernotstand schon mehrfach bevorstand, dass die Verwaltung auch unterjährig auf Verbrauchsspitzen automatisiert aufmerksam gemacht wird, um denen dann im konkreten Verdachtsfall nachge- hen zu können. Außerdem könnten die bisher relativ hohen Wasserverluste im Rohrnetz so leichter erfasst werden. Auch wenn die Kosten für diese Maßnahme ggf. höher ausfallen, sollte die Gemeinde im Hinblick auf den zu erwartenden Nutzen zu einer solchen Investition bereit sein. Inwieweit die Kosten dann im Nachgang auf die Folgejahre verteilt über die Was- sergebühren wieder reingeholt werden, obliegt einer späteren Entscheidung der Gemeinde- vertretung. Seite 2 von 2 gez. Dr. Hansjörg Melcher

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