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Antrag der Fraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vom 24.08.2026 betr. Einplanung von Klimamaßnahmen im Haushalt 2027 und Bildung einer Arbeitsgruppe für Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen und Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Camberg |
| Datum | 2026-09-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt, ausreichend Mittel für Klimaanpassungsmaßnahmen im Haushalt 2027 einzuplannen und eine Arbeitsgruppe zur Identifikation von Klima- und Anpassungsmaßnahmen zu bilden. Diese soll Vertreter der Stadtverwaltung, Gremien und sachkundige Bürger umfassen und ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeiten. Der Magistrat soll bis zur Umweltausschusssitzung am 03.11.2026 Organisationsvorschläge vorlegen. Ein Beschluss wird nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Umweltreferat Nr. A/2026/0014
Aktenzeichen:
Verfasser/in: Gießler, David
Vorlage
an die Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2026
Haushaltsmittel bei Haushaltsstelle
ausreichend vorhanden
nicht oder nicht ausreichend vorhanden
Stellungnahme oder haushaltsrechtliche Hinweise der Kämmerei
Antrag der Fraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vom 24.08.2026 betr.
Einplanung von Klimamaßnahmen im Haushalt 2027 und Bildung einer
Arbeitsgruppe für Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen und Erstellung
eines Klimaschutzkonzeptes
Sachverhalt:
Antragstext:
Die Stadtverordnetenversammlung möge folgende Beschlüsse fassen: 1. Bei der Aufstellung des
Haushaltsplans für 2027 ist dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend dotierte Mittel für in 2027
umzusetzende Klimaanpassungsmaßnahmen eingeplant werden. Um mittel- bis langfristig umzusetzende
Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen zu identifizieren sowie bei der Erstellung eines
Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Klimaschutzmanagement für die Stadt Bad Camberg mitzuwirken,
wird eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und der politischen
Gremien sowie fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern gebildet. Bei Bedarf werden externe Fachleute
hinzugezogen. Der Magistrat wird beauftragt, von der Stadtverwaltung einen Vorschlag zur Organisation
der Arbeitsgruppe (u.a. Mitglieder, Zeitplan) erarbeiten und diesen dem Umweltausschuss für dessen
Sitzung am 03.11.2026 vorlegen zu lassen.
Begründung:
Die große Hitze sowie ausbleibende Niederschläge haben in den vergangenen Wochen zu deutlichen und
vielfältigen Belastungen von Mensch, Tier und Natur geführt. Tausende von hitzebedingten Todesfallen,
dürrebedingte Ernteausfälle, ausgetrocknete Bache sind nur einige der fatalen Folgen dieser
klimawandelbedingten Entwicklung, mit der wir uns auch in den kommenden Jahren werden
auseinandersetzen müssen. Die Stadtverwaltung hat u.a. mit der Erstellung eines Hitzeaktionsplans sowie
der Ausschreibung einer Stelle für einen Klimaschutzmanager (m/w/d) Mainahmen ergriffen, die von uns
begrüßt werden. Die politischen Gremien und Mandatsträger*innen bringen sich mit Vorschlägen für
Klimaanpassungsmaßnahmen ein. Um sinnvolle und dringend notwendige Maßnahmen trotz der
angespannten Finanzlage der Stadt kurzfristig umsetzen zu können, ist bei der Planung des Haushalts 2027
eine ausreichende Dotierung von Mitteln für diese Maßnahmen notwendig. Um die hierdurch induzierte
Belastung des Haushalts zu minimieren, sind mögliche Fördergelder zu akquirieren sowie bislang geplante
Projekte auf ihre Priorisierung hin zu überprüfen, um der besonderen Bedeutung der
Klimaanpassungsmaßnahmen gerecht zu werden. Neben der kurzfristigen Umsetzung von
Klimaanpassungsmaßnahmen ist es nach unserer Auffassung jedoch auch notwendig, Maßnahmen zu
identifizieren, die über einen längeren Zeithorizont hinweg sowohl der Klimaanpassung als auch dem
Klimaschutz dienen. Um der Wichtigkeit dieser Aufgabe gerecht zu werden, halten wir hierfür die Bildung
einer Arbeitsgruppe für adäquat, in der sich neben der Stadtverwaltung und den politischen Gremien auch
sachkundige Bürgerinnen und Bürger einbringen. Die Arbeitsgruppe soll insbesondere bestehende und
neue Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung zusammentragen, diese nach Wirksamkeit,
Dringlichkeit, Umsetzbarkeit und Kosten priorisieren und daraus konkrete Vorschläge für die weitere
Beratung und Beschlussfassung in den zuständigen städtischen Gremien entwickeln. Die Ergebnisse der
Arbeitsgruppe sollen in die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes einfließen. Die
Arbeitsgruppe hat keine eigene Entscheidungsbefugnis. Die Zuständigkeit der städtischen Gremien bleibt
unberührt. Um die Arbeitsgruppe möglichst schnell tätig werden zu lassen, bitten wir den Magistrat die
Stadtverwaltung zu beauftragen, Vorschlage zur Organisation der Arbeitsgruppe (u.a. Mitglieder, Zeitplan)
zu erarbeiten und dem Umweltausschuss in dessen nächster Sitzung am 03.11.2026 vorzulegen.
Bad Camberg, 24.08.2026
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