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Antrag der CDU-Fraktion vom 30.07.2026 betr. Kommunales Klimaanpassungskonzept mit integriertem Hitzeaktionsplan sowie konkrete Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz für Kitas und Spielplätze
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Camberg |
| Datum | 2026-09-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt ein kommunales Klimaanpassungskonzept mit Hitzeaktionsplan für Bad Camberg, da Hitzetage zunehmen und besonders Kleinkinder in Kitas gefährdet sind. Der Magistrat soll Hitzeschutzmaßnahmen für städtische Kitas (Konzepte, Verschattung, Klimaanlagen) und Spielplätze prüfen, Fördermöglichkeiten nutzen und mit anderen Kita-Trägern kooperieren. Zudem soll eine sukzessive Ausstattung städtischer Gebäude mit Klimaanlagen geprüft werden.
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Dokument
Extrahierter Text
Amt 10 - Hauptamt Nr. A/2026/0012
Aktenzeichen:
Verfasser/in: Klingelhöfer, Isabell-Joy
Vorlage
an die Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2026
Haushaltsmittel bei Haushaltsstelle
ausreichend vorhanden
nicht oder nicht ausreichend vorhanden
Stellungnahme oder haushaltsrechtliche Hinweise der Kämmerei
Antrag der CDU-Fraktion vom 30.07.2026 betr. Kommunales
Klimaanpassungskonzept mit integriertem Hitzeaktionsplan sowie konkrete
Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz für Kitas und Spielplätze
Sachverhalt:
Auch in Bad Camberg nehmen Hitzetage spürbar zu. Besonders Kleinkinder in Kindertagesstätten gehören
zu den am stärksten gefährdeten Personengruppen. Deshalb braucht es sowohl organisatorische als auch
bauliche Maßnahmen, um den Gesundheitsschutz an heißen Tagen sicherzustellen. Ein kommunales
Klimaanpassungskonzept mit integriertem Hitzeaktionsplan schafft die Grundlage, um den
Handlungsbedarf systematisch zu erfassen, Maßnahmen zu priorisieren und verfügbare Fördermittel von
Bund und Land gezielt zu nutzen. Für die städtischen Kindertagesstätten sollen geeignete
Hitzeschutzmaßnahmen – von Hitzeschutzkonzepten über Verschattung bis hin zur Prüfung des Einsatzes
von Klimaanlagen – ergebnisoffen geprüft werden. Gleichzeitig soll untersucht werden, welche
Maßnahmen förderfähig sind und ob eine Zusammenarbeit mit den weiteren Kita Trägern sinnvoll ist. Auch
auf städtischen Spielplätzen besteht zunehmender Handlungsbedarf. Durch eine Bestandsaufnahme und
Priorisierung können Beschattungsmaßnahmen dort umgesetzt werden, wo sie den größten Nutzen für
Kinder und Familien bieten. Der Antrag verfolgt das Ziel, den Hitzeschutz in Bad Camberg
vorausschauend, wirtschaftlich und unter bestmöglicher Nutzung vorhandener Förderprogramme zu
verbessern.
Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung Bad Camberg möge folgenden Beschluss fassen:
1. Der Magistrat wird beauftragt, ein kommunales Klimaanpassungskonzept mit integriertem
Hitzeaktionsplan für die Stadt Bad Camberg zu erstellen.
2. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, in welchem Umfang die Erstellung dieses Konzepts gefördert
werden können, und einen entsprechenden Förderantrag vorzubereiten.
3. Der Magistrat wird ferner beauftragt zu prüfen, ob für alle städtischen Kindertagesstätten ein Hitzewarn-
und Schutzkonzept entwickelt werden kann.
4. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob für die städtischen Kitas eine Förderung im Rahmen der
Bundesrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen” in Anspruch genommen werden kann, um
investive Hitzeschutzmaßnahmen (u. a. Sonnenschutz/Verschattung, Dach- und Fassadenbegrünung,
Lüftungskonzepte) umzusetzen.
5. Der Magistrat wird gesondert und konkret beauftragt, die Beschaffung von Klimaanlagen für alle
städtischen Kindergärten und Krippen zu prüfen.
6. Ferner soll Kontakt zu den anderen Betreibern der Kindertagesstätten im Stadtgebiet aufgenommen und
geprüft werden, ob zu den Punkten 5 und 6 eine Kooperation möglich ist.
7. Der Magistrat wird beauftragt, eine sukzessive Nachrüstung aller städtischen Gebäude mit Klimaanlagen
zu prüfen - insbesondere der Bürogebäude, um den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch
künftig arbeitsschutzkonforme Arbeitsstätten bieten zu können.
8. Der Magistrat wird beauftragt, an allen städtischen Spielplätzen eine Prüfung des Beschattungsbedarfs
(Bestandsaufnahme + Prioritätenliste) vorzunehmen und für vorrangige Standorte Beschattungslösungen
(Sonnensegel, Bäume mit großer Krone, Pergolen) umzusetzen bzw. deren Förderfähigkeit zu prüfen.
Bad Camberg, 28.08.2026
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