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Stilllegung Naturkita Wunderwiese - Antrag von Stadtratsmitglied Jürgen Zahn (KI) und der LINKEN-Stadtratsfraktion vom 17.08.2026 (Beschließend)

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeAschaffenburg
Datum2026-08-17
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Jürgen Zahn (KI) und die LINKEN-Fraktion beantragen die Stilllegung der Naturkita Wunderwiese zum 30.09.2026. Grund ist die mangelnde Auslastung: Trotz Eröffnung 2024 und intensiver Bemühungen zur Belegungssteigerung werden nur 8 Kinder betreut (Juli 2026). Die kindbezogene Förderung deckt Personal- und Sachkosten nicht ab, weshalb mit einem Defizit zu rechnen ist. Die betroffenen Kinder werden in andere Kitas vermittelt, die Bauwägen sollen für Schulbetreuung genutzt werden. Der Stadtrat nimmt den Bericht zur Kenntnis; es entstehen keine Kosten durch diesen Beschluss.

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Dokument

Extrahierter Text

Beschlussvorschlag: I. Der Stadtrat nimmt den Bericht zur Stillegung der kommunalen Naturkita Wunderwiese zur Kenntnis. II. Angaben zur Klimawirkung: Bewertung - jeweils Mehrung oder Minderung der Treibhausgase (THG) wenig klimarelevant teilweise klimarelevant sehr klimarelevant [ x ] keine weiteren Angaben erforderlich [ ] kurze Erläuterung in den Begründungen [ ] ausführliche Erläuterung in den Begründungen Bewertungsschema nach KÖP (Klimaschutzmanagement in öffentlichen Projekten) (Nationale Klimaschutz-Initiative - Klimabündnis / ifeu-Heidelberg / BMU) III. Angaben zu den Kosten: Durch den Vollzug dieses Beschlusses entstehen Kosten: ja [ ] nein [ x ] Begründung / Sachverhalt zum Zeitpunkt der Sitzungseinladung: Aufgrund der hohen Kinderzahlen, die bereits für 2020 und die Folgejahre statistisch ermittelt wurden, gab es in Aschaffenburg einen Mangel an fehlenden Kindergartenplätzen. Um hier zeitnah entgegenzuwirken wurde die Naturkita in den Aschaffauen im Plenum vom 08.11.2021 vom Stadtrat beschlossen. Denn die Stadt Aschaffenburg ist grundsätzlich verpflichtet ausreichend Kitaplätze zur Verfügung zu stellen. Durch die Bauverzögerung konnte diese Kita erst im September 2024 eröffnet werden. Die zeitliche Verzögerung führte dazu, dass bis Dezember 2024 nur 9 Kinder in der Eingewöhnungszeit aufgenommen werden konnten. Bis zum 01. Februar 2025 kamen 3 weitere Kinder hinzu. Bereits Ende 2025 zeichnete es sich ab, dass in Aschaffenburg weniger Kitaplätze benötigt werden, da die Kinderzahlen zurück gingen. In 2026 gibt es einen deutlichen Wendepunkt bei den Kitaplätzen. Es waren erstmals in der Stadt Aschaffenburg über alle Träger und Stadtteile hinweg Kitaplätze frei und konnten nicht nachbesetzt werden. Die Stadt Aschaffenburg reagierte bereits im September 2025 darauf, in dem sie die beiden Modulcontainer im Stadtteil Schweinheim (Kita Schneckenhaus) stilllegte und die Kinder in andere Kindertageseinrichtungen vermittelte. Trotz intensiver Bemühungen, mit anderen Kitas zu kooperieren, Spieletreffs auf der Wiese stattfinden zu lassen, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen und die Naturkita auch im Landkreis bekannt zu machen, konnte die durchschnittliche Belegungszahl innerhalb des letzten Kitajahres nicht erhöht werden. So sind auch zum Zeitpunkt Juli 2026 nur 8 Kinder in der Naturkita betreut. Da es sich bei der der Betriebskostenförderung von Kindertageseinrichtungen um eine kindbezogene Förderung handelt, können die Personal- und Sachkosten durch die mangelnde Belegungszahl nicht ausreichend gegenfinanziert werden. Im Hinblick auf ein zu erwartendes Defizit wird die Stadt Aschaffenburg aus vorgenannten Gründen die Naturkita Wunderwiese zum 30.09.2026 stilllegen. Die noch zu betreuenden Kinder werden an die umliegenden Kitas vermittelt, die Eltern werden auf diesem Weg begleitet. Die Mitarbeitenden werden auf freie Stellen innerhalb des Sachgebiets zugewiesen. Die derzeit nichtbesetzten Stellen der Naturkita sollen im Stellenplan erhalten bleiben. Denn es wird derzeit geprüft, ob für die SVE an der Fröbelschule am Nachmittag vor Ort Kitaplätze erforderlich sind, die nach BayKiBiG gefördert werden. Derzeit kommen verstärkt Anfragen von Eltern, deren Kinder am Nachmittag nicht in den Stadtteilkindergärten aufgenommen werden. Auch die SVE-Kinder haben einen Anspruch auf ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot. Die Bauwägen können für den Ganztag der Schiller-Grundschule genutzt werden. Dies entlastet dort, da mindestens ein Raum der Nachmittagsbetreuung als Klassenzimmer im Schuljahr 2025/2026 genutzt werden und diese Nutzung weiterhin erforderlich scheint. Auch für eine Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagesanspruchs sind die Bauwägen geeignet. Weiterhin hat die Stilllegung als Kita zur Folge, dass diese Nutzung bei steigenden Kinderzahlen wieder aufgegriffen werden kann.

Text aus PDF extrahiert