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Prüfauftrag zur Erstellung eines Versiegelungskatasters für die Stadt Kleve
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Kleve |
| Datum | 2026-09-10 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Offene Klever / Die Linke beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, die Erstellung eines Versiegelungskatasters für Kleve zu prüfen. Dabei sollen Machbarkeit, nutzbare Datenquellen, methodische Ansätze sowie Zeit- und Kostenaufwand untersucht werden. Zudem wird abgefragt, welche Fördermöglichkeiten bestehen und wie die Ergebnisse für Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung genutzt werden können. Die Verwaltung soll ihre Prüfungsergebnisse und Handlungsoptionen dem Fachausschuss und Rat vorlegen.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag Nr. A 14 /XII.-OKL
XII. Ratsperiode
Kleve, den 07.06.2026
Antrag der Fraktion Offene Klever / Die Linke
Prüfauftrag zur Erstellung eines Versiegelungskatasters für die Stadt Kleve
Beratungsweg Sitzungstermin
Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz 10.09.2026
Haupt- und Finanzausschuss 30.09.2026
Rat 14.10.2026
1. Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt Kleve beauftragt die Verwaltung zu prüfen,
1. ob und in welchem Umfang die Erstellung eines kommunalen Versiegelungskatasters für
das Stadtgebiet Kleve fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll ist,
2. welche bestehenden Datenquellen (z. B. Liegenschaftskataster, Geodaten, Bauleitplanung,
Klimaschutz- oder Starkregenkonzepte) hierfür genutzt werden können,
3. welche methodischen Ansätze (z. B. GIS-gestützte Auswertung, Fernerkundung, externe
Fachgutachten) geeignet wären,
4. welcher zeitliche, personelle und finanzielle Aufwand mit der Erstellung verbunden wäre,
5. ob und in welchem Umfang Förderprogramme des Landes NRW, des Bundes oder der EU
in Anspruch genommen werden könnten,
6. inwieweit die Ergebnisse als Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen zur
Klimaanpassung, nachhaltigen Stadtentwicklung sowie zur gezielten Entsiegelung und
Schaffung urbaner kühler Orte genutzt werden können. Die Verwaltung wird gebeten, dem
zuständigen Fachausschuss sowie dem Rat über die Ergebnisse der Prüfung zu berichten und
Handlungsoptionen für ein weiteres Vorgehen darzustellen.
2. Begründung
Insbesondere mit Blick auf die Landesgartenschau 2029 wird die Stadt Kleve vor
besonderen Herausforderungen stehen, ihre grünen Strukturen zu erhalten, die
Aufenthaltsqualität in urbanen Bereichen zu steigern und städtische Räume nachhaltig zu
gestalten. Ein Versiegelungskataster ermöglicht eine systematische Erfassung der aktuell
versiegelten Flächen und liefert die Grundlage, gezielt Maßnahmen für Begrünung, Antrag A
13 XII.-OKL - Urbane Begrünung und kühle OrteEntsiegelung und klimaresiliente
Stadtplanung zu priorisieren. So schaffen wir ein Fundament für ein dauerhaft attraktives
Stadtbild, das über die Gartenschau hinaus Wirkung zeigt.
Die zunehmende Bodenversiegelung verstärkt Hitzeentwicklung, Überflutungsrisiken und
den Verlust von Versickerungs und Grünflächen. Ein Versiegelungskataster kann als
strategisches Instrument dienen, um diese Entwicklungen erstmals
systematisch und flächendeckend zu erfassen.
Da Umfang, Kosten und Umsetzung eines solchen Instruments derzeit noch offen sind, soll
zunächst eine strukturierte Prüfung erfolgen. Ziel ist es, eine belastbare
Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung zu schaffen, ohne bereits verbindliche
finanzielle Festlegungen zu treffen.
gez.
Marco Hendricks
Fraktionsvorsitzender
der Fraktion Offene Klever / Die Linke im Rat der Stadt Kleve
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