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"Urbane Begrünung und kühle Orte“ zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung in Kleve
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Kleve |
| Datum | 2026-09-10 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Offene Klever / Die Linke beantragt, dass die Verwaltung ein kommunales Programm zur urbanen Begrünung und Schaffung von „kühlen Orten" entwickelt. Ziel ist es, in versiegelten und hitzebelasteten Bereichen die Aufenthaltsqualität zu verbessern und Hitzebelastungen zu reduzieren. Mögliche Maßnahmen sind zusätzliche Baumpflanzungen, Entsiegelung, Begrünung von Schulhöfen und Wasserstellen. Die Verwaltung soll zudem Pilotstandorte und Fördermöglichkeiten prüfen und dem Rat Umsetzungsvorschläge unterbreiten.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag Nr. A 13 /XII.-OKL
XII. Ratsperiode
Kleve, den 07.06.2026
Antrag der Fraktion Offene Klever / Die Linke
"Urbane Begrünung und kühle Orte“ zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und
Klimaanpassung in Kleve
Beratungsweg Sitzungstermin
Ausschuss für Klima-, Umwelt- und Naturschutz 10.09.2026
Haupt- und Finanzausschuss 30.09.2026
Rat 14.10.2026
1. Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. Die Entwicklung eines kommunalen Programms zur Förderung urbaner Begrünung und zur
Schaffung sogenannter „kühler Orte“ im Stadtgebiet zu prüfen.
Ziel des Programms soll es sein, insbesondere in stark versiegelten und hitzebelasteten
Bereichen
• die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern,
• die Hitzebelastungen für die Bevölkerung zu reduzieren,
• klimaresiliente Strukturen im Stadtgebiet zu stärken.
Bei der Entwicklung des Programms können die Ergebnisse eines Versiegelungskatasters
bzw. dessen Prüfung berücksichtigt werden, um Maßnahmen gezielt und datenbasiert zu
priorisieren.
Mögliche Maßnahmen können u. a. sein:
• zusätzliche Straßen- und Platzbepflanzungen (Bäume, Grüninseln),
• Entsiegelung kleinerer Flächen (z. B. Parkplätze, Nebenflächen),
• Begrünung von Schulhöfen, Haltestellen und öffentlichen Einrichtungen,
• Schaffung von beschatteten Aufenthaltsorten sowie Wasserangeboten (z. B.
Trinkwasserbrunnen).
2. geeignete Pilotstandorte, sowie mögliche Förderprogramme zur Finanzierung zu prüfen und
dem Rat über Umsetzungsvorschläge zu berichten und Handlungsoptionen für ein weiteres
Vorgehen darzustellen.
2. Begründung
Die zunehmende Hitzebelastung und die Verdichtung des Stadtgebiets erfordern konkrete
Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Klimaanpassung. Im Vorfeld
der Landesgartenschau 2029 bietet Kleve die Chance, städtische Räume nachhaltig
aufzuwerten, erlebbar zu machen und gleichzeitig klimaresiliente Strukturen zu schaffen. Ein
kommunales Programm für urbane Begrünung und die Schaffung kühler Orte leistet hierzu
einen direkten Beitrag.
Der Klimawandel führt insbesondere in Städten zu zunehmender Hitzebelastung. Urbane
Begrünung und sogenannte „kühle Orte“ sind bewährte Maßnahmen, um die Lebensqualität
in dicht bebauten Quartieren zu erhalten und gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen.
Mit Blick auf die Landesgartenschau 2029 bietet dieses Programm Kleve die Chance,
städtische Räume nachhaltig aufzuwerten und dauerhaft erlebbar zu machen. Die
Maßnahmen sind unmittelbar für Bürgerinnen und Bürger spürbar und wirken über die
Gartenschau hinaus.
Die Anbindung an ein Versiegelungskataster stellt sicher, dass alle Maßnahmen
datenbasiert, zielgerichtet und wirtschaftlich umgesetzt werden können. Auf diese Weise
entstehen nachhaltige und klimaresiliente Stadtstrukturen.
gez.
Marco Hendricks
Fraktionsvorsitzender
der Fraktion Offene Klever / Die Linke im Rat der Stadt Kleve
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