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Antrag: Keine Kooperation mehr mit der Flensburger Gilde Antrag der Ratsfraktion Linkes Bündnis
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Flensburg |
| Datum | 2026-09-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Ratsfraktion Linkes Bündnis beantragt, dass die Stadt Flensburg ihre Zusammenarbeit mit der Flensburger Gilde beendet und die ausgeliehenen Pflanzenkübel bis 30.09.2026 zurückfordert oder von anderen Interessengemeinschaften übernehmen lässt. Begründung sind Vorwürfe gegen die Flensburger Gilde: Sie habe falsch behauptet, mit mehreren Parteien Kontakt zur Vermeidung von Eskalationen gehabt zu haben, und sei einen „Hinterzimmerdeal" mit der AfD eingegangen, in dem die AfD ihren Infostand absagte und die Gilde der AfD dankte. Der Hauptausschuss behandelt den Antrag am 08.09.2026.
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Dokument
Extrahierter Text
Ratsfraktion Linkes Bündnis Flensburg Rathausplatz 1 … 24937 Flensburg
Tel 0461 - 85 23 39
Email [email protected]
Flensburg, 28.08.2026
HA-58/2026
- öffentlich -
Beschlussvorlage
Gremium Termin Beratungsaktion
Hauptausschuss 08.09.2026 beschließend
Antrag: Keine Kooperation mehr mit der Flensburger Gilde
Antrag der Ratsfraktion Linkes Bündnis
Antrag:
Die Stadt Flensburg beendet ihre Zusammenarbeit und Kooperation mit der Flensburger Gilde und
beendet ihren regelmäßigen Austausch mit dem Innenstadtmanagement. Die 4 „Leih-Pflanzenkü-
bel“, die bisher der Flensburger Gilde ausgeliehen worden sind, werden entweder von einen der
beiden anderen IG der Innenstadt bepflanzt und gepflegt oder die Leihe endet spätestens am
30.09.26.
Begründung:
Durch diverse Äußerungen und Veröffentlichungen rund um die Gegenkundgebung zum Info-
Stand der AfD in Flensburg und dem parallel dazu von der Flensburger Gilde organisierten Stadt-
fest am 27.06.26 hat sich die Flensburger Gilde von demokratischen Grundsätzen entfernt:
1. Zunächst wurde wahrheitswidrig behauptet, die Flensburger Gilde hätte mit allen Parteien
(Grüne, SSW SPD und Linke) aus der Gegendemo Kontakt aufgenommen, mit der Bitte,
aufgrund des Stadtfestes, sich nicht an einer „möglichen Eskalation“ in der Innenstadt zu
beteiligen. Wahr ist: Es gab diesen Kontakt weder mit dem SSW, noch mit SPD und auch
nicht mit der Linken. Der mehrfachen Aufforderung ihre falsche Darstellung in der Öffent-
lichkeit zu revidieren, kam die Flensburger Gilde bis heute nicht nach.
2. Es gab einen „Deal“ zwischen der AfD und der Flensburger Gilde:
Die AfD sagt ihren Info-Stand ab, dafür „dankt die Flensburger Gilde öffentlich der AfD“ –
Wer auf dieser Art und Weise einen „Hinterzimmerdeals“ mit einer Partei macht, die auf
Bundesebene als Verdachtsfall für den Verfassungsschutz eingestuft wird, der macht dies
im Bewusstsein einer öffentlichen Vorführung aller beteiligten Parteien. (Siehe auch Bericht
in der SHZ am 21.07.2026)
Dies kann und darf keine Grundlage mehr sein, auf der eine Zusammenarbeit mit der Stadt Flens-
burg stattfindet. Die Händler*innen und der Mittelstand der Innenstadt werden durch die anderen
Interessengemeinschaften ausreichend repräsentiert.
Berichterstattung: Tjark Naujoks
Tjark Naujoks
Fraktionsvorsitzender Linkes Bündnis
Anlage(n):
- keine
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