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Wohnangebote des Azubiwerks Schleswig-Holstein nach Flensburg holen Antrag der Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen (mit Volt), SSW, CDU, SPD, Linkes Bündnis
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Flensburg |
| Datum | 2026-09-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Fünf Flensburger Ratsfraktionen beantragen, dass die Stadt ihr Interesse als Modell- und Kooperationsstandort für Wohnangebote des geplanten Azubiwerks Schleswig-Holstein bekundet. Die Verwaltung soll dem zuständigen Ministerium Erkenntnisse aus dem Praxisdialog „Azubi-Wohnen" übermitteln und darauf hinwirken, dass Flensburg in die landesweite Analyse einbezogen wird. Gemeinsam mit Land und regionalen Partnern soll geprüft werden, ob ein branchenoffenes Wohnangebot als Modellprojekt entstehen kann. Der Hauptausschuss beschließt am 08.09.2026 beschließend.
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Dokument
Extrahierter Text
Flensburger Ratsfraktionen: Flensburg, 26.08.2026
Ratsfraktion Bündnis 90/Die
Bündnis 90 /Die Grünen (mit Volt), SSW, CDU, SPD, Linkes Bündnis
Grünen
- 2734
HA-56/2026
- öffentlich -
Beschlussvorlage
Gremium Termin Beratungsaktion
Hauptausschuss 08.09.2026 beschließend
Wohnangebote des Azubiwerks Schleswig-Holstein nach Flensburg holen
Antrag der Flensburger Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen (mit Volt), SSW, CDU, SPD,
Linkes Bündnis
Antrag:
Die Stadt Flensburg bekundet gegenüber der Landesregierung kurzfristig ihr Interesse, als Modell-
und Kooperationsstandort für Wohnangebote des geplanten Azubiwerks Schleswig-Holstein be-
rücksichtigt zu werden.
Die Verwaltung wird beauftragt, dem zuständigen Ministerium die Ergebnisse des Flensburger Pra-
xisdialogs „Azubi-Wohnen“, die bestehenden und geplanten Wohnangebote sowie weitere rele-
vante Erkenntnisse zu übermitteln und darauf hinzuwirken, dass Flensburg in die landesweite
Markt- und Bedarfsanalyse einbezogen wird.
Darüber hinaus soll gemeinsam mit dem Land, den Kammern, den Regionalen Berufsbildungszen-
tren, Ausbildungsbetrieben und möglichen Trägern geprüft werden, ob in Flensburg ein branchen-
offenes Wohnangebot als Modellprojekt des Azubiwerks entstehen kann. Über die aufgenomme-
nen Gespräche ist dem Hauptausschuss zeitnah zu berichten.
Begründung:
Bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum ist ein wichtiger Standortfaktor für die berufliche
Ausbildung. Gerade Auszubildende verfügen häufig nur über begrenzte finanzielle Spielräume und
sind bei einem Ausbildungsbeginn außerhalb ihres bisherigen Wohnortes auf kurzfristig verfügba-
ren, bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Entsprechende Angebote können deshalb die Auf-
nahme einer Ausbildung erleichtern, die Attraktivität Flensburgs als Ausbildungsstandort erhöhen
und einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten.
Mit dem geplanten Azubiwerk Schleswig-Holstein schafft das Land derzeit neue Strukturen zur Un-
terstützung von Auszubildenden und lässt zugleich regionale Markt- und Bedarfe untersuchen.
Flensburg sollte diese Phase nutzen, um seine Interessen frühzeitig einzubringen. Dafür bestehen
gute Voraussetzungen: Mit dem bereits durchgeführten Praxisdialog „Azubi-Wohnen“ liegen erste
Erkenntnisse und Kontakte zu Kammern, Berufsbildungszentren, Ausbildungsbetrieben, Woh-
nungswirtschaft und weiteren Akteuren vor. Der Antrag knüpft ausdrücklich an diese Vorarbeiten
sowie an bestehende und geplante Wohnangebote an.
Gerade weil sich der zukünftige Bedarf nicht allein aus heutigen Belegungszahlen ableiten lässt, ist
eine Einbeziehung Flensburgs in die landesweite Markt- und Bedarfsanalyse sinnvoll. Dabei sollte
auch geprüft werden, ob ergänzend zu bereits bestehenden, teilweise auf einzelne Branchen oder
Einrichtungen ausgerichteten Angeboten ein branchenoffenes Wohnangebot entstehen kann. Da-
von könnten insbesondere Auszubildende kleinerer und mittlerer Betriebe profitieren, die keine ei-
genen Wohnangebote vorhalten können.
Mit der Interessenbekundung werden weder ein konkreter Standort noch finanzielle Verpflichtun-
gen der Stadt vorweggenommen. Sie stellt vielmehr sicher, dass Flensburg bei der weiteren Aus-
gestaltung des Azubiwerks nicht unberücksichtigt bleibt und gemeinsam mit Land und regionalen
Partnern ergebnisoffen prüfen kann, ob sich die Stadt als Modell- und Kooperationsstandort eignet.
Berichterstattung: Leon Mansdotter Bossen
Katja Claussen/Leon Mans- Mats Rosenbaum Thomas Dethleffsen
dotter Bossen
Fraktionsvorsitzende Bündnis Fraktionsvorsitzender SSW Fraktionsvorsitzender CDU
90/Die Grünen
Justus Klebe Tjark Naujoks
Fraktionsvorsitzender SPD Fraktionsvorsitzender Linkes Bündnis
Anlage(n):
- keine
Text aus PDF extrahiert