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Jahresabschluss der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2025

Beschlussvorlage
TypBeschlussvorlage
GemeindeStadt Wuppertal
Datum2026-11-10
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Geschäftsbereich GB 4 Finanzen und Beteiligungssteuerung Ressort / Stadtbetrieb 403.5 Beteiligungsmanagement Bearbeiter/in Felix An Haack Telefon (0202) 563 6703 E-Mail [email protected] Beschlussvorlage Datum: 08.10.2026 Drucks.-Nr.: VO/1249/26 öffentlich Sitzung am Gremium Beschlussqualität 10.11.2026 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Controlling & Betriebsausschuss WAW Entscheidung Jahresabschluss der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr 2025 Grund der Vorlage Feststellung des Jahresabschlusses in der Gesellschafterversammlung Beschlussvorschlag Der Vertreter der Stadt Wuppertal in der Gesellschafterversammlung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) wird beauftragt, wie folgt abzustimmen: 1. Der vorgelegte Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang sowie Lagebericht – für das Geschäftsjahr 2025 wird festgestellt. 2. Der Fehlbetrag von 896.002,28 € wurde durch Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen, so dass ein Bilanzgewinn von 0 € ausgewiesen wird. 3. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung erteilt. 4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 wird die Trost Rudoba & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wuppertal, bestellt. Seite: 1/5 Unterschrift Ohrndorf Begründung Jahresabschluss Die Bilanz der BSW für das Geschäftsjahr 2025 schließt in Aktiva und Passiva mit 2.738.614,46 € (Vorjahr: 2.134 T€). Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Fehlbetrag in Höhe von - 896.002,28 € (Vorjahr: -1.046 T€) aus. Nach der Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von 896.002,28 € verbleibt ein Bilanzgewinn von 0,00 €. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Trost Rudoba & Partner mbB, Wuppertal, hat den Jahresabschluss 2025 geprüft und am 12.06.2026 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) hat keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat der BSW hat in der Sitzung am 02.10.2026 den Jahresabschluss 2025 beraten und eine Empfehlung an die Gesellschafterversammlung ausgesprochen. Im Ergebnis der Geschäftstätigkeit ergab sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 896.002,28 €. Dieser wurde durch Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen, so dass ein Bilanzgewinn von 0 € ausgewiesen wird. Insgesamt wurden im Jahr 2025 von den Gesellschaftern 1.520 T€ an die Gesellschaft gezahlt. Mit Wirkung für das Jahr 2026 wird das bisherige Betrauungsaktverfahren durch ein Zuwendungsbescheidverfahren ersetzt. Die hierfür erforderliche Anpassung der Buchungslogik wirkt sich bereits im Jahresabschluss 2025 aus. Der über den Jahresfehlbetrag hinausgehende Betrag in Höhe von 586 T€ wurde unmittelbar mit der Kapitalrücklage verrechnet. Darüber hinaus wurden die zum 31.12.2024 unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Beträge entsprechend den Beteiligungs- und Finanzierungsquoten als Einlagen in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB behandelt. Bilanz Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 605 T€ (28,4 %) auf 2.739 T€ gestiegen. Ursächlich hierfür sind noch nicht verwendete Gesellschaftermittel, die sich auf der Aktivseite unter den Bankguthaben bzw. sonstigen Vermögensgegenständen und auf der Passivseite unter der Kapitalrücklage bzw. den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wiederfinden. Die einzelnen Veränderungen in der Bilanz sind der nachstehenden Übersicht zu entnehmen: Seite: 2/5 2024 2025 Abweichung Aktiva in T€ in T€ in T€ Anlagevermögen 50 74 24 Immaterielle Vermögensgegenstände 23 28 5 Sachanlagen 26 45 19 Finanzanlagen 2 2 0 Umlaufvermögen 2.041 2.618 578 Vorräte 0 0 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 35 304 270 Kasse, Bankguthaben, Schecks 2.006 2.314 308 Rechnungsabgrenzungsposten 43 46 3 Bilanzsumme 2.134 2.739 605 Die Aktivseite wird wie im Vorjahr mit 95,6 % durch das Umlaufvermögen dominiert. Dabei haben sich sowohl die sonstigen Vermögensgegenstände (+270 T€) als auch die Bankguthaben (+308 T€) signifikant erhöht. Im Falle der sonstigen Vermögensgegenstände handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen die Gesellschafter für noch nicht beglichene Personalkostenzuschüsse. Im Falle der Bankguthaben handelt es sich um Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen der Gesellschafter. Dies zeigt deutlich, dass die Gesellschaft zum 31.12.2025 über einen sehr hohen Bestand an bislang nicht benötigten Gesellschaftermitteln aus dem Geschäftsjahr sowie Vorjahren verfügt. Diese sollen in den Folgejahren sukzessive eingesetzt werden. 2024 2025 Abweichung Passiva in T€ in T€ in T€ Eigenkapital 50 1.937 1.887 Gezeichnetes Kapital 50 50 0 Kapitalrücklage 0 1.887 1.887 Bilanzergebnis 0 0 0 Sonderposten 49 73 24 Rückstellungen 52 55 3 Verbindlichkeiten 1.956 81 -1.875 Rechnungsabgrenzungsposten 27 593 566 Bilanzsumme 2.134 2.739 605 Die Passivseite spiegelt die fundamentale Umstrukturierung der Finanzierungslogik im Geschäftsjahr 2025 wider. Infolgedessen hat sich das Eigenkapital von 50 T€ auf 1.937 T€ vervielfacht. Die Eigenkapitalquote beträgt demnach 70,7 % (Vorjahr: 2,3 %). Der Zuwachs resultiert vollständig aus dem Neuansatz der Kapitalrücklage in Höhe von 1.887 T€. Dahinter steht die erfolgsneutrale Umgliederung bisheriger Gesellschafterzuschüsse in Form von Altbeträgen aus Vorjahren sowie Zuführungen für das Geschäftsjahr. Demgegenüber sind die Verbindlichkeiten drastisch von 1.986 T€ auf 81 T€ (-1.875 T€) gesunken. Unter dem alten Betrauungsmodell wurden noch nicht verwendete Gesellschafterzuschüsse zur Vermeidung von Überkompensation als Rückzahlungsverpflichtungen unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Diese sind durch die Systemumstellung entfallen. Seite: 3/5 Darüber hinaus wurde der passive Rechnungsabgrenzungsposten deutlich aufgebaut und beträgt 593 T€ (+566 T€). Hauptursache dafür ist der erstmalige gesonderte Ausweis von zweckgebundenen Projektkostenzuschüssen der Gesellschafter für Folgejahre über 557 T€, die nunmehr passivisch abgegrenzt werden. Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresabschluss 2025 schließt, wie in den vergangenen Jahren, mit einem ausgeglichenen Bilanzgewinn ab. Die einzelnen Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden: 2024 2025 Abweichung Gewinn- und Verlustrechnung in T€ in T€ in T€ Umsatzerlöse 44 16 -28 Bestandsveränderungen 0 0 0 Sonstige betriebliche Erträge 902 1.067 165 Personalaufwand 1.313 1.380 67 a) Löhne und Gehälter 1.078 1.120 43 b) soziale Abgaben 236 260 24 Sonstige betriebliche Aufwendungen 611 569 -42 Abschreibungen 49 14 -35 Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des UV 18 16 -2 Ergebnis nach Steuern -1.046 -896 150 Sonstige Steuern 0 0 0 Jahresergebnis -1.046 -896 150 Entnahmen aus Rücklagen 1.046 896 150 Bilanzergebnis 0 0 0 Im Geschäftsjahr 2025 hat sich das Ergebnis der Gesellschaft spürbar verbessert. Dabei konnte der Jahresfehlbetrag um 150 T€ auf -896 TEUR (Vorjahr: -1.046 T€) verringert werden. Dieser gesellschaftszweckbedingte Fehlbetrag wurde – wie im Vorjahr – vollständig durch eine Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen, sodass die Bilanz mit einem Bilanzergebnis von 0 € abschließt. Die Gesellschaft erzielt keine eigenen Umsätze und finanziert sich überwiegend aus Zuschüssen für laufende Aufwendungen sowie projektbezogenen Zuwendungen. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und konnten gegenüber dem Vorjahr um 165 T€ auf 1.067 T€ gesteigert werden. Demgegenüber sind die Aufwendungen mit 1.979 T€ (Vorjahr: 1.991 T€) auf Vorjahresniveau. Während der Personalaufwand aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie höheren Sozialabgaben um 5,1 % (+67 T€) gestiegen ist, haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 6,9 % (-42 T€) reduziert. Zudem fielen die Abschreibungen mit 14 T€ deutlich geringer aus, nachdem aufgrund von Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter im Vorjahr deutlich höher ausgefallen waren. Weitere detaillierte Ausführungen zu Chancen und Risiken sowie der Prognosebericht sind im Lagebericht enthalten. Seite: 4/5 Der Bericht des Wirtschaftsprüfers kann beim Beteiligungsmanagement eingesehen werden. Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Trost Rudoba & Partner mbB hat mit dem Jahresabschluss 2025 die erste Prüfung nach dem Prüferwechsel durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2026 soll aus Gründen der Kontinuität erneut die Trost Rudoba & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Wuppertal als Wirtschaftsprüfer bestellt werden. Die Vergabe beruht auf der Ausschreibung vom September 2025 für die Prüfung der Geschäftsjahre ab 2025. Klimacheck Hat das Vorhaben eine langfristige Auswirkung auf den Klimaschutz und/oder die Klimafolgenanpassung? Auswirkungen, bitte Auswahl treffen: Neutral / keine Auswirkung Begründung: Der Beschluss der Vorlage hat keine Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung, da es sich um einen rechnerischen Abschluss handelt. Anlagen Anlage 01 – Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk Seite: 5/5

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