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Ausstellungsplanung Städtische Galerie im Park Januar 2027 bis Januar 2028
Beschlussvorlage
| Typ | Beschlussvorlage |
| Gemeinde | Viersen |
| Datum | 2026-11-12 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Öffentliche Sitzungsvorlage
D e r B ü r g e r m e i s t e r
Vorlagen-Nr.: 2026/5142/FB 90
Aktenzeichen: FB90/04.02.02/Pi/Bg
Datum: 15.10.2026
Tagesordnungspunkt:
Ausstellungsplanung Städtische Galerie im Park Januar 2027 bis Januar 2028
Beratungsfolge: Sitzungsdatum: Zuständigkeit:
Kultur- und Partnerschaftsausschuss 12.11.2026 Kenntnisnahme
Beschlussvorschlag:
Der Kultur- und Partnerschaftsausschuss beschließt die Ausstellungsplanung der Städtischen Ga-
lerie im Park für den Zeitraum Januar 2027 bis Januar 2028 gemäß Sitzungsvorlage.
Finanzielle und personelle Auswirkungen:
Finanzielle Auswirkungen: Ja
a) Maßnahme im aktuellen Haushaltsjahr veranschlagt: Ja
Mitzeichnung der Stadtkämmerin erforderlich: Nein
b) Maßnahme im Finanzplanungszeitraum veranschlagt: Ja
Mitzeichnung des Verwaltungsvorstandes erforderlich: Nein
Finanzielle Auswirkungen einschl. Folgekosten:
(Haushaltsbelastung einschl. Folgekosten; Erläuterungen siehe unten.)
Personeller Mehrbedarf: Nein
Mitzeichnung des Verwaltungsvorstandes erforderlich: Nein
Personelle Auswirkungen:
(Personeller Aufwand/Stellenbedarf; Erläuterungen siehe unten.)
Beschlusskontrolle:
Beschlusskontrolle erforderlich: Nein
Umsetzungsdatum:
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Sachverhalt:
In der Städtischen Galerie im Park sind für den Zeitraum Januar 2027 bis Februar 2028 die folgen-
den Ausstellungen vorgesehen:
August Busch und Hans Friedrich Busch
24. Januar – 7. März 2027
Zwei Weltkriege zerstörten die beruflichen Träume des künstlerisch begabten jungen Vierseners
Hans Friedrich Busch (1900-1985). Seine Leidenschaft galt der Kunst, doch 1914 führte sein Weg
in den väterlichen Malerbetrieb, den er später als Meister übernahm. Gestaltung in Farbe und Form
füllten die Freizeit, figürliche Kompositionen beschäftigten ihn.
Trotz der widrigen Umstände fand Busch 1944 Aufnahme an der Kunstakademie Düsseldorf. Der
Krieg beendete dieses Studium zwangsläufig. Die Zeichen- und Malarbeit setzte Busch mit einer
Gruppe Kunstschaffender fort. Stadtzerstörung und menschliches Leid wurden seine Themen, bis
er sich mehr und mehr der Abstraktion zuwandte. An frühe Literatur-Illustrationen anknüpfend wid-
mete er sich beispielsweise Thomas Manns Roman „Joseph und seine Brüder“.
Hans Friedrich Busch vermachte seinen künstlerischen Nachlass mit zahlreichen Zeichnungen und
Ölbildern der Stadt Viersen.
Zum ersten Mal sind seine Werke nun gemeinsam mit denen seines Onkels, des Krefelder Malers
August Busch zu sehen. Leihgaben der Familie zeigen niederrheinische Landschaftsansichten, Still-
leben und Interieurs.
Eröffnung: Sonntag, 24.01.2027, 11 Uhr
Dachgeschossausstellung
45 Jahre VIE 82
14. Februar – 7. März 2027
Im Frühjahr 1982 schlossen sich Viersener Freizeitkünstler aus den Bereichen Malerei, Grafik und
Skulptur in Ton, Holz und Stein zur Gruppe VIE 82 zusammen. Im Laufe der Jahre kamen die Be-
reiche Schmuckdesign und Fotografie sowie die künstlerische Textilgestaltung hinzu.
Neben der gemeinsamen Beschäftigung mit der Kunst stehen Fortbildung und Ausstellungen im
Mittelpunkt des Gruppeninteresses. Zu mehreren Jubiläen zeigten die Mitglieder bereits ihre Arbei-
ten in der Galerie im Park.
Eröffnung: Sonntag, 14.02.2027, 11 Uhr
Inessa Emmer und Horst Keining
21. März – 2. Mai 2027
Die 1986 in Kasachstan geborene Künstlerin Inessa Emmer studierte an der Technischen Universi-
tät Dortmund und der Kunstakademie Düsseldorf. Als Meisterschülerin von Thomas Grünfeld
schloss sie ihr Studium 2018 ab. Charakteristisch für Inessa Emmers mehrfach ausgezeichnetes
Schaffen ist die innovative Weiterentwicklung des Holzschnitts. Statt klassischer Drucke auf Papier
entstehen großformatige Unikate auf Leinwand. Hier kombiniert sie in zahlreichen Druckvorgängen
Druckstöcke übereinander. Es entstehen leuchtend-changierende und komplexe, malerisch wir-
kende Strukturen und eine geheimnisvolle Bildwelt.
Erstmals stellt die Künstlerin in Viersen mit dem wie sie in Düsseldorf lebenden Maler und Grafiker
Horst Keining (* 1949) aus. Auch er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, u.a. bei Karin Rissa
und als Meisterschüler bei Erwin Heerich.
Sein Werk ist geprägt durch das bewusste Zusammenspiel vielschichtiger Überlagerungen und Un-
schärfen in den Bildebenen sowie die Kombination von Bild und Sprachelementen wie Buchstaben
und Textfragmenten. In der Schichtung von Motiven mit Spritzpistole und Kunstharz verwischen sich
Comic-Motive, Pop-Art, Werbeelemente und Florales.
Zwei Generationen experimenteller Kunst treffen in einer spannungsvollen Begegnung aufeinander.
Eröffnung: Sonntag, 21.03.2027, 11 Uhr
Dachgeschossausstellung
Jahresgaben der Aldegrever-Gesellschaft
Sitzungsvorlage 2026/5142/FB 90 Seite 2 von 5
21. März – 18. April 2027
Die Aldegrever-Gesellschaft e.V., benannt nach dem bedeutenden westfälischen Kupferstecher,
Maler und Grafiker Heinrich Aldegrever, wurde im Jahr 1941 in Münster als Kunstverein gegründet,
der sich der Förderung und Vermittlung der graphischen Künste widmet. Er fördert klassische Tech-
niken wie Radierung, Lithografie oder Holzschnitt und vernetzt Kunstschaffende, Werkstätten, Mu-
seen und Grafik-sammler*innen.
Durch Arbeitsstipendien werden junge Künstlerinnen und Künstler unterstützt. Im Gegenzug über-
lassen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dem Verein einige der entstandenen Werke. Aus die-
sem Fundus wählt die Gesellschaft alljährlich Jahres-gaben aus, die den Mitgliedern zum Erwerb
angeboten werden.
Im Zusammenhang mit dem Tag der Druckkunst am 15. März präsentiert die Ausstellung eine Aus-
wahl dieser Jahresgaben.
Angie Hiesl und Roland Kaiser
14./15. Mai – 13. Juni 2027
Seit 1997 ist die Kölner Choreographin Angie Hiesl im Künstlerduo mit Regisseur und Fotograf Ro-
land Kaiser im öffentlichen urbanen Raum tätig. Ihre interdisziplinären Performances, spektakulären
Stadtinterventionen und irritierenden ortsspezifischen Installationen wurden in mehr als 20 Ländern
gezeigt. Auch in Viersen waren sie bereits zweimal zu Gast.
Anlässlich des Festivals tanz nrw 27 zeigt die Ausstellung einen Rückblick auf das vielfältige Schaf-
fen des Duos. Zentrale Themen sind der menschliche Körper in Beziehung zu Architektur, Gesell-
schaft und Identität, Diskriminierung und soziale Grenzen.
In Form von Filmprojektionen, Fotos und Artefakten aus den Produktionen und Projekten werden
diese in der Schau lebendig.
Tropfen, Welle, Wasserflut
Ausstellung Viersener Kindertagesstätten und Schulen
27. Juni – 1. August 2027
Seit Bestehen der Städtischen Galerie im Park ist es Tradition, regelmäßig im Kunstunterricht der
Viersener Schulen entstandene Werke in einer Gemeinschaftsausstellung professionell zu präsen-
tieren. Seit Jahren sind auch die Kindertagesstätten mit dabei, so dass die Bandbreite von den Al-
lerkleinsten bis zu den Abiturjahrgängen reicht.
Diesmal steht das unerschöpfliche Thema Wasser im Mittelpunkt. Ob es um kunterbunte Unterwas-
sergeschöpfe in Zeichnungen oder Objekten aus Recyclingmaterial geht, um das Menschenrecht
auf lebensspendendes Wasser in Drucken und Plakatkunst, um sprudelndes und platschendes Nass
in Malereien und Installationen, Aquarell-Experimente, glitzerndes Meeresleuchten und fotografisch
oder filmisch eingefangene Spiegelungen, fließende Collagen oder blaues Gold in der Auseinander-
setzung mit Plastikmüll in den Ozeanen: Der Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Nils-Simon Fischer
3. Stipendiat des Peters-Messer-Stipendiums der Stadt Viersen
22. August – 5. September 2027
Der Düsseldorfer Künstler Nils-Simon Fischer (* 1990) ist von August bis November 2026 der dritte
Empfänger des Peters-Messer-Stipendiums der Stadt Viersen, ermöglicht durch die großzügige Un-
terstützung der Viersener Unternehmerfamilie Peters-Messer.
Ziel des Stipendiums ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Mit Bezug zur Graphi-
schen Sammlung der Stadt Viersen richtet es sich an Kunstschaffende mit dem Werkschwerpunkt
Arbeiten auf Papier.
Nils-Simon Fischer wird parallel zum Viersener Stipendium im Rahmen des Programms BORDER-
LAND RESIDENCIES des Kulturraums Niederrhein e.V. gefördert vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Fischer studierte zunächst 2013–17 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
bei den Professoren Volker Lehnert und Holger Bunk.
Anschließend wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf in die Klasse von Prof. Gregor Schnei-
der, dessen Meisterschüler er wurde.
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Fischers künstlerischer Fokus liegt auf der Zeichnung. Mit Graphit, Buntstift und Tusche entwickelt
er Arbeiten auf Papier, in denen sich persönliche Erfahrungen mit philosophischen Fragestellungen
sowie Eindrücken aus Politik, Zeitgeschichte und Alltag verbinden. Handschriftliche Randnotizen
und fein ausgearbeitete Linienstrukturen sind charakteristische Merkmale.
Ausgehend von der zum Stipendium gehörenden Wohnung im Weberhaus in Viersen-Süchteln be-
gab er sich in Viersen auf Spurensuche. Die Ausstellung präsentiert im Erdgeschoss der Galerie im
Park Werke der Viersener Zeit.
Am Sonntag, 29. August 2027, besteht die Gelegenheit, die Wohn- und Arbeitsräume im Weberhaus
kennenzulernen, die dann nach der Juryentscheidung im Frühjahr bereits der Stipendiat oder die
Stipendiatin des Jahres 2027 bezogen haben wird.
Sigmar Polke am Niederrhein
19. September – 14. November 2027
Sigmar Polke (1941 – 2010) gehört zu den Nachkriegskünstlern, mit denen Deutschland wesentli-
ches Renommee in der internationalen Kunstwelt erlangt hat. Sein Werk inspiriert bis heute viele
Künstlerinnen und Künstler durch seine reichen Bildwelten und seinen experimentellen Umgang mit
Medien und Materialien.
Von 1972–1978 lebte Polke im Haupthaus des Gaspelshofs in Willich. Der Hof diente ihm als Atelier,
Produktions- und Experimentierort, um sein künstlerisches Werk weiterzuentwickeln. Drucktechni-
ken wie Offsetdruck und Siebdruck erlaubten ihm hohe Auflagen. Seine ersten Schüttbilder entstan-
den.
Auf dem Gaspelshof wurden darüber hinaus Formen der künstlerischen Kollaboration ausprobiert.
Künstlerinnen und Künstler wie Katharina Sieverding und Klaus Mettig, Achim Duchow, Memphis
Schulze, Candida Höfer, Julian Schnabel, Gilbert & George sowie Museumsleute und Kuratoren wie
Götz Adriani und Klaus Honnef waren dort zu Gast. Die Kunstschaffenden um Polke begannen,
gemeinsam Kunstwerke zu produzieren, ein Bruch mit der damals hochgepriesenen Autorschaft
eines einzigen Künstlers. So wurde der Gaspelshof für einige Jahre zu einem Satelliten der Düssel-
dorfer Szene am Niederrhein mit internationaler Bedeutung in der Kunstwelt.
In einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt nehmen das Kulturforum Franziskanerkloster Kempen,
die Städtische Galerie Schloss Neersen, der Willicher Kunstverein und die Städtische Galerie im
Park Viersen den Faden aus den 1970er Jahren auf. Den Kern der drei Ausstellungen werden Werke
aus Privatsammlungen der Rhein-/Ruhrregion stellen, die lange Zeit nicht in der Öffentlichkeit zu
sehen waren oder erstmals präsentiert werden.
An drei Orten liegt der Fokus auf unterschiedlichen Aspekten im Werk Sigmar Polkes, die einander
ergänzen. Am gemeinsamen Eröffnungswochenende 18./19. September 2027 ermöglicht der
"Polke-Express", ein Pendel-Service mit Kleinbussen, das Erleben der drei Standorte. Erst die Er-
fahrung aller drei Ausstellungen bietet eine umfassende Sicht auf das Werk Polkes.
Auch das gemeinsame Rahmenprogramm mit museumspädagogischen Aktionen, Workshops,
Expert*innen-Gesprächen mit Zeitzeugen und dem "Polke-Kartoffelfest", das die künstlerische In-
spirationskraft der Kartoffel am Niederrhein für das Werk von Sigmar Polke feiert, unterstreicht die
thematische Verbundenheit der drei Häuser im Gemeinschaftsprojekt.
In Viersen werden das grafische Spätwerk des Künstlers mit Druckfolgen sowie späte Siebdrucke
auf Leinwand gezeigt, außerdem erstmals eine umfassende Zusammenstellung von Polkes Ausstel-
lungsplakaten aus Privatbesitz. Filmbeiträge als Leihgabe der Anna Polke-Stiftung bereichern das
Viersener Programm, so beispielsweise ein Zeitzeugeninterview mit dem Drucker Mike Karstens,
der ein wichtiger kreativer Partner für Polke und seine experimentelle Druckgrafik war.
Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und
der Willicher Kulturstiftung der Sparkasse Krefeld gefördert und von der Anna Polke-Stiftung unter-
stützt.
Stefan Kaiser
28. November 2027 – 16. Januar 2028
Der Viersener Zeichner, Bildhauer, Druckgrafiker und Fotograf Stefan Kaiser ist in seiner Heimat
und weit darüber hinaus bekannt. Mehrere seiner Werke befinden sich im öffentlichen Raum Vier-
sens. Nicht zuletzt unterrichtete er Generationen von Schülerinnen und Schülern in Viersen und
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lehrte 1986–89 an der Fachhochschule Dortmund. Mehrfach war seine Kunst bereits in Ausstellun-
gen der Galerie im Park zu sehen, beispielsweise im Zusammenhang der Künstlerfamilie Kaiser mit
den Eltern Ruth und Hanns-Josef Kaiser und seinem Bruder Reinhard.
Zum 75. Geburtstag des Künstlers präsentiert die Ausstellung retrospektiv die Bandbreite seines
Schaffens, das mit dem Studium bei Erwin Heerich und Joseph Beuys 1971–76 an der Kunstaka-
demie Düsseldorf begann.
Charakteristisch für sein Werk sind feine Zeichnungen, häufig kombiniert und unlösbar verbunden
mit dicht geschriebenen Textelementen.
Zu seiner Leidenschaft der Natur- und Himmelsbetrachtung betreibt er das Online-Projekt www.wol-
kenmehr.de, das Fotografien, Texte und mehr bietet.
Stefan Kaiser schuf vielfach Zyklen und Serien, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken, so
die „ZEIT-Geschichten“ (1995), die Werkgruppen „Boules cloutées“ (2006–12) und „Kopfbuchen“
(2008–10). In den „Himmelsbildern“ verknüpft Kaiser Zeichnung und Fotografie in einem neuartigen
Spannungsverhältnis.
Zum Ausstellungsprogramm gehören Rundgänge mit dem Künstler, Lesungen aus seinen Texten
sowie Aktionen für Schulklassen und Kurse.
Kunst ist ein Geschenk
Sonntag, 05. Dezember 2027, 11–18 Uhr
Kunst bereichert das Leben. Wer andere – oder auch sich selbst – mit einem Original beschenken
möchte, wird sicherlich fündig an diesem Sonntag im Advent in der Galerie im Park.
Nach dem Erfolg der Vorjahre bieten zum sechsten Mal professionelle Künstlerinnen und Künstler
aus der Region und darüber hinaus kleine Kunstwerke an. Von der Druckgrafik über Zeichnung und
Malerei bis zur Skulptur haben sie nur eines gemeinsam: Ihr Preis liegt bei maximal 100 Euro.
Darstellung der finanziellen/personellen Auswirkungen:
Durch die Ausstellungsplanung der Städtischen Galerie im Park entstehen keine zusätzlichen finan-
ziellen und personellen Aufwendungen.
Im Haushaltsplan 2027 ist ein entsprechendes Budget für die Ausstellungsplanungen vorgesehen.
gez.
Christoph Hopp
Bürgermeister
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