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Kenntnisnahme der Niederschrift über die letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeElsdorf
Datum2026-11-10
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Stadt Elsdorf N I E D E R S C H R I F T über die 6. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel am Dienstag, 29.09.2026, 18.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Gladbacher Str. 111, 50189 Elsdorf a) Ausschussmitglieder (AM): Anwesend: Bürgermeister x Andreas Heller - Ausschussvorsitzender CDU-Fraktion x Stephan Borst - Mitglied x Stefan Ebel - Mitglied x Ralf Gohrbandt - Mitglied x Michael Gülden - Mitglied x Toni Heller - Mitglied x Frank Klöser - Mitglied x Sophia Schiffer - Mitglied SPD-Fraktion x Christian Baginski - Mitglied x Harald Könen - Mitglied x Mareike Reuter - Mitglied x Andreas Van der Linden - Mitglied Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen x Michael Broich - Mitglied x Randy-Susanne Hasch - Mitglied AfD-Fraktion x Andreas Beitzen - Mitglied Seite - 2 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 x Heinz Konrad Brammertz - Mitglied x Michael Habrich - Mitglied Abwesend: CDU-Fraktion e Gerhard Jakoby e Alexandra Zorn SPD-Fraktion e Hüseyin Cakir AfD-Fraktion e N.N. b) stellvertretende Ausschussmitglieder: Anwesend: CDU-Fraktion V Mona Elbers V Maria Elisabeth Knott SPD-Fraktion V Andreas Schwarz AfD-Fraktion V Sven Richter c) von der Verwaltung: x Udo Leuer – Fachbereichsleitung Fachbereich 1 (FBL) x Patrick Adam – Fachbereichsleitung Fachbereich 2 (FBL) x Niklas Groß – Abteilungsleitung 2.10 (AL) x Hendryk Wintz – Abteilungsleitung 2.40 (AL) x Lukas Klein – Abteilungsleitung 4.20 (AL) bis TOP 6 x Chiara Dick – Sachbearbeitung 4.40 (SB) x Stephanie Bunk – Sachbearbeitung 1.30 (SB) x Tanja Dittmar – Sachbearbeitung 1.30 (SB) als schriftführende Person Seite - 3 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 Erläuterungen: x anwesend e fehlte entschuldigt u fehlte unentschuldigt V Vertreter Z Zuhörer Seite - 4 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 TAGESORDNUNG A) Öffentliche Sitzung 1. Kenntnisnahme der Niederschrift über die letzte Sitzung des Hauptausschusses des Rates der Stadt Elsdorf vom 07.07.2026 2. Einwohnerfragestunde 3. Neustrukturierung Neuland Hambach GmbH; hier: Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse an der Neuland Hambach GmbH und Anpassung des kommunalen Bürgschaftsobligos Vorlage: 210/2026 4. Gewerbepotenzialfläche südlich Heppendorf hier: Antrag auf Regionalplanänderung Vorlage: 214/2026 5. Beschluss über das „Siedlungs- und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf“ Vorlage: 218/2026 6. ISEK-Projekt AZ4 – Aufwertung der Flächen rund um die Festhalle hier: Beschluss über die Planunterlagen (Leistungsphasen 1- 5 HOAI) zur Freiraumgestaltung als Grundlage für die Beantragung investiver Fördermittel für die bauliche Umsetzung Vorlage: 225/2026 7. Bewilligung von überplanmäßigen Aufwendungen Vorlage: 212/2026 8. Kreisumlage / Hebesatzerhöhung Vorlage: 226/2026 9. Mitteilungen 9.1. Benehmensherstellung zur Festsetzung der Kreisumlage 2027/2028 Vorlage: 227/2026 9.2. Änderung der Verwaltungsorganisation aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen im Fachbereich 4 Vorlage: 193/2026 9.3. Bericht aus der Neuland Hambach GmbH 1. Halbjahr 2026 Vorlage: 199/2026 9.4. Beschlusskontrolle aus vorangegangener Sitzung öffentlicher Teil Vorlage: 192/2026 10. Anfragen B) Nichtöffentliche Sitzung 11. Änderung des Gesellschaftsvertrages der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft-GmbH (WfG) Vorlage: 215/2026 12. Auseinandersetzungsvereinbarung Zweckverband La Musica Vorlage: 222/2026 13. Mitteilungen 14. Anfragen 15. Festlegung der zu veröffentlichenden Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung Seite - 5 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 Bürgermeister Andreas Heller eröffnet die 6. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel um 18:00 Uhr und stellt fest, dass die Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden und in beschlussfähiger Anzahl erschienen sind. Alsdann wird die Tagesordnung wie folgt abgewickelt: A) Öffentliche Sitzung zu 1.: Kenntnisnahme der Niederschrift über die letzte Sitzung des Hauptausschusses des Rates der Stadt Elsdorf vom 07.07.2026 Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf nimmt die Niederschrift über die letzte Sitzung vom 07.07.2026 zur Kenntnis. zu 2.: Einwohnerfragestunde Es liegen keine Einwohnerfragen vor. zu 3.: Neustrukturierung Neuland Hambach GmbH; hier: Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse an der Neuland Hambach GmbH und Anpassung des kommunalen Bürgschaftsobligos Vorlage: 210/2026 Boris Linden, der Geschäftsführer der Neuland Hambach GmbH, trägt vor. Im Anschluss werden Fragen aus den Reihen der Ausschussmitglieder durch Herrn Linden beantwortet. Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf empfiehlt dem Rat der Stadt Elsdorf nachfolgenden Beschluss zu fassen: a) Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse 1. Der Rat stimmt der Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse an der Neuland Hambach GmbH entsprechend dem Beschluss der Gesellschafterversammlung der Neuland Hambach GmbH vom 8.7.2026 zu. 2. Die Neuordnung erfolgt durch Übertragung bestehender Geschäftsanteile zum jeweiligen Nennwert ausschließlich zwischen den bisherigen Gesellschafterkommunen. Die Stadt Elsdorf erwirbt Geschäftsanteile an der Neuland Hambach GmbH im Nennbetrag von insgesamt 2.200 EUR. Die Übertragung erfolgt jeweils zur Hälfte von den Gesellschafterkommunen Jülich und Titz. 3. Der Rat stimmt der Änderung des Gesellschaftsvertrages der Neuland Hambach GmbH entsprechend der Anlage zu. 4. Die Verwaltung wird ermächtigt und beauftragt, alle zur Umsetzung der Neuordnung erforderlichen Erklärungen abzugeben und Handlungen vorzunehmen. Dies umfasst Seite - 6 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 insbesondere die Mitwirkung an dem notariell zu beurkundenden Anteilskauf- und Abtretungsvertrag und der Umsetzung der Änderung des Gesellschaftsvertrages. 5. Die Beschlussfassung steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass sämtliche zuständigen Räte der Gesellschafterkommunen den Beschlüssen zur Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse zugestimmt haben. Die Neuordnung soll mit Wirkung zum 1.1.2027 umgesetzt werden, soweit die hierfür erforderlichen gesellschafts- und kommunalrechtlichen sowie sonstigen Voraussetzungen vorliegen. b) Anpassung des kommunalen Bürgschaftsobligos 1. Der Anpassung des bestehenden kommunalen Bürgschaftsobligos für von der Neuland Hambach GmbH aufgenommene Darlehen infolge der Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse an der GmbH wird zugestimmt. ➢ hier: Von der Neuland Hambach GmbH bei der Volksbank Erft eG aufgenommene Darlehen zur Finanzierung der Eigenkapitaleinlage in die RWE Neuland Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Die Anpassung erfolgt durch eine Nachtragsvereinbarung zu den bestehenden Bürgschaftsverträgen mit der VR Bank Rhein-Erft eG. Im Übrigen bleiben sämtliche Bestimmungen des bestehenden Bürgschaftsvertrages unberührt. 2. Der Haftungsumfang der Stadt Elsdorf wird entsprechend der nach der Neuordnung bestehenden Beteiligungsquote an der Neuland Hambach GmbH angepasst. Aufgrund der Erhöhung der Beteiligungsquote auf künftig 24 % erhöht sich das kommunale Bürgschaftsobligo entsprechend der neuen Beteiligungsquote. 3. Die Verwaltung wird ermächtigt und beauftragt, die zur Anpassung des Bürgschaftsobligos erforderlichen Nachtragsvereinbarungen mit der VR Bank Rhein-Erft eG abzuschließen und alle hierfür erforderlichen Erklärungen abzugeben. Entsprechend wird die Verwaltung ermächtigt und beauftragt, die bestehende Avalprovisionsvereinbarungen mit der Neuland Hambach entsprechend der veränderten quotalen Beteiligung anzupassen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, die Änderung der kommunalen Bürgschaftsverpflichtung der zuständigen Kommunalaufsichtsbehörde entsprechend den kommunalrechtlichen Vorgaben anzuzeigen und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren kommunalrechtlichen Schritte vorzunehmen. Die Anpassung des Bürgschaftsobligos soll zeitgleich mit der Neuordnung der Beteiligungsverhältnisse zum 1. Januar 2027 wirksam werden, soweit die hierfür erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 4.: Gewerbepotenzialfläche südlich Heppendorf hier: Antrag auf Regionalplanänderung Vorlage: 214/2026 Bürgermeister Heller führt zu dieser Vorlage kurz aus. Seite - 7 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf beschließt a) die weitere Erarbeitung der erforderlichen Unterlagen für den Antrag auf Regionalplanänderung zu der Gewerbepotenzialfläche südlich von Heppendorf sowie b) die anschließende Einreichung des Antrags auf Regionalplanänderung bei der zuständigen Regionalplanungsbehörde Bezirksregierung Köln. Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 5.: Beschluss über das „Siedlungs- und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf“ Vorlage: 218/2026 Bürgermeister Heller begrüßt Herrn Kuhlmann von dem ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung sowie Herrn Schökel von der scheuvens und wachten planungsgesellschaft mbH. Die beiden tragen zu diesem Tagesordnungspunkt vor. RM Schiffer fragt nach den Auswirkungen dieses Beschlusses auf die Ortschaften, die in der Priorisierung nicht berücksichtigt wurden. Aus ihrer Sicht stellt sich insbesondere für kleinere Ortschaften wie z. B. Niederembt die Frage, ob die beschlossene Priorisierung zugleich ein Ausschlusskriterium für andere Ortschaften darstellt. Herr Kuhlmann erläutert hierzu, dass der Fokus der vorliegenden Darstellung auf den großen Potenzialflächen liegt. Daneben gibt es jedoch weitere kleinere Entwicklungsflächen, die in der gezeigten Karte wegen der Vielzahl solcher Flächen nicht einzeln aufgenommen wurden. Bei kleineren Flächen muss jeweils gesondert geprüft werden, ob diese städtebaulich sinnvoll sind und ob sie planungsrechtlich umgesetzt werden könnten. Das Konzept soll ausdrücklich nichts ausschließen, sondern als Leitfaden für mögliche Schwerpunktentwicklungen in den kommenden Jahrzehnten dienen. Allein daraus, dass eine Fläche in der Karte nicht abgebildet ist, kann daher nicht abgeleitet werden, dass dort in den nächsten 20 bis 30 Jahren keine Entwicklung stattfinden kann. RM Schiffer bittet, diese Klarstellung in das Protokoll aufzunehmen. Bürgermeister Heller entgegnet, dass eine Benachteiligung oder ein „Herunterfallen“ kleinerer Ortslagen nie beabsichtigt war. Die fehlenden Entwicklungen liegen insbesondere an der fehlenden Bereitschaft der Bezirksregierung, entsprechende Regionalplanausweisungen vorzunehmen, etwa im Bereich Niederembt in Richtung Glesch. An anderen Stellen hat es an der Möglichkeit gefehlt, Grunderwerb zu tätigen. Das vorliegende Konzept kann daher als Datengrundlage für künftige Entscheidungen mitgetragen werden, ohne dass dadurch etwas ausgeschlossen wird. Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf • nimmt die Ausführungen der mit der Erstellung des Konzeptes beauftragten Unternehmen ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH und scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH zur Kenntnis und • beschließt das „Siedlungs- und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf“. Seite - 8 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 6.: ISEK-Projekt AZ4 – Aufwertung der Flächen rund um die Festhalle hier: Beschluss über die Planunterlagen (Leistungsphasen 1- 5 HOAI) zur Freiraumgestaltung als Grundlage für die Beantragung investiver Fördermittel für die bauliche Umsetzung Vorlage: 225/2026 Bürgermeister Heller führt aus, dass dieses Projekt bereits mehrfach vorgestellt wurde und als Beratungsgegenstand im ISEK-Begleitgremium vorlag. Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf beschließt die als Anlagen beigefügten Planunterlagen für die Leistungsphasen 1 bis 5 HOAI der Freiraumgestaltung Festhallenumfeld als Grundlage für die Beantragung der investiven Fördermittel für die bauliche Umsetzung. Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 7.: Bewilligung von überplanmäßigen Aufwendungen Vorlage: 212/2026 Bürgermeister Heller führt aus, dass diese Vorlage im Zusammenhang mit den in der Sitzung wiederholt thematisierten steigenden Belastungen im Jugendamts- und Sozialbereich steht. Diese führen zu Mehraufwendungen, denen der Kreis beziehungsweise die Kommune aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen nachkommen muss. Zugleich betont er, dass ein Ausgleich innerhalb der haushaltswirtschaftlichen Möglichkeiten gelingt, indem Mehrerträge erzielt und Einsparungen vorgenommen werden. Es handelt sich hierbei um individuelle Leistungsansprüche, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, deren Standards finanziell nur noch schwer zu erfüllen sind. RM Broich stellt fest, dass keine Kommune vor derartigen Mehraufwendungen im Bereich der Jugendhilfe gefeit ist. Die nun in Rede stehenden rund 800.000 Euro sind zwar erheblich, entsprechen jedoch der bundesweiten Realität in der Jugendhilfe. Er verweist darauf, dass in Deutschland jährlich etwa 14 Milliarden Euro für Jugendhilfemaßnahmen aufgewendet werden. RM Brammertz fragt zunächst nach dem zeitlichen Hintergrund der als eilbedürftig eingebrachten Beschlussvorlage. Er verweist darauf, dass teilweise noch im ersten Halbjahr 2026 Sachverhalte aus dem Jahr 2025 behandelt wurden, und bittet um Erläuterung, welche Entwicklungen zur Vorlage im September geführt haben. Bürgermeister Heller führt aus, dass ein Teil der Vorgänge ältere Zeiträume betrifft, was auch damit zusammenhängt, dass man sich in dem betreffenden Bereich von Personal getrennt hat. Über diese Vorgänge wurden die Gremien informiert; letztlich wurde auch die damalige Fachbereichsleitung abberufen. Die jetzt vorgelegten Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit der Abarbeitung von Rückständen infolge mangelhafter oder unterbliebener Bearbeitung. Weiterhin fragt RM Brammertz nach der Finanzstruktur. BM Heller verweist hier auf den Haushalt. AL Groß erläutert, dass die angesetzten Mehrerträge in engem Austausch mit dem Jugendamt ermittelt wurden. Im Rahmen der flexiblen Haushaltsführung können Mehrerträge auf einem Produkt zur Deckung höherer Aufwendungen verwendet werden. Die Mehrerträge im Bereich der Beteiligungen unter der Bauleitplanung seien hingegen nicht von der flexiblen Haushaltsführung erfasst, weil sie kostenträger- beziehungsweise produktübergreifend sind. Daher bedarf es der Beschlussfassung im Hauptausschuss über die außerplanmäßige beziehungsweise überplanmäßige Bereitstellung, um die erforderliche rechtliche Grundlage zu schaffen. RM Borst dankt der Verwaltung, dass bestehende Defizite aus der Vergangenheit nun aufgearbeitet werden. Seite - 9 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 Bürgermeister Heller weist darauf hin, dass in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses im nichtöffentlichen Teil die Kostentreiber und Einzelfälle bei Bedarf detaillierter behandelt werden können. RM Broich führt ebenfalls zu der Kostenentwicklung im Bereich der Jugendhilfe aus. Der Haupt- und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel empfiehlt dem Rat der Stadt Elsdorf, in Höhe von 800.000 € überplanmäßige Aufwendungen bei dem Produkt 363512 (Soziale Dienste), Konto 5331040 mit 0,7 Mio. € und Konto 5331050 mit 0,1 Mio. € für das Haushaltsjahr 2026 zu beschließen. Die Mehraufwendungen sind unabweisbar, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten. Die Deckung erfolgt aus Mehrerträgen bei dem Produkt 511120 Bauleitplanung, Konto 465200 Gewinnanteile. Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 8.: Kreisumlage / Hebesatzerhöhung Vorlage: 226/2026 Bürgermeister Heller weist auf den Zusammenhang mit der Mitteilungsvorlage 9.1 hin, beide Tagesordnungspunkte können zusammen betrachtet werden. Weiterhin führt er aus, dass ein Beschluss heute nicht erwartet wird, vielmehr regt er an, diesen Tagesordnungspunkt zu vertagen, damit alle Fraktionen die Vorlage beraten und Überlegungen dazu anstellen können, wie mögliche Belastungen künftig verteilt werden sollen. RM Beitzen erklärt, dass seine Fraktion ebenfalls eine Vertagung beantragen möchte, da noch zu viele Fragen offen sind. Bürgermeister Heller entgegnet, dass die Vorlage erneut zur abschließenden Beschlussfassung beraten werden sollte, nachdem der Kreistag beraten und beschlossen hat. FBL Adam ergänzt zum Zeitplan, dass der Kreistag seinen Haushalt am 08.10.2026 aufstellen wird und am 10.12.2026 beschließt. Die Vorlage kann daher am 01.12.2026 in den Hauptausschuss eingebracht werden; die für den 08.12.2026 geplante Ratssitzung muss dann auf den 15.12.2026 verschoben werden. Verschiedene Wortmeldungen aus den Reihen der Ausschussmitglieder folgen. BM Heller fasst anschließend zusammen, dass trotz unterschiedlicher Meinungen klar ist, dass allein durch Streichung investiver Projekte und freiwilliger Leistungen die erforderlichen Beträge nicht realistisch ausgeglichen werden können. Er schlägt vor, zeitnah eine Runde der Fraktionsvorsitzenden einzuberufen. Im Hinblick auf den Verfahrensplan wird die Behandlung der Vorlage im Hauptausschuss und gegebenenfalls eine Verschiebung der Ratssitzung auf den 15.12.2026 in Betracht gezogen. Der Hauptausschuss und Finanzausschuss – Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf beschließt, den Tagesordnungspunkt Kreisumlage / Hebesatzerhöhung zu vertagen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zu 9.: Mitteilungen Seite - 10 - der Niederschrift über die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses - Ausschuss für Strukturwandel vom 29.09.2026 zu 9.1.: Benehmensherstellung zur Festsetzung der Kreisumlage 2027/2028 Vorlage: 227/2026 Der Haupt- und Finanzausschuss - Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Benehmensherstellung zur Festsetzung der Kreisumlage 2027/2028 zustimmend zur Kenntnis. zu 9.2.: Änderung der Verwaltungsorganisation aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen im Fachbereich 4 Vorlage: 193/2026 Der Haupt- und Finanzausschuss - Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf nimmt die Mitteilung zur Kenntnis. zu 9.3.: Bericht aus der Neuland Hambach GmbH 1. Halbjahr 2026 Vorlage: 199/2026 Der Haupt- und Finanzausschuss - Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf nimmt die Mitteilung zur Kenntnis. zu 9.4.: Beschlusskontrolle aus vorangegangener Sitzung öffentlicher Teil Vorlage: 192/2026 Der Haupt- und Finanzausschuss - Ausschuss für Strukturwandel des Rates der Stadt Elsdorf nimmt die Mitteilung der Verwaltung zum aktuellen Sachstand der noch nicht abschließend erledigten Themen oder umgesetzten Beschlüsse zur Kenntnis. zu 10.: Anfragen Es liegen keine Anfragen vor. Der öffentliche Teil der Sitzung schließt um 19.34 Uhr. Andreas Heller Tanja Dittmar Bürgermeister Schriftführerin Siedlungs- und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 Philipp Kuhlmann, Christoph Schökel Ergebnispräsentation 1. Rückblick Ergebnisse Ausschuss 7. Juli 2. Flächenpotenzialanalyse 3. Leitlinien Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 2 1 – Rückblick Ergebnisse Ausschuss 7. Juli Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 3 1 – Rückblick Ergebnisse Ausschuss 7. Juli Baustein A – Bestandsanalyse Baustein B – Prognose des zukünftigen quantitativen Bedarfs Baustein C – Ermittlung und Bewertung der Flächenpotenziale Baustein D – Quantifizierung der Bedarfe und Ableitung der Leitlinien Baustein E – Dokumentation Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 4 1 – Rückblick Ergebnisse Ausschuss 7. Juli Analyseergebnisse Baustein A Analyseergebnisse Baustein B Bestandsanalyse Prognose des zukünftigen Bedarfs   Positive Bevölkerungsentwicklung durch hohe Bis 2040: Alterung der Bevölkerung, Anstieg der Wanderungsgewinne Haushaltszahlen (+310 bis +570 HH)   Alterung der Bevölkerung und neue Anforderungen Bis 2070 zusätzliches Wachstumspotenzial durch an Wohnen und Daseinsvorsorge Strukturwandelkomponente (bis zu +2.100 HH)   Hoher Anteil an EFH/ZFH, kaum Leerstände, Defizit Bis 2070 Neubaubedarfe zwischen 400 und 3.300 an kleinen, bezahlbaren Wohnungen Wohneinheiten Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 5 2 – Flächenpotenzialanalyse Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 6 2 – Flächenpotenzialanalyse Baulücken und Innenentwicklungspotenziale  Identifikation von Potenzialflächen in den Ortslagen P L im FNP gesichert A :e lle u Q | f r o d s lE t d a t S :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 7 2 – Flächenpotenzialanalyse Suchraum zur Raumwiderstandsanalyse P L A  Abgrenzung des Suchraums: :e lle u Gebiet außerhalb der Orts- Q | f lagen und Außenreserven des r o d s FNP lE t d a t S / W R N .ID G A M I :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 8 2 – Flächenpotenzialanalyse Raumwiderstandsanalyse Verkehr Natur- und Landschaftsschutz Energie und technische Infrastruktur Gewerbe/Industrie und bestehende Planungen Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 9 2 – Flächenpotenzialanalyse Zwischenergebnis Räume mit geringem Raumwiderstand  (Zwischen-)Ergebnis: Gesamtpotenziale ohne P größere Raumwiderstände L A :e lle u Q | W R N .ID G A M I :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 10 2 – Flächenpotenzialanalyse Ergebnis im Siedlungszusammenhang  Berücksichtigung des Siedlungszusammenhangs: Begrenzung der Potenzial- räume auf 300 m um die P bestehenden Ortslagen L A :e  „Weiche“ Faktoren und lle u Q städtebauliche Bewertung | W R N .ID G A M I :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 11 2 – Flächenpotenzialanalyse Abgrenzung Kulisse für die Flächenbewertung P L A :e lle u  Bewertung größerer Flächen Q | W mit Entwicklungspotenzial ab R N 5.000 m²: .ID G 8 Innenentwicklungspotenziale A M I 9 Außenreserven :e g a 16 zusätzliche Potenzialflächen ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 12 2 – Flächenpotenzialanalyse Klimarestriktionsanalyse s u lp w + s :e lle u Q Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 13 2 – Flächenpotenzialanalyse Bewertung und Priorisierung in Steckbriefen  Bewertung in standardisierten Steckbriefen: Charakteristika, Perspektive, Lage und Erschließung, Erreichbarkeiten Infrastrukturen, bekannte Restriktionen und Nutzungskonflikte, Beitrag zur Erreichung von Stadtentwicklungszielen Quelle: ALP Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 14 2 – Flächenpotenzialanalyse Ergebnis von Bewertung und Priorisierung P L A :e lle u Q | W R N .ID G A M I :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 15 2 – Flächenpotenzialanalyse Ergebnis Bewertung und Priorisierung Quelle: ALP Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 16 2 – Flächenpotenzialanalyse Bewertung und Priorisierung P L A :e lle u Q | W R N .ID G A M I :e g a ld n u r g n e t r a K Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 17 2 – Flächenpotenzialanalyse Bilanzierung Bedarf und Potenzial Bilanzierung Wohneinheiten in der Trendvariante  Bilanzierung von zu erwartenden Wohnraumbedarfen und den identifizierten Flächenpotenzialen nach Priorität und Zeithorizont  Kurzfristig in beiden Varianten Engpässe, welche P L etwa durch Baulücken und kleinere A :e Innenentwicklungspotenziale aufgefangen werden lle u Q können Bilanzierung Wohneinheiten in der Variante „moderates Wachstum“  Mittelfristig nur bei dynamischer Bevölkerungsentwicklung weiterhin Engpässe, sonst hinreichend großes Potenzial  Langfristig besteht ein ausreichend großes P L Potenzial, um Bedarfe durch Strukturwandel in neu A :e entstehenden Quartieren in Seenähe zu decken lle u Q Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 18 3 – Leitlinien 1. Innen- und Bestandsentwicklung stärken und neue Flächen bedarfsgerecht entwickeln Kernaussage: Vorhandene Siedlungspotenziale sollen konsequent genutzt und durch eine bedarfsorientierte Außenentwicklung ergänzt werden. 2. Das Wohnungsangebot vielfältiger und stärker an den zukünftigen Haushalten ausrichten Kernaussage: Der Wohnungsbestand soll stärker auf sich verändernde Haushaltsgrößen, Lebensphasen und Wohnbedürfnisse reagieren. 3. Siedlungsentwicklung räumlich differenzieren und an bestehende Strukturen anbinden Kernaussage: Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Elsdorfer Ortsteile erfordern jeweils angepasste Entwicklungsstrategien. Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 19 3 – Leitlinien 4. Die Entwicklung zum Elsdorf See als langfristigen Entwicklungsbaustein gestalten Kernaussage: Die Transformation des Tagebaus eröffnet neue Entwicklungsperspektiven, muss aber schrittweise mit der bestehenden Stadt verknüpft werden. 5. Grün- und Freiraum als Gerüst der Siedlungsentwicklung sichern und weiterentwickeln Kernaussage: Grün- und Freiräume sollen frühzeitig als strukturgebendes Element zukünftiger Siedlungsentwicklungen berücksichtigt werden. 6. Bezahlbaren Wohnraum sichern und die soziale Wohnraumversorgung stärken Kernaussage: Bezahlbarkeit soll als Bestandteil einer ausgewogenen Wohnungsentwicklung berücksichtigt werden, ohne standortbezogene und wirtschaftliche Anforderungen auszublenden. Siedlungs-und Flächenentwicklungskonzept für den Tagebaurand Elsdorf | Ergebnisse | Hauptausschuss | 29.09.2026 20 scheuvens + wachten plus ALP Institut für Wohnen und planungsgesellschaft mbH Stadtentwicklung GmbH Friedenstraße 18 | 44139 Dortmund Schopenstehl 15 | 20095 Hamburg Tel 0231 189 987 10 Tel 040 3346 476 0 scheuvens-wachten.de alp-institut.de 21

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