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Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2025 hier: Monatsbericht 12/2025 für den Bereich AOZ
Notiz
| Typ | Notiz |
| Gemeinde | Stadt Seelze |
| Datum | 2026-11-12 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
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Informationsvorlage Nummer: XVIII/0922f
seel z e
Stadt mit Schwung
Der Bürgermeister Seelze, 29.10.2026
OE: Erster Stadtrat
Az:
Beratungsfolge
Termin Status
Ausschuss für Ordnung und 12.11.2026 öffentlich
Zentrale Dienste zur Kenntnis
Beratungsgegenstand
Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2025
hier: Monatsbericht 12/2025 für den Bereich AOZ
Sachverhalt
1. Allgemeines
Der nachfolgende Bericht gibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Jahresabschlusses
2025 für den Bereich der Verwaltungsleitung (VL), der Stabsstellen, dem Fachbereich 21 Zent-
rale Dienste und der Abteilung 22.1 des Fachbereiches 22 Ordnung & Soziales.
Das Ergebnis der Bereiche VL und Stabsstellen ist schlechter ausgefallen als prognostiziert.
Im Fachbereich 21 ergibt sich ebenfalls eine Verschlechterung im Jahr 2025. Nähere Informa-
tionen ergeben sich aus den Erläuterungen und der Abweichungsanalyse (Anlage 1).
2. Gesamtentwicklung des Bereichs VL, der Stabsstellen, des Fachbereiches 21 und
der Abteilung 22.1 des Fachbereiches 22
2.1. Entwicklung der Finanzen im Bereich VL und Stabsstellen
VL / Stabsstellen Plan Ist Abweichung
2025 2025 zum Plan
Erträge 656.700 € 83.471 € -573.229 €
Personalaufwendungen 2.762.500 € 2.781.669 € 19.169 €
Sachaufwendungen 1.860.400 € 1.473.943 € -386.457 €
Zuschussbedarf -3.966.200 € -4.172.141 € -205.941 €
Das Jahresergebnis für den Bereich VL und Stabsstellen hat sich im Vergleich zum Plan um
knapp 206 T€ verschlechtert. Der geplante Zuschussbedarf betrug ca. 3.966 T€, tatsächlich
hat sich ein Zuschussbedarf in Höhe von rd. 4.172 T€ ergeben.
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Wesentliche Produkte:
Produkt: 1.1.1.252 – Ehrenamtsförderung
Es haben sich geringere Aufwendungen von ca. 17 T€ ergeben, da eine Stelle aufgrund von
Krankheit und Personalwechsel länger unbesetzt war.
Produkt: 5.7.1.000 – Wirtschaftsförderung
Das Ergebnis verbesserte sich um ca. 8 T€. Dies begründet sich insbesondere dadurch, dass
Fördergelder für interkommunale Projekte eingeworben werden konnten.
Weitere Produkte:
Abweichung Erläuterung
Bei den besonderen Verwaltungs- und Be-
triebsaufwendungen sind Rechtsberatungs-
kosten im Nachgang zu einer Ratssitzung an-
gefallen. Ein weiterer wesentlicher Anteil entfiel
1.1.1.110
-16.683 € auf die KSA-Umlage für die Ratsmitglieder.
Verwaltungsausschuss und
Der Mehraufwand bei den Aufwandsentschädi-
Rat
gungen begründet sich durch das Sitzungsauf-
kommen. Für das Haushaltsjahr 2027 wurde
der Ansatz entsprechend angepasst.
Die Abweichung begründet sich dadurch, dass
1.1.1.240 sich Mehraufwendungen durch einen höheren
Gleichstellung von Frauen -15.004 € Zuschuss an die Frauenberatungsstelle erge-
und Männern ben haben. Ab dem Haushaltsjahr 2026 wurde
dies in dem Haushaltsansatz berücksichtigt.
1.1.1.251
72.700 € Die Stelle wurde in 2025 nicht besetzt.
Verwaltungsreform
Aufgrund von Krankheit und Personalwechsel
1.1.1.253
war eine Stelle länger unbesetzt und es wurden
Ideen- und Beschwerdema- 8.899 €
keine Betriebshofleistungen in Anspruch ge-
nagement
nommen.
Es haben sich Mehrerträge aus der Erstattung
der Kosten für den Betriebsausflug 2025 erge-
1.1.1.520 ben, analog dazu auch entsprechender Mehr-
15.787 €
Personalvertretung aufwand. Bei den Personalaufwendungen kam
es zu Minderaufwendungen durch einen Wech-
sel im Vorsitz.
Die Abweichung ist durch gestiegene Perso-
1.1.1.536
-63.404 € nalaufwendungen aufgrund der Nachbeset-
Overhead 0.2
zung der Stabsleitung entstanden.
Das Defizit begründet sich dadurch, dass die
Erträge aus Gewinnausschüttungen der SNGS
in 2025 nicht realisiert wurden. Die anteiligen
5.7.3.200 Gewinne aus der SNGS sind gemäß Gesell-
-293.048 €
Wirtschaftliche Beteiligungen schafterbeschluss in der Gesellschaft zur Til-
gung verblieben und nicht ausgeschüttet wor-
den. Die Ansätze wurden bereits für 2026 an-
gepasst.
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Es haben sich Abweichungen im Bereich der
Personalaufwendungen aufgrund geänderter
Zuordnungen ergeben. Bei den Veranstaltun-
gen kam es zu Mehraufwand, da einzelne Auf-
5.7.5.000 träge für das Lichtermeer und den Neujahrs-
-27.410 €
Stadtmarketing empfang aufgrund von Preissteigerungen nicht
mehr zu Vorjahrespreisen zu beauftragen wa-
ren. Für 2027 sind die Mittel entsprechend hö-
her angesetzt worden.
2.2. Entwicklung der Finanzen Im Fachbereich 21
a) nach Erträgen und Aufwendungen
Plan Ist Abweichung
Fachbereich 21
2025 2025 zum Plan
Erträge 514.100 € 1.782.192 € 1.268.092 €
Personalaufwendungen 4.403.600 € 6.662.472 € 2.258.872 €
Sachaufwendungen 1.856.300 € 2.033.443 € 177.143 €
Zuschussbedarf -5.745.800 € -6.913.723 € -1.167.923 €
b) nach Organisationseinheiten des Fachbereiches 21
Plan Ist Abweichung
Fachbereich 21
2025 2025 zum Plan
Overhead FB 21 -287.900 € -309.899 € -21.999 €
21.1 Innere Verwaltung -4.457.900 € -6.733.595 € -2.275.695 €
21.2 Finanzen -677.700 € -549.825 € 127.875 €
21.3 Stadtkasse -322.300 € 679.596 € 1.001.896 €
Zuschussbedarf -5.745.800 € -6.913.723 € -1.167.923 €
Das Jahresergebnis des Fachbereiches 21 hat sich im Vergleich zum Plan um knapp. 1.168
T€ verschlechtert. Geplant war ein Zuschussbedarf i. H. v. 5.745 T€, tatsächlich beträgt der
Zuschussbedarf 2025 rd. 6.913 T€.
Wesentliche Produkte:
1.1.1.221 – Personalentwicklung
Die Erträge verringern sich aufgrund durch entfallene Personalkostenzuschüsse. Aufgrund
von Langzeiterkrankungen ergaben sich Mehraufwendungen beim Personal. Die Kosten von
Hansefit hingegen waren im Einführungsjahr 2025 geringer als erwartet. Insgesamt ver-
schlechtert sich das Ergebnis um 58 T€.
1.1.1.310 – Haushalt und Controlling
Das Ergebnis verbesserte sich um 62 T€. Insbesondere begründet sich dies dadurch, dass
die Personalaufwendungen geringer ausgefallen sind als geplant, da die Stelle des Förder-
mittelmanagements noch nicht besetzt werden konnte.
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Weitere Produkte:
Abweichung Erläuterung
Durch die organisatorische Verlagerung der
1.1.1.210
104.048 € Poststelle zum Team 22.11 haben sich Min-
Zentraler Informationsdienst
deraufwendungen beim Personal ergeben.
Es haben sich höhere Personalaufwendun-
1.1.1.220 gen ergeben. Dies ist insbesondere auf die
-2.484.971 €
Personalwirtschaft nicht planbaren Pensionsrückstellungen zu-
rückzuführen.
Es kam zu Mehrerträgen aufgrund von hö-
1.1.1.231 heren KSA-Erstattungen für unerwartete
Versicherungsschutz und Re- 50.390 € Schäden. Gleichzeitig haben sich die Auf-
gress wendungen verringert, da weniger Rechts-
beratung benötigt wurde.
Aufgrund von internen Personalwechseln
1.1.1.232
125.358 € haben sich geringere Personalaufwendun-
Vergabestelle
gen ergeben.
1.1.1.320 Durch unbesetzte Stellen haben sich die
65.292 €
Steuern und Abgaben Personalaufwendungen reduziert.
Die hohen Mehrerträge ergeben sich aus
Mahngebühren, Säumniszuschlägen etc.
1.1.1.321 der Stadtkasse. Der Mehraufwand ist durch
1.001.896 €
Stadtkasse die Einführung des neuen Kassenpro-
gramms entstanden und wurde über eine
Rückstellung aus 2024 gedeckt.
2.3. Entwicklung der Finanzen des Fachbereich 22
a) nach Erträgen und Aufwendungen
Plan Ist Abweichung
Fachbereich 22
2025 2025 zum Plan
Erträge 9.084.800 € 5.177.260 € -3.907.540 €
Personalaufwendungen 6.493.100 € 6.543.908 € 50.808 €
Sachaufwendungen 9.289.000 € 6.863.520 € -2.425.480 €
Zuschussbedarf -6.697.300 € -8.230.168 € -1.532.868 €
b) nach im AOZ behandelten Organisationseinheiten des Fachbereiches 22
Plan Ist Abweichung
Fachbereich 22
2025 2025 zum Plan
Overhead FB 22 -581.600 € -584.185 € -2.585 €
22.1 Öffentliche Sicherheit -2.351.300 € -2.190.788 € 160.512 €
Zuschussbedarf -2.932.900 € -2.774.973 € 157.927 €
Das Jahresergebnis des Fachbereiches 22 hat sich im Vergleich zum Plan um rd. 1.532 T€
verschlechtert. Geplant war ein Zuschussbedarf i. H. v. 6.697 T€, tatsächlich beträgt der Zu-
schussbedarf 2025 rd. 8.230 T€.
Das Ergebnis des Overhead FB 22 und der Abteilung 22.1 hat sich im Vergleich zum Plan um
157 T€ verbessert. Der geplante Zuschussbedarf betrug ca. 2.932 T€, tatsächlich hat sich ein
Überschuss i. H. v. ca. 2.775 T€ ergeben.
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Wesentliche Produkte:
1.2.2.210 – Bürgerbüro incl KFZ-Zulassung
Das Ergebnis verbessert sich um 169 T€. Insbesondere ergibt sich dies durch Mehrerträge
im Bereich Erstattungen von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Hier ergab sich durch
die Neuverhandlung mit der Region Hannover zum Zulassungswesen eine Nachzahlung für
Vorjahre in Höhe von 71.940 €. Die Summe der monatlichen Erträge ist von 40% auf 70%
durch die Nachverhandlungen gestiegen. Ferner hat das Bürgerbüro im Kalenderjahr 2025
im Durchschnitt 3 Zulassungsdienste bedient.
Dies ergibt im Bereich KFZ-Zulassungsangelegenheiten einen Mehrertrag von 166.800 €.
Die Personalaufwendungen liegen ca. 31.700 € unter dem Planansatz.
Zusammenfassend mit vereinzelten Ertragsrückgängen ergibt dies in der Gesamtheit eine
Verbesserung in o. a. Höhe.
1.2.6.000 – Feuerwehr
Das Ergebnis verbessert sich um 10 T€. Dies begründet sich durch unvorhersehbare Mehr-
erträge im Bereich der Feuerschutzsteuermittel.
Weitere Produkte:
Abweichung Erläuterung
Durch eine Abschlagszahlung der Region
1.2.1.110 Hannover für die Bundestagswahl konnten
9.830 €
Statistik und Wahlen Mehrerträge generiert werden. Die Endab-
rechnung erfolgt im Jahr 2026.
Aufgrund langfristiger krankheitsbedingter
Abwesenheiten von Mitarbeitenden des Ord-
nungsdienstes kam es zu verminderten Kon-
trollen des ruhenden und fließenden Verkehrs
und dadurch zu Mindererträgen bei den Buß-
/Verwarngeldern. Erschwerend kam hinzu,
1.2.2.110
-53.128 € dass aufgrund von technischen Problemen
Gefahrenabwehr
Messreihen nicht an die Region übermittelt
werden konnten.
Die Personalaufwendungen waren aufgrund
der Langzeiterkrankungen geringer als ge-
plant, ebenso wie die Aufwendungen für
Fahrzeuge.
1.2.2.220 Aufgrund nicht vorhersehbarer Personen-
20.591 €
Standesamt standsfälle haben sich Mehrerträge ergeben.
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3. Erläuterungen zum Finanzhaushalt der Bereiche VL und Stabsstellen, dem Fachbe-
reich 21 Zentrale Dienste und der Abteilung 22.1 des Fachbereich 22
Im Bereich des investiven Budgets stellt sich die Situation wie folgt dar:
Abweichung Erläuterung
Die investiven Mittel wurden nicht vollständig in
Anspruch genommen, da Anschaffungen im
Ergebnishaushalt zu verbuchen waren. Zudem
1.1.1.250
11.552 € konnten die PTZ-Kameras aufgrund des ver-
Pressearbeit
schobenen Umzugs in das Forum der Bertolt-
Brecht-Gesamtschule noch nicht beschafft
werden.
Investive Auszahlungen (insbesondere für das
Ausrollen der neuen Telefonanlage, Ausstat-
1.1.1.510
tung und Umbau der Arbeitsplätze, Erweite-
Technikunterstützte Informa- -27.877 €
rung des Dokumentenmanagementsystems
tionsverarbeitung
enaio) wurden durch übertragene Mittel ge-
deckt.
1.1.1.513 Die Klimaanlage für das Bürgerbüro wurde erst
Verwaltung der Gebäude, 50.000 € in 2026 eingebaut, daher wurden die Haus-
Dienstfahrzeuge haltsmittel in das Folgejahr übertragen.
Für die Installation zweier stationärer Messan-
lagen zur Geschwindigkeitsüberwachung wur-
den nach erster Markterkundung 90 T€ bereit-
gestellt. Erst nach Einholung aller benötigter
1.2.2.110
90.000 € Unterlagen und Abstimmungen mit den Stra-
Gefahrenabwehr
ßenbaulastträgern ist ein Baubeginn möglich.
Dies konnte 2025 nicht mehr realisiert werden,
weshalb die Mittel ins Jahr 2026 übertragen
wurden.
Im investiven Bereich ergaben sich Auszahlun-
1.2.2.210 gen für die Anschaffung eines Lichtbildaufnah-
Bürgerbüro incl. KFZ-Zulas- -36.247 € megerätes für die Ausstellung von Ausweisdo-
sung kumenten. Die Mittel stammten aus dem Haus-
haltsjahr 2024.
Die Mittel für die Ersatzbeschaffung von Fahr-
zeugen, sonstige investive Beschaffungen so-
1.2.6.000
2.396.563 € wie Baumaßnahmen, wurden ins Folgejahr
Feuerwehr
übertragen (insbesondere aufgrund entspre-
chender Lieferzeiten).
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