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Beratung und Beschlussfassung über den Forstwirtschaftsplan 2027 und die Brennholzpreise 2027

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeVerbandsgemeinde Loreley
Datum2026-11-12
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Verbandsgemeindeverwaltung Loreley : Dolkstraße 3 - 56346 Sankt Goarshausen Ortsbürgermeister Oliver Rink Am Hofstück 3 56348 Dörscheid Forstwirtschaftsplan 2027 Sehr geehrter Herr Rink, VERBANDSGEMEINDE LORELEY NUN ” EN) N AUSKUNFT ERTEILT Katrin May VERW. GEBÄUDE Dolkstraße 3, 56346 St. Goarshausen tel 06771/919-151 FAX 06771/919-135 E-MAIL [email protected] HOMEPAGE www.Vg-loreley.de DATUM 12.10.2026 Az. 866-32 im Anhang erhalten Sie den Forstwirtschaftsplan, der in der Sitzung vom Ortsgemeinde- rat zu behandeln ist. Anlässlich der Beratung und Beschlussfassung über den Forstwirtschaftsplan bitten wir auch die Brennholzpreise für das Jahr 2027 zu beschließen. Wir weisen darauf hin, dass die Zahlen in dem Forstwirtschaftsplan 2027 mit den Haus- haltsansätzen im Haushaltsplan nicht vergleichbar sind. Nach Zustimmung des Forstwirtschaftsplanes bitten wir um Rücksendung der Beschlussfassung, versehen mit Unterschrift und Dienstsiegel. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag A Datenschutzhinweis Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten in der Verbandsgemeindeverwaltung Loreley und über Ihre Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung sowie über Ihre Ansprechpartner in Datenschutzfragen entnehmen Sie bitte der Homepage www.vg-loreley.de (unter der Rubrik „Datenschutz”) oder erhalten Sie bei Ihrer Verbandsgemeinde Loreley. — Konten der Verbandsgemeindekasse Internet: www.vg-loreley.de___ Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG Nassauische Sparkasse BIC: GENODES1DIE BIC: NASSDES5 IBAN: DE2O 5709 2800 0213 0705 09 Gläubiger-Identifikationsnummer: DE472ZZ00000129685 IBAN: DE08 5105 0015 0688 0000 76 E-Mail: [email protected] [email protected] (gg Rheinkndpiakz FORSTAMT Verbandsgemeindeverwaltung Loreley EING (6. Okt. 2096 Forstamt Nastätten | Postfach 100763 | 67404 Neustadt Postanschrift: Forstamt Nastätten E rr N Postfach 100763 Ortsgemeinde Dörscheid 67404 Neustadt Fr » Paket & Besuchsadresse: c FORSTAMT Nastätten Oberstraße 43 56355 Nastätten Telefon 06772-96790-0 Telefax 06772-96790-30 forstamt.nastaetten@wald- d.d. Verbandsgemeinde Loreley rip.de Mein Aktenzeichen Ihr Schreiben vom Ansprechpartner/-in / E-Mail Telefon / Mobil 02.09.2026 62 001/2027 Susanne Gühne 06772-96790-11 [email protected] 152 28851622 Forstwirtschaftsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2027 Ihr Betrieb ist PEFC zertifiziert PEFC/04-21-050612 - Die Gemeinde nimmt man Förderprogramm „klimaangepasstes Waldmanagement“ des FNR teil. Sehr geehrte Damen und Herren, anliegend übersende ich Ihnen den Entwurf des Forstwirtschaftsplanes 2027 mit der Bitte, im Gemeinderat einen Beschluss über den Planvorschlag herbeizuführen. Sie erhalten den Plan in doppelter Ausführung. Das Exemplar mit dem Deckblatt senden Sie mir bitte mit Unterschrift und Dienstsiegel versehen zurück. Das weitere Exemplar verbleibt bei Ihnen zu Ihrer Verwendung. Das Jahr 2026 hat unserem Wald erneut deutlich zugesetzt. Die Folgen der Trockenheit und der hohen Temperaturen sind vielerorts bereits sichtbar. Absterbende Bäume, lichte Kronen, frühzeitig verfärbte oder abgefallene Blätter und zunehmende Schäden zeigen, dass der Wald stark unter den Witterungsbedingungen leidet. Diese Entwicklung wird auch die Bewirtschaftung unserer Wälder in den kommenden Jahren beeinflussen. Deshalb möchten ich Sie bereits im Rahmen der Aufstellung des Forstwirtschaftsplans 2027 über die aktuelle Situation und deren mögliche Folgen informieren. Der Wald steht unter zunehmendem Stress Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass trockene und heiße Jahre häufiger und extremer auftreten. Besonders problematisch ist, dass die Böden nach mehreren trockenen Jahren vielerorts nur noch geringe Wasserreserven haben. Die Bäume können den Wassermangel nicht beliebig lange ausgleichen. Besonders auf flachgründigen und trockenen Standorten geraten sie unter starken Stress. Die Schäden zeigen sich dabei nicht immer sofort. Ein Baum kann eine Trockenperiode zunächst überstehen und erst später absterben. Trockenheit schwächt die Bäume außerdem. Dadurch 114 y Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. ({ | RheinlandPlz FORSTAMT können sie anfälliger für Krankheiten, Schädlinge und weitere extreme Wetterereignisse werden. Die Dürre des Jahres 2026 ist deshalb nicht nur ein Problem dieses Jahres. Ihre Auswirkungen werden uns noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Buche ist besonders betroffen Die Buche ist eine für unsere Wälder wichtige Baumart. Sie kommt mit vielen Standorten gut zurecht und hat unsere Wälder über lange Zeit geprägt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch deutlich, dass sich die Bedingungen für die Buche verändern. Mit zunehmender Hitze und Trockenheit wird sie insbesondere auf trockeneren Standorten zunehmend unter Druck geraten. Trockenstress kann zu Schäden an der Krone führen. Stark geschädigte Bäume können sich häufig nicht mehr ausreichend erholen und sterben ab. Das bedeutet nicht, dass die Buche aus unseren Wäldern verschwinden wird. Es bedeutet aber, dass wir genauer prüfen müssen, wo die Buche auch künftig gute Entwicklungsmöglichkeiten hat und wo andere Baumarten stärker berücksichtigt werden sollten. Wir müssen den Wald breiter aufstellen Die wichtigste Antwort auf die Veränderungen des Klimas ist eine möglichst große Vielfalt. Ein Wald mit verschiedenen Baumarten, unterschiedlichen Altersstufen und unterschiedlichen Strukturen kann Risiken besser auffangen. Wenn eine Baumart besonders stark unter Trockenheit leidet, können andere Baumarten diese Funktion teilweise übernehmen. Dabei kommen neben bewährten heimischen Baumarten auch Baumarten infrage, die Wärme und Trockenheit besser vertragen. Dazu können beispielsweise verschiedene Eichenarten, Elsbeere, Speierling, Feldahorn, Winterlinde oder bestimmte Herkünfte der Weißtanne gehören. Auch nicht heimische Baumarten können im Einzelfall eine Möglichkeit sein. Entscheidungen von heute wirken lange Ein heute gepflanzter Baum wird den Wald für viele Jahrzehnte prägen. Was wir heute bei der Verjüngung entscheiden, können wir nicht kurzfristig wieder ändern. Deshalb sollten wir bei den anstehenden Entscheidungen nicht nur fragen: „Welche Baumart ist heute erfolgreich?“ Ebenso wichtig ist die Frage: „Welche Baumarten können auf diesem Standort auch unter den Bedingungen der kommenden Jahrzehnte bestehen?“ Dabei wird es auch notwendig sein, Risiken zu verteilen. Ein möglichst vielfältiger Wald bietet hierfür.die besten Voraussetzungen. a 4 Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. FORSTAMT Schwerpunkte für den Forstwirtschaftsplan 2027 Die bisherigen Erfahrungen und die erkennbaren Schäden führen dazu, dass wir bei der Planung für 2027 bestimmte Schwerpunkte setzen wollen. 1. Waldentwicklung und Stabilisierung stehen im Mittelpunkt Die Wiederbewaldung der großen Schadflächen ist vielerorts bereits weitgehend abgeschlossen. Jetzt kommt es darauf an, das Erreichte zu sichern, aber auch die Aufmerksamkeit in der Waldentwicklung auf die Erhaltung wertvoller Mischbaumarten zu richten, die jetzt zeitnahes Handeln erfordert bevor sich das Zeitfenster dafür wieder schließt. 2. Vorausverjüngung intensivieren Wo bereits heute geeignete junge Bäume unter dem bestehenden Wald wachsen, sollten diese möglichst frühzeitig gefördert werden. In Beständen, die heute schon destabilisiert sind oder sich im Klimawandel nicht werden halten können, wie z.B. Douglasienreinbestände, ist eine proaktive, künstliche Vorausverjüngung mit klimastabilen, standortgerechten Baumarten empfehlenswert. 3. Jungwaldpflege konsequent durchführen Die jungen Bäume von heute sind der Wald von morgen. Eine rechtzeitige Pflege ist deshalb besonders wichtig. Konkurrenz durch andere Pflanzen und ungünstige Baumartenmischungen müssen dort gesteuert werden, wo dies für die Entwicklung eines stabilen Mischwaldes erforderlich ist. Was heute im Jungwald versäumt wird, lässt sich später nur schwer und mit höherem Aufwand korrigieren. 4. Mischbaumarten und Nadelbaumanteile sichern Eine möglichst große Vielfalt verringert das Risiko. Wenn verschiedene Baumarten gemeinsam einen Bestand bilden, können einzelne Baumarten bei Trockenheit oder anderen Schadereignissen ausfallen, ohne dass gleich der gesamte Bestand seine Funktionen verliert. Deshalb sollen vorhandene geeignete Mischbaumarten und Nadelbaumanteile erhalten und gefördert werden. 5. Generationenwechsel frühzeitig einleiten Wo sich bereits heute zeigt, dass ältere Bestände langfristig Schwierigkeiten bekommen könnten, sollte der Generationenwechsel rechtzeitig eingeleitet werden. Das bedeutet nicht, dass ältere Bäume grundsätzlich frühzeitig genutzt werden sollen. Vielmehr muss die Entwicklung des Bestandes betrachtet werden: 34 Ä Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. (gg | Rbeinlandpä FORSTAMT Wo kann der bestehende Wald erhalten werden? Wo muss Verjüngung eingeleitet werden? Und wo ist es sinnvoll, bereits heute die nächste Waldgeneration aufzubauen? Je früher diese Entwicklung geplant wird, desto größer sind die Möglichkeiten, auf natürliche Verjüngung und geeignete Mischungen zu setzen. Der Forstwirtschaftsplan 2027 wird unter besonderen Rahmenbedingungen aufgestellt. Die Folgen der Dürre 2026 sind noch nicht vollständig absehbar. Manche Entwicklungen werden sich erst im weiteren Verlauf zeigen. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Erkenntnisse zu nutzen und gleichzeitig offen für notwendige Anpassungen zu bleiben. Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Kommunalwald Unser Ziel bleibt dabei klar: Trotz aller Unsicherheiten wollen wir heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Kommunalwald auch morgen stabil, vielfältig und leistungsfähig ist. Denn eines ist sicher: Die Unsicherheit über die Entwicklung des Waldes darf nicht dazu führen, notwendige Entscheidungen aufzuschieben. Gerade jetzt kommt es darauf an, vorausschauend zu handeln und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Gerne komme ich zu Ihren Ratssitzungen hinzu, um aktuelle Fragen zu beantworten oder begleite Sie auf Ihrem Waldbegang. Termine können direkt mit mir abgestimmt werden. Mit freundlichen Grüßen / N (Gühne, Susanne) | (Forstamtsleiterin) A Y\ Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. Forstamt Nastätten Postfach 100763 67404 Neustadt a.d.W. Forstwirtschaftsplan 2027 Ortsgemeinde Döfscheid d.d. Verbandsgemeinde Loreley gem. 8 29 LWaldG zur Beschlussfassung und ggfls. Erläuterung zugeleitet mit der Bitte um umgehende Rückgabe. Nastätten, den 03/09.2026 SusAfin Gühng, FAlin An das Forstamt Nastätten mit einem Beschluss des Ortsgemeinderates zurückgereicht. e Die Gemeinde nimmt man Förderprogramm „klimaangepasstes Waldmanagement“ des FNR teil. Sie verpflichtet sich damit für die Einhaltung der Kriterien 2.2.1 bis 2.2.12 der Richtlinie für Zuwendungen zu einem Klimaangepassten Waldmanagement des BMEL vom 28.10.2022 (BAnz AT 11.11.2022 B1), geändert am 15.05.2023 (BAnz AT 15.05.2023 B3)) «Die Gemeinde hat sich zur Anwendung des PEFC-Standards verpflichtet. Die forstfachliche Umsetzung dieses Wirtschaftsplans erfolgt gemäß dem PEFC Standard D 1002-1:2014 für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Dörscheid, den .................... 2026 Ortsbürgermeister/in Wirtschaftsplan 2027 Ausdruck vom: Forstamt [28 FA Nastätten Betriebfe) | 113 GDE Dörscheid _ 1 Planversion: 05.10.2026 12:38:51 O-Plan (1) 05.10.2026 Geschäftssegment 1 Menge Ertrag | Aufwand | Ergebnis fm € € € Holz Produktion 1.245 0 56.850 Verkauf 1.130 84.840 0 Ergebnis Holz 84.840 56.850 27.990 Sonstiger Forstbetrieb _ I. Sachgüter — 1.150 -1.150 Waldbegründung 6.875 17.010 -19.135 Waldpflege 5.000 -5.000 Waldschutz gegen Wild Verkehrssicherung und Umweltvorsorge 2.000 -2.000 Naturschutz und Landschaftspflege 500 -500 [Erholung und Walderleben 200 -200 Umweltbildung Jagd Wege 13.100 30.000 16.900 Leistungen für Dritte brige behördliche Aufgaben brige Interne Leistungen 23.900 23.900 Übriger Forstbetrieb 44.460 \ 44.460 Waldkalkun Sonstige Investitionen Projekte [Wechselweiser Einsatz Ergebnis Sonstiger Forstbetrieb 64.435 79.760 -15.325 Ergebnis Forstbetrieb variabel 149.275| 136.610 12.665 Beträge der Kommune r . ' Beträge der Kommune 2.000 20.092 -18.092 Abschreibungen u Ergebnis Beträge der Kommune 2.000 20.092 -18.092 Betriebsergebnis nach LWaldG 151.275| 156.702 Saar!

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