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Verkehrsangelegenheiten - Ortsbegehung
Sonstiges
| Typ | Sonstiges |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Deidesheim |
| Datum | 2026-11-14 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Fraktion der
CHRISTLICH-DEMOKRATISCHEN UNION im { D U
Stadtrat Deidesheim
CDU Fraktion Stadtrat Deidesheim
Dipl.-Ing. Walter Dönig
Telefon: (06326) 8337
CDU-Fraktion im Stadtrat Deidesheim - Prinz-Rupprecht-Str. 29 - 67146 Deidesheim Telefax: (06326) 9824380
Handy: 0175 7239 000
An den E-Mail: [email protected]
Bürgermeister der Stadt Deidesheim
Herr Dieter Dörr Rathaus
67146 Deidesheim
Ihr Zeichen Ihre Nachricht Unser Zeichen: Dö-
Datum: 006-2026 24.09.26
Ratssitzung am 20.10.26 -VG-Saal
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dörr,
Die CDU-Stadtrat-Fraktion hat bereits in der Stadtratssitzung vom 25.08.26
angekündigt für die Sitzung im Oktober einen Antrag zum Thema
Parken
einzubringen.
Anlass sind die verstärkten Aktivitäten des Ordnungsamtes bezüglich
„Parken“ .
Bei diesem Antrag geht es NICHT um die bereits implantierten
Parkplatzregegelungen D1 und D2 bzw. der 4 öffentlichen bewirtschaftenden
Parkflächen.
Diese wurden im Verkehrsausschuss diskutiert und vom Rat genehmigt.
Allerdings bitten wir nochmals zu überdenken, ob das Parken für Gäste für
lediglich zwei Stunden sinnvoll ist. Um in Deidesheim Essen zu gehen ist das
nach unserer Einschätzung deutlich zu kurz.
Exemplarisch werden die Parkmarkierungen - zum Beispiel- in der
Prinz Rupprecht Straße,
Heckenackerweg und
Franz von Buhl Straße
die Mitte August überwiegend aufgetragen wurden, vorgestellt.
> Heckenackerweg
Teils links bzw. rechts wurden einige Parkbuchten auf die Straße aufgemalt,
das zwingt Autofahrer generell zum Slalomfahren.
Kommt ein Bus und/oder ein Lkw entgegen muss teilweise mind. ein
Verkehrsteilnehmer rückwärtsfahren, dass überhaupt ein Durchkommen
möglich ist.
Wir schlagen vor, bzw. beantragen ausnahmslos ALLE Parkflächen einseitig
anzuordnen - so wie es Jahre lang üblich, gängig und praktikabel war.
> Parksituation Prinz-Rupprecht-Straße
Mit den neu aufgemalten Packmarkierungen hat das Ordnungsamt der
Verbandsgemeinde Deidesheim -- aber für den Außenstehenden ist das die
Stadt Deidesheim -- scheinbar ein Problem gelöst das zuvor kaum jemand als
solches wahrgenommen hat.
Neue Parkflächen wurden aufgemalt, gleichzeitig verschwanden mindestens
5 bis 7 bisher nutzbare Stellplätze.
Durch die markierten Parkfelder gibt es deutlich mehr Möglichkeiten
Verstöße zu ahnden die bislang keine waren.
So schafft man auch Beschäftigung !
Gleichzeitig werden marode Gehwege seit Jahren nicht saniert und anderes
mehr.
Was ist der Sinn dieser Markierungs- Striche, warum muss jeder Parkplatz
eindeutig definiert werden?
Ist dem Ordnungsamt bekannt, dass es Autos gibt die länger sind aber auch
viele die kürzer sind.
In den aufgemalten Flächen passen z.T. keine 3 Norm Autos, es sei denn der
Vorder- oder der Hintermann parkt über die markierten Flächen.
Dies ist natürlich, wie man mir sagte eine Ordnungswidrigkeit, die auch
geahndet werden kann:
Das Überfallartige vorgehen versteht man nicht.
Gibt es denn in dieser Stadt keinen Pragmatismus mehr ????
Ist dem Ordnungsamt bekannt, dass Deidesheim jährlich mit extrem hohem
Aufwand ein touristisches Umfeld gestaltet, das Gäste anzieht.
Die kommen halt überwiegend mit dem Auto und brauchen u.a. PARKPLÄTZE!
Im Übrigen ist die Prinz-Rupprecht-Straße im westlichen Teil eine
EINBAHNSTRASSE, entgegenkommender Verkehr gibt es da nicht.
Ein besonders originelle Parkplatzlösung wurde im Bereich Kaisergarten/
Prinz-Rupprecht-Straße realisiert, 2 Parkplätze längs und quer markiert...
aber dann auf einen 2 große Steine drapiert!
> Franz von Buhl Straße
wunderbar aufgemalte Parkflächen für ein „ordentliches“ Parken .
Gleichzeitig sind locker 5 Parkplätze verschwunden. Was ist Sinn dieser
übereifrigen Aktion ?
Muss denn alles bis ins kleinste Detail geregelt werden?
Die vorstehend genannten Beispiele sind nur exemplarisch zu verstehen,
grundsätzlich geht es bei diesem Antrag um das Thema Zuständigkeit.
Wie wir unter anderem der Presse entnehmen konnten, ist das Ordnungsamt
der Verbandsgemeinde Deidesheim zuständig, die diese Arbeiten plant (
oder für teuer Geld planen lässt).
Dann werden diese Arbeiten vom Bauhof der VG ausgeführt- wobei wir
unterstellen, dass die anfallenden Kosten der Stadt Deidesheim in Rechnung
gestellt werden.
Man sollte annehmen, dass doch mindestens der Stadtbürgermeister,
der zuständige Beigeordnete, mindestens auch der Verkehrsausschuss und
Last but not least auch der Stadtrat INFORMIERT bzw. um Zustimmung
gebeten wird -- bevor die Arbeiten ausgeführt werden.
Dies ist offenbar absolut nicht der Fall.
Wir werden mit Anfragen von Bürgern überrannt, welche wir als Stadträte
nicht vernünftig beantworten können, da uns die Informationen fehlen.
Wir gingen bei der mehrheitlichen Zustimmung zum Parkraumkonzept davon
aus, dass die kommenden Maßnahmen, nach dem Planungsauftrag,
zumindest in der Verkehrs-Kommission besprochen und abgestimmt werden.
Ein anderer Punkt welcher uns oft vorgetragen wird, ist die Situation, dass
es geahndet wird; wenn das eigene Fahrzeug vor der eigenen Ausfahrt
abgestellt wird.
Die Verwaltung möge bitte prüfen, ob es rechtlich zulässig ist dies durch
Kennzeichnung im Fahrzeug zuzulassen, dadurch würden wir viele
Parkflächen zusätzlich generieren könnten!
Wir Stadträte Anwohner, Besucher, ...., Stadträte werden vor vollendete
Tatsachen gestellt.
Der Ärger der Betroffenen richtet sich aber hauptsächlich gegen uns
Stadträte, weil - unsere Bürger - der Meinung sind der Stadtrat kümmere
sich um solche Dinge.
Leider ist dem offenbar nicht so; wir werden weder informiert noch dürfen
wir irgendwie zustimmen oder ablehnen et cetera .
Wenn dem so ist, dass wir als Stadträte bezüglich Parken KEINEN Einfluss
haben; muss neu gedacht werden, wir MÜSSTEN dies dem Bürger eindeutig
übermitteln damit hier Klarheit herrscht und wer hier zuständig ist.
Wenn die gewählten Stadträte in ihrer eigenen Stadt keine Verantwortung,
keine Information und so weiter erhalten, aber als Prügelknabe für
frustrierte Bürger herhalten sollen >> stimmt halt was nicht!!!
Abschließend stellen wir folgende Anträge
> Soll die 2 Std Regelung auf 3 Stunden erweitert werden?
> Parkplatzmarkierungen in der Prinz-Rupprecht-str, Franz von Buhl Straße,
Heckackerweg sind zu überplanen, d.h. zu ändern.
> Steine auf Parkplatz Kaisergarten sind zu entfernen.
> Das Ordnungsamt möge prüfen ob Eigentümer VOR Ihrer Hofeinfahrt
parken dürfen - und somit zusätzliche Parkplätze entstehen.
> Ist der Stadtrat in Gänze der Meinung die PARK -Angelegenheiten sind
alleinig Sache des Ordnungsamtes?
> Muss nicht der Stadtbürgermeister, die Verkehrskommission und letztlich
auch der Stadtrat VOR Realisierung von Parkangelegenheiten informiert
werden und sollte nicht mind. ein Mitspracherecht eingeräumt werden.
GEZ Dönig
Text per OCR aus Scan extrahiert