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Festplatzanschluss Kurpark (R.Z.N. - Maßnahme) hier: Netzerweiterung durch mobile Batteriespeicher

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeVerbandsgemeinde Bad Breisig
Datum2026-11-05
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Verbandsgemeindeverwaltung Bad Breisig Beschlussvorlage Nummer 0496/2026 Fachbereich 2 - Bauen, Wohnen & Infrastruktur Datum 22.10.2026 Konopka, Tobias Wiedervorlage AKTZ. Bezug-Nr: Beratungsfolge Termin Status Abstimmungs- ergebnis Ausschuss für Bauwesen 20.03.2025 öffentlich einstimmig und Stadtentwicklung der beschließend Stadt Bad Breisig Ausschuss für Bauwesen 05.11.2026 öffentlich und Stadtentwicklung der beschließend Stadt Bad Breisig TOP: Festplatzanschluss Kurpark (R.Z.N. - Maßnahme) hier: Netzerweiterung durch mobile Batteriespeicher Sachdarstellung: Die Thematik des Festplatzanschlusses wurde bereits in der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Stadtentwicklung der Stadt Bad Breisig vom 20.03.2025 behandelt. Hierbei wurde der Beschluss gefasst, aus Kostengründen keinen weiteren Festplatzanschluss im Kurpark vorzusehen. Für die Maßnahme „Festplatzanschluss Kurpark“ stehen nun Mittel in Höhe von 100.000 € aus dem Förderprogramm des Landes „Regional.Zukunft.Nachhaltig“ zur Verfügung. Aus diesem Grund wurde die Maßnahme erneut aufgegriffen und Lösungsansätze eruiert. In der vorangegangenen Beratung wurde verwaltungsseitig mitgeteilt, dass die Gesamtsumme für Tiefbauarbeiten, Kabelverlegung und einem Festplatzanschluss in Form einer Tauchglocke Kosten in Höhe von ca. 100.000 € verursacht (Stand 02/2025). In Vorbereitung auf den Zwiebelsmarkt 2026 wurden Überlegungen mit dem Netzbetreiber „Energienetze Mittelrhein GmbH (ENM)“ getätigt, wie die notwendige Leistung für Fahrgeschäfte, Essensbuden, etc. bereitgestellt werden kann. Bereits in den vergangenen Jahren stiegen die Anforderungen an die notwendige Leistung aufgrund der Erweiterung von Fahrgeschäften. Laut Auskunft der ENM werden im Bereich des Kurparkes alle nutzbaren Abnahmestellen für den Betrieb der Feste bereits ausgereizt. Noch vor dem Zwiebelsmarkt in diesem Jahr wurde eine Abnahmestelle im Bereich des Parkplatzes an der Tourist-Info installiert. Alle Fahrgeschäfte sowie Verbraucher werden derzeit durch zwei Ortsnetzstationen der ENM versorgt. Durch die stetige Erhöhung der Anzahl Fahrgeschäfte und der damit einhergehenden Leistungserhöhung wurde nun seitens der ENM mitgeteilt, dass ihrerseits keine weitere Erhöhung der Leistung im Kurpark möglich ist. Die Installation eines weiteren Festplatzanschlusses im Kurpark bringt somit keinen Mehrwert mit sich, da die Gesamtleistung im Kurpark seitens des Ortsnetzes bereits ausgereizt ist. Aus diesem Grund kommen nun zwei Möglichkeiten in Betracht: Variante 1: Eigene Ortsnetzstation mit Festplatzanschluss (dauerhafte Infrastruktur) Da die Netzerweiterung aufgrund des zusätzlichen Leistungsbedarfs im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Zwiebelmarkt und dem Brunnenfest erforderlich ist, ist die hierfür notwendige Investition durch die Stadt zu tragen. Somit kann in eine Ortsnetzstation investiert werden, welche sich im Eigentum der Stadt befindet. Hinzu kommen Kosten in Höhe von ca. 100.000 € für die genannten Maßnahmen, welche bereits in der geführten Diskussion aufgeführt wurden. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen der Verwaltung keine verlässlichen Kosten vor. Nach Recherche können die Gesamtkosten für eine eigene Ortsnetzstation zwischen 80.000 € – 100.000 € (je nach Leistungsanforderung) liegen. Die Station ist jedoch durch einen Fachplaner auf die benötigte Ausgangsleistung zu konfigurieren. Hinzu kommen Lieferzeiten von bis zu einem Jahr. Die Gesamtkosten betragen somit 180.000 € - 200.000 €. Vorteile Nachteile • Dauerhaft verfügbare • Hoher anfänglicher Investitions- Strominfrastruktur im Kurpark. und Planungsaufwand. • Bei entsprechender Auslegung • Tiefbauarbeiten und hohe und kontinuierlich Kabelverlegung im Kurpark verfügbare Leistung. notwendig. • Abstimmung mit Netzbetreiber, Genehmigungsstellen und gegebenenfalls weiteren Leitungsträgern. • Laufende Kosten für Wartung, Prüfung und Instandhaltung. Variante 2: Mobiler Großbatteriespeicher (variable Lösung) Alternativ zu einer ortsgebundenen Energielösung ist ebenfalls die Versorgung der Fahrgeschäfte, etc. über einen Großbatteriespeicher (Containermodule) möglich. Derzeit bieten mehrere Anbieter Mietmodelle für die Versorgung von Stadtfesten mittels Großbatteriespeichern an. Bei einem Kauf eines Großbatteriespeichers wäre ein Einsatz seitens der Stadt flexibel möglich und nicht auf einzelne Örtlichkeiten und Festivitäten begrenzt. Der Transport der Großbatteriespeicher ist ausschließlich durch zertifizierte Transportunternehmen möglich, da es sich um Gefahrgut handelt. Aktuell betragen die Kosten für den Transport (Tagessatz) 2.000 € brutto. Nach Recherchen betragen die Kosten für einen Großbatteriespeicher zwischen 80.000 € und 120.000 € je nach Kapazität. Hinzu kommen laufende Kosten für den Transport und Wartung. Vorteile Nachteile • Keine Tiefbauarbeiten • Transport-, Anschluss- und erforderlich. Betriebskosten bei jedem Einsatz. • Kurzfristig einsetzbar. • Begrenzte Energiekapazität: Bei • Flexibel für weitere hohem Dauerverbrauch muss Veranstaltungen oder andere nachgeladen werden. Einsatzfälle nutzbar. • Die maximale Dauerleistung und • Kann Lastspitzen abfangen, kurzfristige Spitzenleistung sind wenn die Netzanschlussleistung geräteabhängig. allein nicht ausreicht. • Platzbedarf, Zufahrt, Aufstellung, • Kann über vorhandenen Witterungsschutz und Festplatzanschluss gespeist und Brandschutz müssen nachts geladen werden. berücksichtigt werden. • Die Stromversorgung hängt bei längeren Veranstaltungen von einem ausreichenden Lade- bzw. Energiekonzept ab. Zum aktuellen Zeitpunkt ist für beide Varianten keine belastbare Kostenschätzung möglich, da hierfür jeweils entsprechende Fachplanungen erforderlich sind. Beide Varianten weisen sowohl Vor- als auch Nachteile auf. Aus diesem Grund wird zur Diskussion gestellt, ob und welche Variante eines Festplatzanschlusses weiter ausgearbeitet werden soll. Sollte sich gegen die Installation eines Festplatzanschlusses bzw. einer Netzerweiterung ausgesprochen werden, sind die für diese Maßnahme angemeldeten Fördermittel innerhalb des Kapitels 1 „Maßnahmen zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur und der sozialen Gemeinschaft vor Ort“ umzuwidmen. Bei Anmeldung einer neuen Maßnahme ist diese noch bis zur Sitzung des Verbandsgemeinderates am 01.12.2026 zu melden, um im Maßnahmenplan aufgenommen zu werden. Finanzielle Auswirkungen: Für diese Maßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 100.000 € zur Verfügung. Gesehen: Unterschrift Fachbereich 4 Beschlussvorschlag: Der Ausschuss für Bauwesen und Stadtentwicklung der Stadt Bad Breisig beschließt: a) Am vorliegenden Beschluss festzuhalten und keinen weiteren Festplatzanschluss im Kurpark vorzusehen. b) Die Variante eines neuen Festplatzanschlusses mittels stadteigener Ortsnetzstation weiter zu verfolgen. Für die Planung ist ein Angebot eines Fachplaners einzuholen. c) Die Variante eines neuen Festplatzanschlusses mittels Großbatteriespeichers weiter zu verfolgen. Für die Planung ist ein Angebot eines Fachplaners einzuholen. Unterschriften: Sachbearbeiter: Büroleitung: Fachbereichsleiter: Bürgermeister: Kopie an Ortsgemeinde mit Anlagen ohne Anlagen per e-Mail versenden übersandt ________________ (Datum) Kopie an alle Ratsmitglieder Beschlussvorschlag angenommen abgesetzt Beschlussvorschlag diktiert vertagt Raum für Notizen Abstimmungsergebnis Sonderinteresse: einstimmig Vorsitz: ______________________________________ Ja –Stimmen _____ Ratsmitglieder: Nein Stimmen _____ ______________________ _____________________ Enthaltungen _____ ______________________ _____________________ ______________________ _____________________ ______________________ _____________________

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