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Sachstand Räumlichkeiten Jugendzentrum Gengenbach , Nutzungsmöglichkeiten ehemaliges "Pflegeheim am Nollen"
Sonstiges
| Typ | Sonstiges |
| Gemeinde | Gengenbach |
| Datum | 2026-11-04 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
STADT GENGENBACH
- BürgerService -
Sachbearbeiter: Götz, Michael / Bruder, Andreas
Vortrag: Lipps, Anna / Bruder, Andreas / Götz,
Michael
Az: 464.2
Datum: 26.10.2026
Beratungsvorlage 202/26
Gremium Datum Status
Verwaltungsausschuss 04.11.2026 öffentlich
Geplante Beratungszeit 10 Minuten
Tagesordnungspunkt:
Sachstand Räumlichkeiten Jugendzentrum Gengenbach, Nutzungsmöglichkeiten
ehemaliges "Pflegeheim am Nollen"
Beschlussvorschlag:
Der Verwaltungsausschuss nimmt den Sachstand zu den bisherigen Räumlichkeiten
in der Bahnhofstraße 1 zur Kenntnis und spricht sich für einen Umzug und die Nutzung
der dargestellten Räume im Untergeschoss des ehemaligen Pflegeheims Am Nollen,
Nollenstraße 11, aus und empfiehlt dem Gemeinderat die Verlagerung zu beschließen.
Begründung:
Im Rahmen eines vorgeschriebenen Elektrogebäudechecks wurde im Frühjahr 2026
vom Bauamt bzw. dem beauftragten Elektrofachbetrieb festgestellt, dass das Gebäude
Bahnhofstr. 1 aufgrund der festgestellten Mängel als Jugendzentrum nicht mehr
betrieben werden darf. Im Rahmen einer Begehung am 12.05.2026 wurden weitere
Hygiene-, arbeitsschutzrechtliche und hygienerelevanten Missstände festgestellt. Eine
komplette fachgerechte Instandsetzung würde insgesamt mindestens 20 TEUR
kosten. In Abstimmung mit Bauamt und Fachbetrieb wurde die E-Technik nur soweit
instandgesetzt, damit das Jugendzentrum noch kurzfristig weiterbetrieben werden und
insbesondere das anstehende Sommerferienprogramm dort noch veranstaltet werden
konnte. Als alternative Räumlichkeiten wurde bereits im frühen Sommer die
freiwerdenden Räumlichkeiten im UG des ehemaligen Pflegeheims am Nollen benannt
und diskutiert.
KJB und JGR haben daraufhin ein Nutzungskonzept erarbeitet, dass im Wesentlichen
folgenden Raumbedarf vorsieht:
- Büroraum für 3 – 4 Schreibtische (Aufstockung des KJB-Team auf 3 Personen
+ Verwaltungskraft + FJS-Kraft)
- Küche mit Tisch mit ausreichend Sitzplätzen
- Räume für Gruppenarbeit, Projekte und Spiele, Platz für Billardtisch,
Tischkicker, Air Hockey, Leinwand/Beamer/Flipchart, Musikanlage,
Bastelzimmer
- 1 – 2 Räume für offener Jugendtreff (für mind. 15 Personen)
- Lager für Getränke, Snacks und Bastel-/Arbeitsmaterial
- Besprechungsraum mit großem Tisch und mind. 14 Stühlen
Ggü. dem Objekt Bahnhofstr. 1 mit knapp 200 m² Nutzfläche stehen im linken Flügel
des UG des ehem. Pflegeheim zwar 265 m² zur Verfügung. In diesen 265m² ist jedoch
der Flurbereich mit ca. 80 m² der nur eingeschränkt genutzt werden kann (Fluchtweg)
eingerechnet. Ebenso sind bei den 265 m² die speziellen Raumzuschnitte zu
beachten, da jedes Zimmer über ein eigenes Bad bzw. Doppelbad verfügt, sodass die
tatsächliche Nutzfläche geringer anzusetzen ist. Zusätzlich können zwei weitere
Räume (Speisesaal im EG bzw. Besprechungsraum im 1. OG) temporär für
Veranstaltungen oder größere Besprechungen gebucht werden.
Der JGR hat in seiner öffentlichen Sitzung am 15.10.2026 ihr künftiges
Nutzungskonzept vorgestellt und beschlossen. Es beinhaltet vielfältige Angebote für
Jugendliche, von Kochen/Backen/Basteln/Musik über Kreativ-, Spiel/Zocker- und
Kinobereiche und Ruhezonen bis hin zur Nutzung der Außenbereiche. Der neue
Standort abseits des problembehafteten Bahnhofsbereichs bietet zusätzliche
Chancen, die Attraktivität der Angebote für Jugendliche zu erhöhen und insbesondere
dem offenen Jugendtreff weiteren Zulauf zu verschaffen. Der neue Standort bringt
weitere Synergien aufgrund der Nähe zur Grundschule (Kindertreff) und dem SBBZ.
Der am 16.12.2008 geschlossene Kooperationsvertrag zwischen der Stadt
Gengenbach und dem Jugendzentrum Gengenbach e.V. (JuZe e.V.), der damals als
Betreiber des Gebäudes auftrat, ist obsolet, da sich der Verein im Jahre 2018 aufgelöst
hat. Betreiber ist seither das Kinder- und Jugendbüro der Stadt.
Finanzielle Auswirkungen: ja
Gesamtkosten: Gebäudeunterhaltung
Finanzierung: Miete
Auswirkungen auf die Stadtentwicklungskonzeption:
ja nein entfällt
Text aus PDF extrahiert