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Beratung und Beschlussfassung über den Forstwirtschaftsplan 2027

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeVerbandsgemeinde Loreley
Datum2026-11-09
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VERBANDSGEMEINDE LORELEY Verbandsgemeindeverwaltung Loreley : Dolkstraße 3 - 56346 Sankt Goarshausen AUSKUNFT ERTEILT Katrin May Ortsbürgermeister VERW. GEBÄUDE Dolkstraße 3, 56346 St. Goarshausen Stefan Vohs tel 067711919-151 Tiefenbachstr. 21 Fax 06771/919-135 65391 Sauerthal E-MAIL [email protected] HOMEPAGE www.Vvg-loreley.de DATUM 12.10.2026 AZ. 866-32 Forstwirtschaftsplan 2027 Sehr geehrter Herr Vohs, im Anhang erhalten Sie den Forstwirtschaftsplan, der in der Sitzung vom Ortsgemeinde- rat zu behandeln ist. Anlässlich der Beratung und Beschlussfassung über den Forstwirtschaftsplan bitten wir auch die Brennholzpreise für das Jahr 2027 zu beschließen. Wir weisen darauf hin, dass die Zahlen in dem Forstwirtschaftsplan 2027 mit den Haus- haltsansätzen im Haushaltsplan nicht vergleichbar sind. Nach Zustimmung des Forstwirtschaftsplanes bitten wir um Rücksendung der Beschlussfassung, versehen mit Unterschrift und Dienstsiegel. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag up Katrin May Datenschutzhinweis Informationen über die Verarbeitung personenbezogene Daten in der Verbandsgemeindeverwaltung Loreley und über Ihre Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung sowie über Ihre Ansprechpartner in Datenschutzfragen entnehmen Sie bitte der Homepage www.vg-loreley.de (unter der Rubrik „Datenschutz”) oder erhalten Sie bei Ihrer Verbandsgemeinde Loreley. — Konten der Verbandsgemeindekasse Internet: www.vg-loreley.de___ Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG Nassauische Sparkasse E-Mail: BIC: GENODES1DIE BIC: NASSDE55 [email protected] IBAN: DE20 5709 2800 0213 0705 09 IBAN: DEO8 5105 0015 0688 0000 76 [email protected] ‚Gläubiger-Identifikationsnummer: DE472Z200000129685 FORSTAMT Verbandsgemeindeverwaltung Loreley EING Q 6. Okt. 2026 Forstamt Nastätten | Postfach 100763 | 67404 Neustadt Postanschrift: Forstamt Nastätten Postfach 100763 Ortsgemeinde Sauerthal 67404 Neustadt en BREBARN Paket & Besuchsadresse: . = FORSTAMT Nastätten Che Oberstraße 43 56355 Nastätten Telefon 06772-96790-0 Telefax 06772-96790-30 forstamt.nastaetten@wald- d.d. Verbandsgemeinde Loreley rip.de Mein Aktenzeichen Ihr Schreiben vom Ansprechpartner/-in / E-Mail Telefon / Mobil 02.09.2026 62 001/2027 Susanne Gühne 06772-96790-11 [email protected] 152 28851622 Forstwirtschaftsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2027 Ihr Betrieb ist PEFC zertifiziert PEFC/04-21-051622 - Die Gemeinde nimmt man Förderprogramm „klimaangepasstes Waldmanagement“ des FNR teil. Sehr geehrte Damen und Herren, anliegend übersende ich Ihnen den Entwurf des Forstwirtschaftsplanes 2027 mit der Bitte, im Gemeinderat einen Beschluss über den Planvorschlag herbeizuführen. Sie erhalten den Plan in doppelter Ausführung. Das Exemplar mit dem Deckblatt senden Sie mir bitte mit Unterschrift und Dienstsiegel versehen zurück. Das weitere Exemplar verbleibt bei Ihnen zu Ihrer Verwendung. ö Das Jahr 2026 hat unserem Wald erneut deutlich zugesetzt. Die Folgen der Trockenheit und der hohen Temperaturen sind vielerorts bereits sichtbar. Absterbende Bäume, lichte Kronen, frühzeitig verfärbte oder abgefallene Blätter und zunehmende Schäden zeigen, dass der Wald stark unter den Witterungsbedingungen leidet. Diese Entwicklung wird auch die Bewirtschaftung unserer Wälder in den kommenden Jahren beeinflussen. Deshalb möchten ich Sie bereits im Rahmen der Aufstellung des Forstwirtschaftsplans 2027 über die aktuelle Situation und deren mögliche Folgen informieren. Der Wald steht unter zunehmendem Stress Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass trockene und heiße Jahre häufiger und extremer auftreten. Besonders problematisch ist, dass die Böden nach mehreren trockenen Jahren vielerorts nur noch geringe Wasserreserven haben. Die Bäume können den Wassermangel nicht beliebig lange ausgleichen. Besonders auf flachgründigen und trockenen Standorten geraten sie unter starken Stress. Die Schäden zeigen sich dabei nicht immer sofort. Ein Baum kann eine Trockenperiode zunächst überstehen und erst später absterben. Trockenheit schwächt die Bäume außerdem. Dadurch ur = Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. FORSTAMT können sie anfälliger für Krankheiten, Schädlinge und weitere extreme \Wetterereignisse werden. Die Dürre des Jahres 2026 ist deshalb nicht nur ein Problem dieses Jahres. Ihre Auswirkungen werden uns noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Buche ist besonders betroffen Die Buche ist eine für unsere Wälder wichtige Baumart. Sie kommt mit vielen Standorten gut zurecht und hat unsere Wälder über lange Zeit geprägt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch deutlich, dass sich die Bedingungen für die Buche verändern. Mit zunehmender Hitze und Trockenheit wird sie insbesondere auf trockeneren Standorten zunehmend unter Druck geraten. Trockenstress kann zu Schäden an der Krone führen. Stark geschädigte Bäume können sich häufig nicht mehr ausreichend erholen und sterben ab. Das bedeutet nicht, dass die Buche aus unseren Wäldern verschwinden wird. Es bedeutet aber, dass wir genauer prüfen müssen, wo die Buche auch künftig gute Entwicklungsmöglichkeiten hat und wo andere Baumarten stärker berücksichtigt werden sollten. Wir müssen den Wald breiter aufstellen Die wichtigste Antwort auf die Veränderungen des Klimas ist eine möglichst große Vielfalt. Ein Wald mit verschiedenen Baumarten, unterschiedlichen Altersstufen und unterschiedlichen Strukturen kann Risiken besser auffangen. Wenn eine Baumart besonders stark unter Trockenheit leidet, können andere Baumarten diese Funktion teilweise übernehmen. Dabei kommen neben bewährten heimischen Baumarten auch Baumarten infrage, die Wärme und Trockenheit besser vertragen. Dazu können beispielsweise verschiedene Eichenarten, Elsbeere, Speierling, Feldahorn, Winterlinde oder bestimmte Herkünfte der Weißtanne gehören. Auch nicht heimische Baumarten können im Einzelfall eine Möglichkeit sein. Entscheidungen von heute wirken lange Ein heute gepflanzter Baum wird den Wald für viele Jahrzehnte prägen. Was wir heute bei der Verjüngung entscheiden, können wir nicht kurzfristig wieder ändern. Deshalb sollten wir bei den anstehenden Entscheidungen nicht nur fragen: „Welche Baumart ist heute erfolgreich?“ Ebenso wichtig ist die Frage: „Welche Baumarten können auf diesem Standort auch unter den Bedingungen der kommenden Jahrzehnte bestehen?“ Dabei wird es auch notwendig sein, Risiken zu verteilen. Ein möglichst vielfältiger Wald bietet hierfür die besten Voraussetzungen. er “4 Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. FORSTAMT Schwerpunkte für den Forstwirtschaftsplan 2027 Die bisherigen Erfahrungen und die erkennbaren Schäden führen dazu, dass wir bei der Planung für 2027 bestimmte Schwerpunkte setzen wollen. 1. Waldentwicklung und Stabilisierung stehen im Mittelpunkt Die Wiederbewaldung der großen Schadflächen ist vielerorts bereits weitgehend abgeschlossen. Jetzt kommt es darauf an, das Erreichte zu sichern, aber auch die Aufmerksamkeit in der Waldentwicklung auf die Erhaltung wertvoller Mischbaumarten zu richten, die jetzt zeitnahes Handeln erfordert bevor sich das Zeitfenster dafür wieder schließt. 2. Vorausverjüngung intensivieren Wo bereits heute geeignete junge Bäume unter dem bestehenden Wald wachsen, sollten diese möglichst frühzeitig gefördert werden. In Beständen, die heute schon destabilisiert sind oder sich im Klimawandel nicht werden halten können, wie z.B. Douglasienreinbestände, ist eine proaktive, künstliche Vorausverjüngung mit klimastabilen, standortgerechten Baumarten empfehlenswert. 3. Jungwaldpflege konsequent durchführen Die jungen Bäume von heute sind der Wald von morgen. Eine rechtzeitige Pflege ist deshalb besonders wichtig. Konkurrenz durch andere Pflanzen und ungünstige Baumartenmischungen müssen dort gesteuert werden, wo dies für die Entwicklung eines stabilen Mischwaldes erforderlich ist. Was heute im Jungwald versäumt wird, lässt sich später nur schwer und mit höherem Aufwand korrigieren. 4. Mischbaumarten und Nadelbaumanteile sichern Eine möglichst große Vielfalt verringert das Risiko. Wenn verschiedene Baumarten gemeinsam einen Bestand bilden, können einzelne Baumarten bei Trockenheit oder anderen Schadereignissen ausfallen, ohne dass gleich der gesamte Bestand seine Funktionen verliert. Deshalb sollen vorhandene geeignete Mischbaumarten und Nadelbaumanteile erhalten und gefördert werden. 5. Generationenwechsel frühzeitig einleiten Wo sich bereits heute zeigt, dass ältere Bestände langfristig Schwierigkeiten bekommen könnten, sollte der Generationenwechsel rechtzeitig eingeleitet werden. Das bedeutet nicht, dass ältere Bäume grundsätzlich frühzeitig genutzt werden sollen. Vielmehr muss die Entwicklung des Bestandes betrachtet werden: 3 ’ Y\ Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. gg | RreinlandPhlz FORSTAMT Wo kann der bestehende Wald erhalten werden? Wo muss Verjüngung eingeleitet werden? Und wo ist es sinnvoll, bereits heute die nächste Waldgeneration aufzubauen? Je früher diese Entwicklung geplant wird, desto größer sind die Möglichkeiten, auf natürliche Verjüngung und geeignete Mischungen zu setzen. Der Forstwirtschaftsplan 2027 wird unter besonderen Rahmenbedingungen aufgestellt. Die Folgen der Dürre 2026 sind noch nicht vollständig absehbar. Manche Entwicklungen werden sich erst im weiteren Verlauf zeigen. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Erkenntnisse zu nutzen und gleichzeitig offen für notwendige Anpassungen zu bleiben. Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Kommunalwald Unser Ziel bleibt dabei klar: Trotz aller Unsicherheiten wollen wir heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Kommunalwald auch morgen stabil, vielfältig und leistungsfähig ist. Denn eines ist sicher: Die Unsicherheit über die Entwicklung des Waldes darf nicht dazu führen, notwendige Entscheidungen aufzuschieben. Gerade jetzt kommt es darauf an, vorausschauend zu handeln und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Gerne komme ich zu Ihren Ratssitzungen hinzu, um aktuelle Fragen zu beantworten oder begleite Sie auf Ihrem Waldbegang. Termine können direkt mit mir abgestimmt werden. (Forstamtsleiterin) 4/4 Y\ Landesforsten Rheinland-Pfalz Wald. Werte. Wahren. Forstamt Nastätten Postfach 100763 67404 Neustadt a.d.W. Forstwirtschaftsplan 2027 d.d. Verbaridsgemeinde Loreley gem. 8 29 LWaldG zur Beschlussfassung und ggfls. Erläuterung zugeleitet mit der Bitte um umgehende Rückgabe. Nastätten, der} 03.09.2026 K Pa! MR Susänne Gühne, FAL'in An das Forstamt Nastätten mit einem Beschluss des Ortsgemeinderates zurückgereicht. «e Die Gemeinde nimmt man Förderprogramm „klimaangepasstes Waldmanagement“ des FNR teil. Sie verpflichtet sich damit für die Einhaltung der Kriterien 2.2.1 bis 2.2.12 der Richtlinie für Zuwendungen zu einem Klimaangepassten Waldmanagement des BMEL vom 28.10.2022 (BAnz AT 11.11.2022 B1), geändert am 15.05.2023 (BAnz AT 15.05.2023 B3)) « Die Gemeinde hatsich zur Anwendung des PEFC-Standards verpflichtet. Die forstfachliche Umsetzung dieses Wirtschaftsplans erfolgt gemäß dem PEFC Standard D 1002-1:2014 für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Sauerthal, den ..................... 2026 Ortsbürgermeister/in Wirtschaftsplan 2027 05.10.2026 12:53:18 Ausdruck vom: [Forstamt _|29 FA Nastätten Planversion: O-Plan (1) 05.10.2026 [ Betriebfe) | 157 GDE Sauerthal Geschäftssegment Menge Ertrag | Aufwand | Ergebnis fm € € € Holz " Produktion 240 0| 13.870 Verkauf 240 17.896 0 Ergebnis Holz 17.896 13.870 4.026 Sonstiger Forstbetrieb } [Sachgüter Waldbegründung Waldpfiege Waldschutz gegen Wild 4.000 4.000 Verkehrssicherung und Umweltvorsorge 1.500 -1.500 Naturschutz und Landschaftspflege 500 -500 Erholung und Walderleben 100 -100 Umweltbildung Jagd j Wege . -2.500 Leistungen für Dritte Übrige behördliche Aufgaben 500 -500 Übrige Interne Leistungen 100 -100 Übriger Forstbetrieb 14.930 14.930 | Waldkalkung N] | Sonstige Invetonenmm |] Pike NT wechselweiser Einsatz | Ergebnis Sonstiger Forstbetrieb | | __14.930 9.200 5.730 | Ergebnis Forstbetrieb variabel 32.826 23.070 9.756 Beträge der Kommune j Beträge der Kommune 1.822 6.570 4.748 Abschreibungen Ergebnis Beträge der Kommune 1.822 6.570 Betriebsergebnis nach LWaldG 34.648| 29.640] 4.748 5.008

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