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Biodiversität hier: Festlegen weiterer Flächen

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeAltenholz
Datum2026-11-09
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GEMEINDE ALTENHOLZ Altenholz, 30.09.2026 Der Bürgermeister - Bauamt - Auskunft erteilt: Roland Dürrbaum Telefon: 0431-3201-400 Beschlussvorlage Sitzung: Termin: Punkt der TO: Status: 15. Sitzung des Ausschusses für Klima- 09.11.2026 15 öffentlich schutz, Umwelt und Liegenschaften Betreff: Biodiversität hier: Festlegen weiterer Flächen 1. Beschlussempfehlung: Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Liegenschaften beschließt die Flächenauswahl für Biodiversität gemäß anliegendem Vorschlag für das Jahr 2027. 2. Begründung: 2.1 Sachverhalt und Problemdarstellung: Im Zuge der Vorbildfunktion der Gemeinde, der Einhaltung der Klimaziele, der pflichtigen ge- meindliche Aufgabe zur Daseinsvorsorge und Schaffung einer gesunden Wohnumgebung sowie angemessener und sparsamer Haushaltsführung werden innerörtliche, artenarmen Grünflächen sukzessive naturnah gestaltet. Je nach Aufwand und Größe der ausgewählten Fläche, können Maß- nahmen auf unterschiedlich vielen Flächen umgesetzt werden. Damit leistet die Gemeinde Altenholz einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und der dringend benötigten Vereinfachung von Arbeitsgängen in der Grünpflege. Wechselflorbeete können durch mehrjährige Pflanzungen mit heimischen Stauden, Rasenflächen durch artenreiche Wiesen, Ver- kehrsbegleitgrün durch extensive Wildstaudenbeete ersetzt werden. Mehr Klimaresilienz und mehr Biodiversität sind die Ziele. Schon seit einigen Jahren besteht die allgemeine Abstimmung innerhalb der Gemeinde darin, dass Straßenrabatten ausschließlich mit Stauden nachzubepflanzen 2 sind. Das fördert die Artenvielfalt, enthält viele Blühaspekte, ist haltbar und pflegeleicht. Auf- grund gesunder Bepflanzung gab es bislang an vielen Stellen keinen Bedarf zum Austausch der vorhandenen Bepflanzung. Dies kann im Zuge der Aktion „Biodiversität und schöne Beete in Al- tenholz“ sukzessive vorangetrieben werden. Aufgrund der vielen Gestaltungsmöglichkeiten mit Stauden ergibt sich im Laufe der Jahre ein abwechslungsreiches, sehr nachhaltiges, artenreiches Blühspektrum. Es bietet sich besonders an, die Einfalls- und Hauptstraßen der Gemeinde sowie einige Knotenpunkte aufgrund der hohen Frequentierung als erstes umzugestalten. Vorläufig wird hauptsächlich der Ortsteil Klausdorf betrachtet. Im Ortsteil Stift werden aus planungs- und finan- ziellen Gründen die Maßnahmenentscheidungen der Städtebauförderung abgewartet. Die Verwaltung empfiehlt 2027 in Klausdorf folgende Flächen umzugestalten: Klausdorf 1 Klausdorfer Straße zwi- Gem. Klausdorf, Flur 3, Austausch der Rabat- schen Kreuzung Alten- 50/17 tenbepflanzung durch holzer Straße bis Rot- Gem. Klausdorf, Flur 5, Stauden dornweg 3/386 2 Altenholzer Straße ge- Gem. Klausdorf, Flur 5, Blühstreifen mit Saat- genüber Dataport 248 und 3/380 gutmischung, Stauden- pflanzung in den kleine- ren Rabatten 3 Grasweg/Kubitzberger Gem. Friedrichshof, Biodiversitätsecke mit Weg Flur 3, 54/3 und 45/5 Staudenbepflanzung, Lesesteinhaufen und Sandarium 2.2 Stellungnahmen und Beschlüsse beteiligter Ausschüsse / des Personalrates / Sonstiger: Im 8. Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Liegenschaften im Juni 2025 wurde die Maßnahme zur Förderung der Biodiversität durch Umgestaltung von Grünflächen beschlossen. In 2026 soll die Maßnahme auf weiteren Flächen fortgeführt werden. Im 9. Ausschuss für Klimaschutz, Um- welt und Liegenschaften musste das Thema aus Zeitgründen in die Novembersitzung verschoben werden. Im 11. AKUL wurden Flächen für 2026 festgelegt. 2.3 Finanzielle Auswirkungen / haushaltsmäßige Absicherung: Das Haushaltsbudget 2027 für die anstehenden biodiversitätsfördernden Maßnahmen beläuft sich auf 20.000,00 €. Die Maßnahmen werden die zur Verfügung stehenden Mittel nicht übersteigen. 2.4 Auswirkungen auf das Klima: Die Auswirkungen auf das Klima durch die Maßnahme sind ausschließlich positiv zu bewerten. Bauminseln, einfache, artenarme Rasenflächen und Straßenrabatten bilden ein wertvolles und häu- fig ungenutztes Potential für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Bepflanzung mit einheimische Stau- den verbessert das Mikroklima und die Bodenverhältnisse, verbessert die Wasserhaltefähigkeit des 3 Bodens und bildet Nahrungsgrundlagen und Lebensraum für eine Vielfalt von Insekten und ge- fährdeten Arten. Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, arten- armes Grünland und pflegeintensive, artenarme Straßenrabatten werden aufgewertet. 2.5 Zuordnung der Aufgabe: - freiwillig - Mike Buchau Anlagen: Flächen_für_Biodiversität-2027 Anlagen: Flächen_für_Biodiversität-2027

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