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Klimaangepasste Schulhofumgestaltung

Beschlussvorlage
TypBeschlussvorlage
GemeindeStadt Kaltenkirchen
Datum2026-11-26
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Beschlussvorlage Schulverband Schulverband Kaltenkirchen Fachbereich: 60 Klimaschutzmanagement Vorlage Nr. VL-110/2026 Datum: 10.08.2026 öffentlich Geschäftszeichen: Bearbeitet von: Franziska Hellmann Betreff: Klimaangepasste Schulhofumgestaltung Beratungsfolge Sitzungstermin Tagesordnungspunkt Schulverband Haupt- 28.09.2026 Vorberatung ausschuss Schulverband Ver- 26.11.2026 Entscheidung bandsversammlung 1. Beschlussvorschlag Fachausschuss: Der Hauptausschuss empfiehlt der Verbandsversammlung, die Verwaltung zu beauftragen, zunächst an einer der vier Schulverbandsschulen Freiflächen auf dem Schulgelände für eine klimaangepasste Umgestaltung zu identifizieren. Ein Umsetzungskonzept für diese Schule wird im kommenden Jahr vorgelegt. Im Anschluss werden schrittweise Konzepte für die wei- teren Schulen vorgelegt. 2. Beschlussvorschlag Verbandsversammlung Die Verbandsversammlung beauftragt die Verwaltung, zunächst an einer der vier Schulver- bandsschulen Freiflächen auf dem Schulgelände für eine klimaangepasste Umgestaltung zu identifizieren. Ein Umsetzungskonzept für diese Schule wird im kommenden Jahr vorgelegt. Im Anschluss werden schrittweise Konzepte für die weiteren Schulen vorgelegt. Sachverhalt: Aufgrund der steigenden Belastung durch Hitze- und Niederschlagsereignisse bedarf einer klimaangepassten Umgestaltung der Schulgelände. Besonders wichtig sind im Kontext Hitze und Starkregen die Aspekte Entsiegelung, Begrünung und Verschattung. Positive Nebenef- fekte sind häufig eine verbesserte Luftqualität, mehr Raum für Biodiversität sowie in geringem Maße ein Beitrag zum Klimaschutz, indem mehr Kohlenstoff im Boden und in der Vegetation gebunden werden kann. Bei einer Schulhofumgestaltung im Sinne der Klimaanpassung dürfen jedoch auch andere Funktionen des Schulgeländes nicht vernachlässigt werden. Als Raum für Bildung bietet das Schulgelände die Möglichkeit, Kindern ohne großen Aufwand ihre Umwelt näher zu bringen. Einerseits kann dies im Rahmen von Unterricht im Freien geschehen, andererseits können die Kinder die naturnäheren Bereiche in den Pausen auch selbstständig erkunden. Auf diese Weise entwickeln die Kinder ein anderes Bewusstsein für ihre Umwelt. Unabhängig von ihrem Potenzial für Klimabildung sollen schulische Flächen als Aufenthalts- fläche für Kinder möglichst sicher sein und verschiedene Nutzungen zulassen. So sollte auch Raum für Spiel und Bewegung bleiben sowie gegebenenfalls für schulische Veranstaltungen. Des Weiteren bestehen zumindest flächenweise Anforderungen an die Gestaltung des Unter- grunds, insbesondere aus Gründen der Barrierefreiheit und als Aufstellflächen oder Zufahrten für Rettungsfahrzeuge. Seite 1 von 2 Um den vielfältigen Anforderungen an die Schulhofgestaltung gerecht zu werden, ist zu klären, auf welchen Flächen Gestaltungsspielräume bestehen. Anschließend soll in Gesprächen mit den Schulen festgelegt werden, welche Funktionen die Flächen nach einer Umgestaltung er- füllen sollen. Aus einer Klimaperspektive ist beispielsweise relevant, ob die natürlichen Boden- funktionen wiederhergestellt werden können, ob eine Bepflanzung möglich ist, ob der Raum als Naturerlebnisraum fungieren soll oder ob mit offenen Wasserelementen gearbeitet werden kann. Auf dieser Basis kann dann ein entsprechendes Gestaltungskonzept entwickelt werden, welches dem Ausschuss inklusive einer Kostenschätzung und möglichen Förderungen zur Entscheidung innerhalb des kommenden Jahres vorgestellt wird. Perspektivisch soll eine ent- sprechende Prüfung für alle Schulen des Schulverbands durchgeführt werden. Finanzielle Auswirkungen: Finanzielle Auswirkungen: Ja Nein X Es stehen Mittel zur Verfügung: Ja Nein Produktkonto / Investitionsmaßnahme: Kosten der Maßnahme Folgekosten Erläuterungen: Stefan Bohlen Verbandsvorsteher

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