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Landesiniative „NRW pflanzt“ und „Ein Wald für Pulheim“

Beschlussvorlage
TypBeschlussvorlage
GemeindeStadt Pulheim
Datum2026-09-30
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Vorlage Nr.: 369/2026 Aktenzeichen: IV / 67 Vorlage zur Beratung/Beschlussfassung Gremium TOP ö. Sitzung nö. Sitzung Termin Umwelt- und Planungsausschuss X 30.09.2026 Betreff Landesiniative „NRW pflanzt“ und „Ein Wald für Pulheim“ V eranlasser/in / Antragsteller/in Verwaltung Haushalts-/Personalwirtschaftliche Auswirkungen Die Vorlage hat haushaltswirtschaftliche Auswirkungen: ― bei Einzahlungen bzw. Erträgen ja X nein ― bei Auszahlungen bzw. Aufwendungen ja X nein Die Vorlage hat personalwirtschaftliche Auswirkungen: ja X nein Finanzierungsbedarf gesamt: € (ggf. inkl. zusätzlicher Personalkosten) — im Haushalt des laufenden Jahres € — in den Haushalten der folgenden Jahre € € € Die Mittel stehen haushaltswirtschaftlich zur Verfügung: ja nein Finanzierungsvorschlag (und ggf. weitere Erläuterungen): Vorlage Nr.: 369/2026 . Seite 2 / 4 Beschlussvorschlag Der Umwelt- und Planungsausschuss nimmt die Teilnahme der Stadt Pulheim an der Landesinitiative „NRW pflanzt“ und die Informationen zur Umsetzung des Projektes „Ein Wald für Pulheim“ zur Kenntnis. Erläuterungen Die Landesinitiative „NRW pflanzt“ verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2030 eine Million Bäume in Nordrhein-Westfalen zu pflanzen. Pro Kommune ist dabei die Pflanzung von 1.000 Bäumen vorgesehen. Die Initiative wird von der ROBIN GUT Stiftung organisiert und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Die eigentliche Pflanzung erfolgt durch die Stiftung im Rahmen eines Pflanzaktionstages unter aktiver Einbindung von Schülerinnen und Schülern Pulheimer Schulen. Die Stadt Pulheim unterstützt die Umsetzung, indem sie die hierfür benötigte Fläche bereitstellt und bei der Koordination mit den Schulen mitwirkt. Die für die Bepflanzung vorgesehene städtische Fläche umfasst etwa 2.500 m² und ist als Grünordnungsplanfläche aus- gewiesen, die der Bepflanzung und ökologischen Aufwertung dient. Sie bietet ausreichend Platz für die geplanten 1.000 Setzlinge. Sollte die Spendensumme höher ausfallen als ursprünglich angenommen, kann der Pflanzbereich auf angren- zende städtische Flächen ausgeweitet werden. Die betroffene Fläche wurde bereits durch den vormaligen Pächter nicht mehr intensiv ackerbaulich genutzt, sondern mit einer Wiesenmischung eingesät. Unmittelbar angrenzend wird auf demselben Flurstück das Projekt „Ein Wald für Pulheim“ auf einer Fläche von zunächst 7.500 m² umgesetzt. Hierbei sollen im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals neben dem Pflanzen von Setzlingen auch Flächen eingesät werden sowie Flächen der natürlichen Sukzession durch den angrenzenden Wald überlassen werden, um hier möglichst an den Standort angepasste Gehölze zu fördern. Im städtischen Haushalt stehen für die Umsetzung Mittel in Höhe von 20.000€ zur Verfügung (13/01/01.5791712). Das ebenfalls angrenzende Flurstück 24 wird im Rahmen der Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung ebenfalls bepflanzt und ökologisch aufgewertet, sodass in diesem Bereich ein zusammenhängender Biotopverbund entsteht. Die Teilnahme an „NRW pflanzt“ stellt für die Stadt Pulheim eine sinnvolle Ergänzung bestehender Maßnahmen zur Ent- wicklung und Qualifizierung des Stadtgrüns dar. Das Projekt leistet einen konkreten Beitrag zum kommunalen Klima- schutz, zur Förderung der biologischen Vielfalt und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch die Ein- bindung lokaler Schulen. Vorlage Nr.: 369/2026 . Seite 3 / 4 Abbildung 1 Grünordnungsplanfläche nördlich Stommelerbusch (Gem. Stommeln, Flur 22, Flurst. 24, 26 u. 27) Abbildung 2 Pflanzfläche "NRW pflanzt" und "Ein Wald für Pulheim" sowie Ausgleichsfläche FlSt 24. Finanzielle Auswirkungen Der Stadt Pulheim entstehen aus der Maßnahme „NRW pflanzt“ keine eigenen Kosten. Die Bäume einschließlich Pflan- zung und Entwicklungspflege werden vollständig über die Landesinitiative „NRW pflanzt“ finanziert. Grundlage sind Spenden in Höhe von 20 € je Baum, die von der ROBIN GUT Stiftung eingeworben und eingesetzt werden. Hiervon flie- ßen 10 € je Baum direkt in die Beschaffung, Pflanzung und Pflege der Bäume; bei mindestens 1.000 Bäumen entspricht dies einer Sachzuwendung im Wert von rund 10.000 €. Die verbleibenden 10 € je Baum decken Betriebs- und Verwal- tungskosten sowie Transaktionsgebühren der Stiftung (6 €) und kommen zu 4 € dem Förderverein der jeweils beteiligten Schule zugute. Vorlage Nr.: 369/2026 . Seite 4 / 4 Die Annahme der Schenkung im Gesamtwert von rund 10.000 € wird dem Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sit- zung am 22.09.2026 zum Beschluss vorgelegt (Vorlage Nr. 293/2026). Die hier vorgelegte ähnlich lautende Vorlage dient zusätzlich der Information des Fachausschusses.

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