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Auftrag und Arbeit des "Koordinierungsteams des Fachforums Häusliche Gewalt" beim Kreis Herford
Notiz
| Typ | Notiz |
| Gemeinde | Stadt Herford |
| Datum | 2026-09-28 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
HANSESTADT HERFORD Vorlage
Die Bürgermeisterin
öffentlich
Abteilung Wohnen, Integration und Soziales
Nummer: SO/14/2026
Herford, 19.08.2026
Vorblatt für Verwaltungsvorlage
Beratungsfolge Termin Behandlung
Sozialausschuss 28.09.2026 Kenntnisnahme
Thema/Beratungsgegenstand
Auftrag und Arbeit des "Koordinierungsteams des Fachforums Häusliche
Gewalt" beim Kreis Herford
Rechtsgrundlage:
Fachliche Zielsetzung:
Information zur Arbeit des Koordinierungsteams des Fachforums Häusliche Gewalt
Darstellung der Historie:
Sozialausschusssitzung vom 11.12.2025; hier: Anfrage des Ratsmitglied Frau
Sarah Heitkemper zum Themengebiet „Häusliche Gewalt“ nebst Beantwortung
Sozialausschusssitzung vom 09.06.2026; hier: TOP A13, Antrag der Ratsfraktion
Bündnis90/Die Grünen A/56/2026 – Prüfung und Einrichtung geeigneter
Maßnahmen der Stadt Herford gegen Gewalt an Frauen und Kindern
Perspektive:
Verbesserung der Angebotsstrukturen im Themenfeld „Häusliche Gewalt“.
Auswirkung auf den Klimaschutz / Ziele des Klimaschutzkonzeptes:
entfällt
Vorlage SO/14/2026 Seite 2
Finanzielle Auswirkungen
Nein Ja
Produkt/ Sachkonto /Wirtschaftsplan
Bezeichnung/ Nr.
Ergebnisplan/ Erfolgsplan lfd. Jahr Folgejahr/e
Erträge EUR
Personalkosten (zusätzlich)
Sachkosten
Abschreibung
Zinsaufwand
Summe Aufwand EUR 0,00 € 0,00 €
Saldo 0,00 € 0,00 €
Produkt/ Sachkonto /Wirtschaftsplan
Finanzplan/ Investitionsplan lfd. Jahr Folgejahr/e
Bezeichnung/ Nr.
Einzahlungen Fördermittel
Einzahlungen Beiträge etc.
investive Auszahlungen
Saldo 0,00 € 0,00 €
Im Plan vorgesehen
ÜPL/APL bereitzustellen
einzuplanen Folgejahr/e
Anmerkungen
Erläuterungen zum Finanzkasten:
1. Es handelt sich um eine vereinfachte Darstellung.
Bei Bedarf können Zeilen hinzugefügt werden.
2. Für die Folgejahre ist nur der Wert des ersten Jahres anzugeben.
Gravierende Änderungen der Folgejahre können bei Anmerkungen benannt werden.
3. Personalkosten sollten nur angegeben werden, wenn die Aufgabe nicht mit
vorhandenem Personal erledigt werden kann. Werte nach KGST.
4. Berechnung der Abschreibung nach dem Bewertungsleitfaden der Stadt Herford.
ggfls. Rücksprache mit der Anbu
5. Für die Ermittlung des Zinsaufwandes sollte vereinfacht mit 2% Verzinsung gerechnet werden.
F ormel: Anschaffungswert-Drittmittel/2 * 2% Verzinsung
Vorlage SO/14/2026 Seite 3
Sachverhalt:
Ggf. erforderliche Handlungsbedarfe im Bereich des präventiven Gewaltschutzes für
Frauen und Kinder waren bereits Gegenstand der Beratungen im Sozialausschuss.
Unter Bezug auf die zur „Historie“ genannten inhaltlichen Befassungen wird für eine
ggf. zukünftige Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Gewaltschutzstrukturen
eine differenzierte Betrachtung der Aufgabenwahrnehmung erforderlich:
- Überörtliche Koordinierung und Fachförderung (Kreis Herford):
Der Kreis Herford bündelt im Rahmen des vom Land geförderten Fachforums
Häusliche Gewalt die überregionalen Hilfs- und Beratungsangebote (Frauenhaus,
Frauenberatungsstelle, Täterarbeit, Facharbeitskreise) und stellt die strukturelle
Netzwerkarbeit im Kreisgebiet sicher.
- Sozialräumliche Erfordernisse und Nähe zur Stadtgesellschaft (Hansestadt Herford):
Die städtischen Aufgabenbereiche – insbesondere des Jugendamtes, der
Schulsozialarbeit, der Kitas und Erziehungsberatungsstellen sowie des Sozialamtes
mit seinen quartiersorientieren Angeboten– agieren im unmittelbaren Nahraum der
Herforder Bürgerinnen und Bürger. Der präventive Gewaltschutz entfaltet seine
Wirkung primär dort, wo Menschen im Alltag zusammenkommen, ohne das Thema
ecxplizit zu setzen. Die Präventionskette des Jugendamtes („Herforder Weg“) bietet
konkrete, niederschwellige Zugänge zur Stadtgesellschaft, um Frühwarnzeichen zu
erkennen, Alltagskompetenzen zu stärken und Betroffene zielgerichtet in die
kreisweiten Fachstrukturen überzuleiten. Die Quartiersorientierung/-präsenzen des
Sozialamtes schafft/en Gelegenheitsstrukturen für Information zu Hilfeangeboten,
die durch Betroffene nicht explizit abgerufen, nachgefragt werden müssen. Dies
würde häufig vor einer Inanspruchnahme abschrecken.
Um dem Gremium einen detaillierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen, die
vorliegenden Datenlagen sowie die bestehenden Präventions- und Hilfsnetzwerke zu
geben, berichtet in der heutigen Sitzung die Koordinierungsstelle des Fachforums
Häusliche Gewalt beim Kreis Herford.
i.V. Patrick Puls
(Beigeordneter)
Text aus PDF extrahiert