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"Rote Bänke" für den Stadtbezirk Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15-1853/2026)
Sonstiges
| Typ | Sonstiges |
| Gemeinde | Hannover |
| Datum | 2026-09-23 |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
15-1853/2026
Herrn Bezirksbürgermeister
Gruppe LINKE und PIRATEN im
Rainer Jörg Grube
Stadtbezirksrat Linden-Limmer
im Stadtbezirk Linden-Limmer
Thomas Ganskow
über den FB Personal und Organisation
Am Ihmeufer 5, 30449 Hannover
OE 18.63.10 (BRB)
Platz der Menschenrechte Tel. 0179-5565131
30159 Hannover
Mail: [email protected]
2026-09-08
Antrag
gem. § 10 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover
„Rote Bänke“ für den Stadtbezirk Linden-Limmer
Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer möge beschließen:
In den vier Stadtteilen des Stadtbezirks Linden-Limmer wird jeweils eine bestehende Sitzbank
zeitnah durch eine so genannte „Rote Bank“ ersetzt.
Im Einzelnen werden dafür vorgeschlagen:
Linden- Nord Pfarrlandplatz
Linden-Mitte Jina-Mahsa-Amini-Platz
Linden-Süd Franzplatz
Limmer Marianne-und-Max-Rüdenberg-Platz
Begründung:
Das Projekt „Rote Bänke für Hannover“ wurde Ende 2022 vom Kommunalen Präventionsrat (KPR)
ins Leben gerufen. Ziel ist es, im öffentlichen Raum ein langfristiges und sichtbares Zeichen gegen
häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt zu setzen. [1]
Auf den Bänken sind wetterfeste Informationsplaketten und QR-Codes angebracht, die Betroffenen
dauerhaft den Weg zu Telefonnummern und lokalen Unterstützungssystemen weisen.
Das Netz der Bänke wird kontinuierlich und permanent erweitert. Bis Spätsommer 2026 ist die Zahl
der dauerhaften roten Bänke im Stadtgebiet bereits auf insgesamt 15 Standorte angewachsen
(darunter Plätze in der Innenstadt, in der List, im Roderbruch, in Buchholz-Kleefeld, Döhren-
Wülfel, Südstadt-Bult und Ricklingen). [2]
In Linden-Limmer befinden sich noch keine. Es ist an der Zeit, dies zu ändern,
• Die vorgeschlagenen Standorte eignen sich aufgrund ihrer relativ zentralen Lage in der
Verbindung mit Spielplätzen besonders, insbesondere von Müttern in Anspruch genommen und so
15-1853/2026
mit dem Angebot vertraut zu werden. Zudem ist aufgrund der erhöhten Öffentlichkeit davon
auszugehen, dass diese speziellen Bänke vor Vandalismus sicherer sind, als an anderen Standorten
mit weniger Publikum.
Im Fall von Linden-Süd erfolgt der Vorschlag in Absprache mit den Koordinatorinnen des
Stadtteilforums.
Notwendig für die Umwandlung normaler in rote Bänke ist ein Beschluss des jeweils zuständigen
Bezirksrats.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Ganskow
Gruppe Linke & Piraten
im Bezirksrat Linden-Limmer
Gruppenvorsitzender
[1] https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Sicherheit-
Ordnung/Gewaltpr%C3%A4vention/Kommunaler-Pr%C3%A4ventionsrat-Hannover-
KPR/Aktivit%C3%A4ten-des-KPR/Projekt-%E2%80%9ERote-B%C3%A4nke-f%C3%BCr-
Hannover%E2%80%9C2
[2] https://langenhagener-news.de/drei-rote-baenke-setzen-zeichen-gegen-haeusliche-gewalt/
Text aus PDF extrahiert