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2. Quartalsbericht 2026 der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung

Beschlussvorlage
TypBeschlussvorlage
GemeindeStadt Moers
Datum2026-09-23
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Sitzungsvorlage - öffentlich - 18/559 Die Bürgermeisterin Dezernat I Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bildung Datum 04.09.2026 Beratungsfolge Termin Kulturausschuss öffentlich Kenntnisnahme 23.09.2026 2. Quartalsbericht 2026 der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung Beschlussvorschlag: Der Kulturausschuss als Betriebsausschuss nimmt den Bericht über die wirtschaftliche Situation der „Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung in der Stadt Moers“ für die Zeit vom 01.01. – 30.06.2026 zur Kenntnis. Sachverhalt und Stellungnahme: Mit dem Bericht zum 2. Quartal 2026 wird ein finanzieller Zwischenstatus unter Berücksichtigung von Einnahmen und Ausgaben dargestellt. Nach dem vorliegenden Plan-/Ist-Vergleich des Erfolgsplanes für das 2. Quartal 2026 ergibt sich das in der Tabelle (Anlage 2) dargestellte Ergebnis. Der ausgewiesene Verlust der Eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Bildung (EBB) für das 2. Quartal 2026 von 4.144.979,35 Euro liegt rechnerisch rd. 327.316 Euro unter dem veranschlagten Verlust und weist damit eine positive Abweichung vom Wirtschaftsplan in Höhe von rund 7 % aus. Die Miete und die Betriebskosten für das Hanns-Dieter-Hüsch Bildungszentrum sind anteilig eingerechnet, ebenso die Managemententgelte und Mietkosten für die vom EBB genutzten städtischen Räumlichkeiten. In den Personalkosten sind die Kosten für das 13. Gehalt sowie die leistungsorientierten Bezahlungen (LOB) auf Basis der Vorjahreszahlen bzw. der Buchungen des laufenden Jahres anteilig eingerechnet. Die Abschreibungsaufwendungen sowie alle einmal jährlich anfallenden Kosten sind anteilig auf Vorjahresbasis berücksichtigt. Die Einnahmen liegen insgesamt rund 119 T€ unter dem Ansatz. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch Mindereinnahmen in den Bereichen vhs und Fachstelle für Demokratie. Im Bereich vhs sind die Mindereinnahmen bedingt durch geringere Landesfördermittel. Im Bereich Fachstelle für Demokratie wird ein Ausgleich der aktuell ausgewiesenen Mindereinnahmen in Höhe von rd. 46 T€ durch den in der zweiten Jahreshälfte stattfindenden Mittelabruf im Rahmen des Landesprogramms NRWeltoffen stattfinden. Insgesamt werden Mindereinnahmen durch geringere Ausgaben mehr als kompensiert. Im zweiten Quartal unterschreitet der EBB den Personalkostenansatz, bedingt durch Vakanzen, Langzeiterkrankungen und befristete Besetzungssperren, um rund 240 T€. Sitzungsvorlage 18/559 Seite 1 von 5 Anmerkung zum Geschäftsbereich Museum: Der ausgewiesene Verlust zum 2. Quartal im Geschäftsbereich Museum liegt mit 671 T€ rd. 128 T€ (rd. 16 %) unter dem rechnerisch veranschlagten Quartalsverlust. Die ordentlichen Erträge im Geschäftsbereich Museum zum 2. Quartal weichen rd. 27 T€ negativ vom Ansatz ab. Da Zuschüsse für das Projekt Mittelalterliche Spiel- und Lernstadt im Grafschafter Musenhof erst im letzten Quartal verbucht werden, Einnahmen aus Aktionen verstärkt in den Sommer- und Herbstmonaten in der Lernstadt generiert werden, wird die aktuelle Abweichung im Laufe der Quartale voraussichtlich weitgehend ausgeglichen werden. Mindereinnahmen werden durch Minderausgaben mehr als kompensiert. Die ordentlichen Aufwendungen liegen mit insgesamt rd. 692 T€ etwa 155 T€ unter dem veranschlagten Quartalsansatz. Teil der ordentlichen Aufwendungen sind auch die Personalkosten. Diese liegen mit rd. 276 T€ rd. 87 T€ unter dem Quartalsansatz. Hintergrund sind mehrere Stellenvakanzen. Minderausgaben ergeben sich auch durch den bisher nicht genehmigten Haushalt der Stadt Moers. Nach derzeitigem Stand wird der Geschäftsbereich Museum den Wirtschaftsplan im Gesamtergebnis mindestens einhalten. Anmerkung zum Kulturbüro: Mit einem Zuschussbedarf von rd. 175 T€ liegt das Kulturbüro rd. 9 T€ über dem veranschlagten Quartalsverlust (rd. 5 %). Die Abweichung ist bedingt durch die Fälligkeit großer Beitragsrechnungen zum Jahresbeginn und die Erhöhung des Beitrags für das Kultursekretariat Wuppertal. Hier wird es in den Folgequartalen zu einer Angleichung an den Ansatz kommen. Die Personalkosten liegen mit rd. 86 T€ geringfügig unter dem Ansatz (rd. 4 T€). Das Kulturbüro wird den Wirtschaftsplan voraussichtlich einhalten. Anmerkungen zur Fachstelle für Demokratie: Mit einem Zuschussbedarf von rd. 34 T€ liegt die Fachstelle für Demokratie rund 36 T€ unter dem Ansatz. Die Personalkosten weichen rd. 49 T€ positiv vom Planansatz ab. Hintergrund ist die Vakanz der Leitungsstelle und die Teilvakanz der Koordinierungsstelle. Im Bereich Fachstelle für Demokratie werden die aktuell ausgewiesenen Mindereinnahmen in Höhe von rd. 46 T€ durch den in der zweiten Jahreshälfte stattfindenden Mittelabruf im Rahmen des Landesprogramm NRWeltoffen mehr als ausgeglichen. Weitere Einnahmen und Ausgaben stehen in der zweiten Jahreshälfte durch Fördermittel und entsprechende Ausgaben im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! an. Die Fachstelle für Demokratie wird den Wirtschaftsplanansatz voraussichtlich mindestens einhalten. Sitzungsvorlage 18/559 Seite 2 von 5 Anmerkung zum Geschäftsbereich Musik: Der Geschäftsbereich Musik, bestehend aus den Sparten Moerser Musikschule, der Sparte „JeKits - Jedem Kind Instrument, Tanzen, Singen“ und der Sparte Konzerte, weicht im 2. Quartal rund 2 % (rd. 9 T€) geringfügig negativ vom geplanten Ansatz ab. Die Ergebnisse zum 2. Quartal und das Erreichen der Planzahlen sind im Folgenden erläutert. Geschäftssparte Musikschule Im 2. Quartal weist die Sparte Musikschule eine negative Abweichung vom Wirtschaftsplan auf. Der ausgewiesene Verlust liegt mit rd. 801 T€ rd. 2 % (rd. 19 T€) über dem rechnerisch veranschlagten Quartalsverlust. Die ordentlichen Erträge liegen im 2. Quartal rd. 25 T€ über dem geplanten Ansatz. Die Personalaufwendungen liegen im 2. Quartal rd. 40 T€ über dem geplanten Ansatz. Diese ergeben sich u.a. durch die in Anspruch genommene Altersteilzeit einer Mitarbeiterin und den damit verbundenen fortlaufenden Lohnzahlungen mit entsprechenden Aufstockungen. Die Aufwendungen im Bereich der Sach- und Dienstleistungen liegen rd. 5 T€ über dem geplanten Ansatz. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass Aufwendungen wie GEMA-Kopierlizenzen, Unterhaltsgebühren für die Musikschulverwaltungssoftware oder Mitgliedsbeiträge für den Verband deutscher Musikschulen bereits für das ganze Jahr gezahlt und verbucht wurden. Geschäftssparte JeKits Die Sparte JeKits weist im 2. Quartal mit einem Zuschussbedarf von rd. 82 T€ eine positive Abweichung von rd. 9 T€ (rd. 10 %) auf. Die ordentlichen Erträge (minus rd. 1 T€) weichen ebenso wie die Personalaufwendungen (plus rd. 12 T€) von den erwarteten Ergebnissen ab. Demgegenüber stehen geringere Ausgaben im Bereich der Sach- und Dienstleistungen (rd. 22 T€), die insgesamt für ein positives Ergebnis sorgen. Höhere Erträge werden aufgrund der Gebührenanhebung für den Unterricht ab August 2026 erwartet. Geschäftssparte Konzerte Im Geschäftsbereich Konzerte liegen die ordentlichen Erträge im 1. Quartal rd. 2 T€ über dem geplanten Ansatz. Die ordentlichen Aufwendungen liegen rd. 1 T€ (rd. 2 %) über dem geplanten Ansatz. Dies ist auf höhere Personalkosten zurückzuführen, die sich ebenfalls durch die in Anspruch genommene Altersteilzeit einer Mitarbeiterin und den damit verbundenen fortlaufenden Lohnzahlungen mit entsprechenden Aufstockungen ergeben. Das 2. Quartal weist insgesamt eine positive Abweichung von rd. 1T€ (rd. 2 %) auf. Geschäftsbereich Musik insgesamt Mit rd. 930 T€ liegt der Geschäftsbereich Musik rd. 9 T€ (rd. 1 %) über dem Planansatz. Bei anhaltender Entwicklung, unter Berücksichtigung der Anmerkungen zu den einzelnen Geschäftssparten, können die Planzahlen für das gesamte Wirtschaftsjahr erreicht werden. Sitzungsvorlage 18/559 Seite 3 von 5 Anmerkungen zum Geschäftsbereich Volkshochschule: Der ausgewiesene Verlust des Geschäftsbereichs vhs liegt im 2. Quartal 2026 bei rund 634 T€ und damit rd. 3 % unter dem veranschlagten Quartalsverlust. Das entspricht rd. 20 T€. Die Erträge der vhs liegen mit insgesamt 875 T€ im 2. Quartal rund 39 T€ unter dem rechnerisch veranschlagten Ergebnis. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Zuwendungen des Landes NRW rd. 39 T€ geringer ausfallen als geplant. Hintergrund ist die Kürzung von Landesfördermitteln aufgrund des Absinkens der Bevölkerungszahl von Moers. Nach den Zahlen des Zensus liegen Moers und Kamp-Lintfort gemeinsam unter 140.000 Einwohnende (Bemessungsgrenze für die Zuwendungen in bisheriger Höhe: > 140.000). Die Schulabschlüsse sind bei den Zuwendungen bereits mit 50 % berücksichtigt. Auch die sonstigen ordentlichen Erträge liegen rund 39 T€ unter den Erwartungen, da das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Zugänge für Geflüchtete erschwert hat und somit weniger Deutschkurse eingerichtet werden konnten als geplant. Andererseits liegen die Entgelteinnahmen 44 T€ über den Erwartungen. Aufgrund der Semesterstruktur werden sich die Einnahmen in den kommenden Quartalen insgesamt aber dem Planansatz wieder annähern. Im Bereich der Sach- und Dienstleistungen, zu dem auch die Honorarzahlungen für Integrationskurse gehören, wurde das Ergebnis mit rund 350 T€ um rund 47 T€ unterschritten. Durch weniger Kurse als ursprünglich geplant, sind entsprechend auch die Honorarkosten geringer, da weniger Unterricht stattfindet. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen langen geringfügig (rd. 1 T€) unter dem Ansatz. Bedingt durch Langzeiterkrankungen unterschreiten die Personalkosten den Ansatz um rd. 11 T€. Die vhs erreicht nach dem 2. Quartal 2026 insgesamt ein positives Ergebnis, das den rechnerischen Ansatz für den Zeitraum um rund 20 T€ unterschreitet. Es ist zu berücksichtigen, dass sowohl Einnahmen als auch Aufwendungen bei der vhs aufgrund der Semesterstruktur nicht gleichmäßig verteilt sind. Es ist zu erwarten, dass es in den kommenden Quartalen zu einer weiteren Angleichung an den Wirtschaftsplan kommt. Die vhs wird den Wirtschaftsplan voraussichtlich einhalten. Anmerkung zur Geschäftssparte Städtepartnerschaften Der ausgewiesene Zuschussbedarf des Geschäftsbereiches Städtepartnerschaften von rund 61 T€ liegt im 2. Quartal 2026 rd. 15 T€ unter dem Planansatz. Dies entspricht rund 20 %. Bis zum Ende des Jahres sind allerdings noch Aktivitäten geplant, so dass es zu einer Annäherung an den Planansatz kommen wird. Mit rd. 45 T€ liegen die Personalkosten geringfügig (rd. 1 T€) über dem Plan. Anmerkung zum Café im Bildungszentrum Der ausgewiesene Verlust der Sparte Café im Bildungszentrum im 2. Quartal 2026 liegt mit knapp 22 T€ geringfügig (rd. 2 T€) über dem Plan. Dies resultiert aus einer zwischenzeitlich erhöhten Prognose zur Höhe der Betriebskosten im laufenden Jahr. Eine Schlussabrechnung wird mit der nächsten Betriebskostenabrechnung erfolgen. Sitzungsvorlage 18/559 Seite 4 von 5 Anmerkung zum Geschäftsbereich Bibliothek: Der Geschäftsbereich bestand bis 2024 aus der Bibliothek und der Sparte Stadtarchiv. Die Sparte Stadtarchiv ist seit 2024 dem Geschäftsbereich Museum zugeordnet. Die Sparte wird dennoch weiterhin an dieser Stelle dargestellt. Die Ergebnisse sind im Folgenden erläutert. Anmerkungen zur Bibliothek Der ausgewiesene Zuschussbedarf der Geschäftssparte Bibliothek liegt mit rd. 1.384 T€ rund 114 T€ (rd. 8 %) unter dem veranschlagten Quartalsverlust. Die Erträge liegen insgesamt rd. 34 T€ unter dem Quartalsansatz. Diese Differenz ergibt sich im Wesentlichen aus geringeren Lesergebühren, geringeren Säumnisentgelten und geringeren Erträgen aus Nonbooks (CDs, DVDs usw.). Erträge aus der Auflösung von Sonderposten werden erst zum letzten Quartal gebucht. Niedrigeren Einnahmen stehen aber auch geringere Ausgaben gegenüber: Die Personalkosten liegen bedingt durch mehrere Vakanzen, darunter drei Langzeiterkrankungen, rd. 112 T€ unter dem Planansatz. Die Bibliothek wird den Wirtschaftsplan voraussichtlich mindestens einhalten. Anmerkungen zur Geschäftssparte Stadtarchiv Das Stadtarchiv weist im 2. Quartal eine positive Abweichung vom Wirtschaftsplan auf. Der ausgewiesene Verlust von rd. 233 T€ liegt rd. 34 T€ (rd. 13 %) unter dem rechnerisch veranschlagten Quartalsverlust. Die Erträge aus erteilten Gebührenbescheiden liegen mir rd. 2 T€ im Plan, insgesamt weichen die Einnahmen rd. 3 T€ negativ vom Planansatz ab. Die Personalkosten liegen rd. 31 T€ unter dem Ansatz, bedingt durch eingeplante Rückstellungen für die im Stadtarchiv beschäftigte Beamtin. Gebucht werden die Rückstellungen erst zum Jahresende. Eine befristete Stundenreduzierung einer Mitarbeitenden des Stadtarchivs wirkt sich zudem kostenmindernd aus. Finanzielle Auswirkungen der Maßnahme Gemäß Wirtschaftsplan 2026 gez. Finkele Erste Betriebsleiterin Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bildung Anlagen: 1 Ergebnisübersicht zum 30.06.2026 nach GuV-Positionen 2 Plan-Ist-Vergleich des Erfolgsplanes für das 2. Quartal 2026 3 Ergebnisübersicht zum 30.06.2026 nach HGB Sitzungsvorlage 18/559 Seite 5 von 5

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