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Sanierung des Echtrasenspielfeldes der Sportanlage Marschweg Hier: Entscheidung zur Umsetzung und Bereitstellung der MIttel im Haushalt 2027

Beschlussvorlage
TypBeschlussvorlage
GemeindeStadt Kaltenkirchen
Datum2026-09-21
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Beschlussvorlage Stadt Kaltenkirchen Fachbereich: FB 6 Tiefbau und Stadtplanung Vorlage Nr. VL-141/2026 Datum: 03.09.2026 öffentlich Geschäftszeichen: Bearbeitet von: Jacqueline Meyntz Betreff: Sanierung des Echtrasenspielfeldes der Sportanlage Marschweg Hier: Entscheidung zur Umsetzung und Bereitstellung der Mittel im Haushalt 2027 Beratungsfolge Sitzungstermin Tagesordnungspunkt Bau- und Planungsaus- 21.09.2026 Vorberatung schuss Beschlussvorschlag Fachausschuss: Der Bau- und Planungsausschuss empfiehlt der Stadtvertretung, die Umsetzung der vollstän- digen Sanierung des Echtrasenspielfeldes der Sportanlage Marschweg in Kaltenkirchen, vor- behaltlich der Finanzierbarkeit, zu beschließen. Sachverhalt: Das Echtrasenspielfeld an der Sportanlage Marschweg ist aufgrund seiner strukturellen Be- schaffenheit derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Die Wasserdurchlässigkeit des Bodens ist un- zureichend, insbesondere durch den hohen Anteil organischer Substanz in der oberen Rasen- tragschicht. Das führt zu einer unzureichenden Regenwasseraufnahme und -ableitung. Diese Bedingungen fördern verstärktes Bodenleben, was insbesondere in der Winterzeit zu massi- ven Schäden durch Krähen führt, die die Grasnarbe bei der Nahrungssuche zerstören. Zu- sätzlich ist die vorhandene Beregnungsanlage nicht leistungsstark genug und auch technisch nicht mehr zeitgemäß. Sie besteht aus einer Ringleitung mit zwei Schächten an die mobile Regner angeschlossen werden. Diese werden durch Wasserdruck über das Feld gezogen. Eine gleichmäßige und ausreichende Bewässerung ist damit nicht gewährleistet. Besonders bei Hitzeperioden zeigt sich, dass diese Anlage den Wasserbedarf des Spielfeldes nicht de- cken kann. Der Bauhof meldete dem Fachbereich für Tiefbau und Stadtplanung aufgrund der längeren Trockenperiode im Sommer diesen Jahres einen erheblichen personellen Mehraufwand durch die Notwendigkeit des kürzeren Bewässerungs- und Pflegeintervalls, sowie der Aufstellung von zusätzlichen Standsprengern. Hierdurch werden Mitarbeitende gebunden, die an anderer Stelle im Stadtgebiet fehlen. Durch die Art der derzeitigen Bewässerung des Rasens entstehen Einschränkungen der Nutzbarkeit für den Sportbetrieb und der Ausführung der Pflegarbeiten, da die Schläuche jedes Mal quer über die Sportanlage verlegt werden müssen. An besonders beanspruchten Stellen, vor allem im Bereich vor den Toren, wurden bereits mehrfach notdürf- tige Ausbesserungen mit Rollrasen vorgenommen. Diese Maßnahmen sind jedoch nur kurz- fristig wirksam, beheben die grundlegenden Probleme nicht und werden die Defizite des Ra- sens nicht dauerhaft lösen. Seite 1 von 2 Die Verwaltung hat im vergangenen Jahr eine Variantenstudie vorgestellt und die Umsetzung der Variante 2 empfohlen (s Vorlage VL 80/2025, BPA 15.09.2025, 06.10.2025, 17.11.2025). Diese sieht eine vollständige Sanierung des Echtrasenspielfeldes vor. Dabei wird die Rasen- tragschicht vollständig neu aufgebaut und mit einer modernen Drainage zur gezielten Ablei- tung von Regenwasser ausgestattet. Zudem wird eine neue, leistungsfähige Beregnungsan- lage installiert. Die gesamte Spielfläche wird neu angesät. Diese Maßnahme gewährleistet eine dauerhafte funktionstüchtige und belastbare Rasenfläche für mindestens acht bis zehn Jahre. Hierbei handelt es sich um eine investive Maßnahme. Kosten: ca. 620.000 € brutto inkl. Planungskosten Die Verwaltung empfiehlt erneut die Umsetzung der Variante 2 zur Sanierung des Echtrasen- spielfeldes an der Sportanlage Marschweg, da diese eine langfristige und nachhaltige Verbes- serung gewährleistet. Aufgrund der durchgreifenden Verbesserung der Niederschlagsauf- nahme und –ableitung, sowie den Einbau einer vollautomatischen Beregnungsanlage werden ständige Unterhaltungskosten und Ausfallzeiten vermieden. Finanzielle Auswirkungen: Finanzielle Auswirkungen: Ja X Nein Es stehen Mittel zur Verfügung: Ja Nein X Produktkonto / Investitionsmaßnahme: Kosten der Maßnahme rd. 620.000 € brutto Folgekosten Abschreibung über 10 Jahre entspricht rd. 62.000 €/ Jahr Erläuterungen: Stefan Bohlen Bürgermeister Anlage(n): 3

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