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Halbjahresbericht über die Beteiligungen zum 30.06.2026

Sonstiges
TypSonstiges
GemeindeBaden-Baden
Datum2026-09-21
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Drucksache-Nr. Beschlussvorlage 26.308 Dienststelle Datum Haushalt und Beteiligungen 25.06.2026 Beratungsfolge öff nichtöff. Sitzungstermin Verwaltungs-, Finanz- und Haushaltsstruk- X 21.09.2026 3 turausschuss Betreff Halbjahresbericht über die Beteiligungen zum 30.06.2026 Beschlussvorschlag Der Gemeinderat nimmt den Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung der Beteili- gungsgesellschaften zum 30.06.2026 zur Kenntnis. Beratungsergebnis Gremium Sitzung am TOP Einstimmig Mit Stimmen- Anzahl Anzahl Anzahl Laut Beschluss- Abweichender Be- mehrheit Ja Nein Enthaltungen vorschlag schluss (siehe Protokoll) Seite 1 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Hat die Beschlussvorlage finanzielle Auswirkungen oder werden Finanzmittel bewirtschaftet? nein ja, weitere Ausführungen Es handelt sich um einen Grundsatzbeschluss (Kostenschätzung) Baubeschluss (Kostenberechnung) Gesamtkosten/-einnahmen der Maßnahme insgesamt: Kosten/Einnahmen der Maßnahme im Haushaltsjahr: Ist die Maßnahme im Haushaltsplan veranschlagt? ja, Haushaltsansatz insgesamt: bei Sachkonto: Kostenstelle / Investition: Ist der Ansatz ausreichend bzw. werden die geplanten Einnahmen erreicht? ja nein, überplanmäßige Auszahlung Höhe von Deckung bei Sachkonto: Kostenstelle / Investition: erwartete Mindereinnahme: nein: Ist eine außerplanmäßige Auszahlung erforderlich? nein ja bei Sachkonto: Kostenstelle / Investition: Deckung durch Sachkonto: Kostenstelle / Investition: Auswirkungen auf künftige Ergebnishaushalte, gibt es jährliche Folgekosten? nein ja, Personalkosten Sachkosten Abschreibungen Feststellungen zur Wirtschaftlichkeit der Maßnahme (Raumprogramme, Kennzahlen, u.ä.): Gibt es eine Gegenfinanzierung (Zuweisungen, Zuschüsse, Förderprogramme)? nein ja, Name: Höhe: Sachkonto Kostenstelle Ist die Gegenfinanzierung dauerhaft? nein ja Ergänzende Erläuterungen zu den finanziellen Auswirkungen: Auswirkungen auf den Klimaschutz: positiv keine negativ Seite 2 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Kurzbeschreibung des Sachverhalts: Der Eigenbetrieb Stadtwerke Baden-Baden und die wesentlichen Gesellschaften, an de- nen die Stadt beteiligt ist, wurden um Stellungnahme über die wirtschaftliche Entwicklung und den Geschäftsverlauf zum 30.06.2026 gebeten. Aus den Zwischenberichten der städ- tischen Beteiligungen ergeben sich keine bestandsgefährdenden Risiken. Ausführliche Begründung: Der Eigenbetrieb Stadtwerke Baden-Baden und die wesentlichen Gesellschaften, an de- nen die Stadt beteiligt ist, wurden um Stellungnahme über die wirtschaftliche Entwicklung und den Geschäftsverlauf zum 30.06.2026 gebeten. Außerdem soll dargestellt werden, ob Risiken bereits bestehen oder absehbar sind. In diesem Zusammenhang sollte auch über Abweichungen zum Wirtschaftsplan und eventuelle Gegenmaßnahmen berichtet werden. Die wirtschaftliche Entwicklung der städtischen Beteiligungen / Gesellschaften stellt sich zum 30.06.2026 wie folgt dar: a) Kongresshaus Baden-Baden Betriebsgesellschaft mbH Das erste Halbjahr 2026 verlief umsatzseitig planmäßig. Sämtliche gebuchten Veranstal- tungen konnten erfolgreich und vollständig durchgeführt werden. Die großen, jährlich statt- findenden und für Baden-Baden besonders relevanten Kongresse – darunter die Orthopä- den, Heilpraktiker sowie vier der insgesamt sechs geplanten VDI-Veranstaltungen (Verein Deutscher Ingenieure e.V.) – wurden im ersten Halbjahr mit den erwarteten Teilnehmer- zahlen durchgeführt und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Übernachtungsaufkommen auf dem Beherbergungsmarkt der Stadt. Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung und die Vorausbuchungslage sieht die Gesellschaft für das zweite Halbjahr derzeit keine wesent- lichen Risiken. Insgesamt zeichnet sich für das Geschäftsjahr 2026 umsatzbezogen, eine positive Geschäftsentwicklung ab. Nach aktuellem Stand geht die Gesellschaft davon aus, dass alle für das 2. Halbjahr ge- buchten Kongresse und Veranstaltungen planmäßig stattfinden werden. All diese Kon- gresse sind zum Großteil übernachtungsrelevant und so stellt das Kongresshaus ein we- sentliches Wertschöpfungsinstrument für die gesamte Stadt Baden-Baden dar. Nach wie vor besteht für die Betriebsgesellschaft auch im Geschäftsjahr 2026 die große Herausforderung darin, die erheblichen Kostensteigerungen zu bewältigen. Diese betref- fen insbesondere die Bereiche Energie, Fremdpersonal sowie Instandhaltungs- und War- tungskosten. Darüber hinaus finden neben den jährlich vorgeschriebenen TÜV-Prüfungen in diesem Jahr wieder die umfangreichen, im Dreijahresrhythmus durchzuführenden TÜV- Prüfungen statt. Die hieraus resultierenden Aufwendungen belasten die Kostenseite zu- sätzlich. Zudem wird derzeit zwischen der Eigentümerin (Stadt Baden-Baden) und der Kongresshaus Betriebsgesellschaft über eine dringend erforderliche Erweiterung bzw. Teilmodernisierung der Küchenflächen und -ausstattung beraten. Ziel der Maßnahme ist die Sicherstellung einer zeitgemäßen und optimalen gastronomischen Versorgung der Veranstaltungsbesucher. Der dringend notwendige Austausch der Brandschutztür im Kü- chenbereich wird vom Hochbauamt verfolgt, während der Umbau des Freeflows zur Platz- gewinnung, im ersten Schritt mit etwa 50 T€ von der Gesellschaft aus eigenen Mitteln ge- tragen werden soll, was in der Planung bisher nicht berücksichtigt war. Zum Stand Ende Juni verzeichnete das Kongresshaus einen Gesamtumsatz von 1.151 T€. Das Zwischenergebnis zum 30.06.2026 liegt bei 136 T€. Der im Wirtschaftsplan bud- getierte Jahresumsatz von 1.750 T€ wird nach aktueller Prognose zum 31.12.2026 voraus- sichtlich sogar bei 2.020 T€ liegen. Seite 3 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Die Personalkosten werden zum Jahresende mit voraussichtlich 737 T€ im Plan bleiben. Die oben beschriebenen Maßnahmen werden den Gesamtaufwand für die Gebäudein- standhaltung nach derzeitiger Einschätzung auf voraussichtlich 75 T€ erhöhen. Den Mehreinnahmen aus Veranstaltungen stehen unmittelbar höhere veranstaltungsbe- zogene Aufwendungen gegenüber. Dies betrifft insbesondere Materialaufwand, Fremd- leistungen und sonstige veranstaltungsbezogene Leistungen. Vor diesem Hintergrund kann das im Doppelhaushalt 2026/2027 geplante Betriebsergeb- nis von -31 T€ voraussichtlich nicht erreicht werden. Nach aktueller Prognose wird das Betriebsergebnis zum Jahresende bei -68 T€ liegen. Bestehende Zahlungsverpflichtungen konnten bisher jederzeit aus flüssigen Mitteln be- dient werden. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um 112 T€ auf 393 T€ zum 31.12.2025. Zur Absicherung von Zahlungsausfällen, hat das Kongresshaus seine Vorauszahlungs- bedingungen angepasst, insbesondere um etwaige Zahlungsschwankungen von Kunden- seite auszuschließen. b) Baden-Baden Tourismus GmbH (BBT) Die wirtschaftliche Lage der Baden-Baden Tourismus GmbH im laufenden Geschäftsjahr stabil. Das vorläufige Zwischenergebnis zum 30.06.2026 entspricht dem Wirtschaftsplan, wesentliche Abweichungen sind bisher nicht eingetreten. Durch das positive Jahresergebnis und den damit verbundenen Übertrag aus 2025 können die geplanten Marketingaktivitäten und Maßnahmen in 2026 nun verstärkt werden. Die BBT setzt ihren strategischen Kurs mit gezielten Maßnahmen in Marketing, Digitalisierung und Destinationsentwicklung konsequent fort. Die Gästeübernachtungen in Baden-Baden entwickelten sich laut vorliegenden Auswer- tungen des Statistischen Landesamts im ersten Halbjahr 2026 insgesamt positiv. Von Ja- nuar bis Juni verzeichnet sich ein Anstieg von +4,9 % zum Vorjahr bei den Übernachtun- gen. Die Entwicklung wurde vor allem vom deutschen Markt getragen (+5,6 % zum Vor- jahr), während die Auslandsübernachtungen jedoch auch einen steigenden Trend zum Vorjahr verzeichnen (+2,7 % zum Vorjahr). Die Tourist Information in der Schwarzwaldstraße wurde im Herbst 2025 geschlossen. Die Back-Office und digitalen Tätigkeiten wurden ins Schloss Solms verlagert; durch den Aus- zug eines Mieters im 3. Obergeschoss konnte der Standort räumlich etwas erweitert wer- den. Die Wiedereröffnung des Badischen Hofs im Juli 2026 setzt wichtige Impulse für die Positionierung Baden-Badens als erstklassige Kongress- und Tourismusdestination. Im laufenden Jahr wurden bereits mehrere strategische Projekte vorangetrieben: Die Fort- schreibung des Tourismuskonzepts aus 2019, die Erstellung der Erlebnisraumkonzept de- finierten Arealen, sowie der Start eines Biodiversitätsprojekts im Stadtwald als erster Bau- stein der Nachhaltigkeitsstrategie. Weiterhin erfolgt im Laufe des Jahres das bereits für letztes Jahr geplante Onboarding zweier neuer Positionen im Bereich Destinationsmanagement. Das vorläufige Zwischenergebnis zum 30. Juni 2026 beläuft sich auf -243 T€ und entspricht damit dem geplanten Ergebnis gemäß Wirtschaftsplan. Das hochgerechnete Jahresergeb- nis 2026 wird voraussichtlich ebenfalls bei -243 T€ liegen. Der Wirtschaftsplan wird im laufenden Jahr somit eingehalten. Signifikante Abweichungen sind weder bisher eingetreten noch absehbar; Gegenmaßnahmen sind daher derzeit nicht erforderlich. Seite 4 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Die Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit aus den liquiden Mitteln bedient werden. Die Gesellschafterbeiträge gehen konstant ein, Risiken für den Bestand der Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. Die verlässliche Gesellschafterstruktur (Beiträge) bleibt ausschlaggebend für den Bestand der Gesellschaft. Ein Austritt eines Gesellschafters würde zu einer erheblichen Ver- schlechterung der Finanzlage führen. c) Gemeinschaftskraftwerk Baden-Baden GmbH (GKB) Der Wirtschaftsplan geht für das Jahr 2026 von einem Jahresüberschuss von 411 T€ aus. Aufgrund der Hochrechnung zum Jahresende wird weiterhin von diesem Planergebnis 2026 ausgegangen. Die Gesellschaft teilte für das erste Quartal 2026 ein vorläufiges Er- gebnis mit 355 T€ sowie zum 30.06.2026 in Höhe von 554 T€ mit. Der Gesellschaft zufolge wird das Ergebnis im restlichen Jahr 2026 aufgrund von Einmaleffekten (Auszahlung BEW- Transformationsplanung mit 428 T€, rückläufige Stromerträge, steigende CO2 Kosten etc.) insgesamt jedoch derzeit eher entlastet. Das Ergebnis 2026 gefährdende Tendenzen sind aktuell nicht erkennbar und ergeben sich insbesondere nur dann, wenn aufgrund von Bau- maßnahmen z.B. am Hindenburgplatz oder wegen Schäden am Netz unerwartet hohe Auf- wendungen entstehen, welche durch die bereits ausbezahlten Fördergelder nicht in 2026 vollständig kompensiert werden. Die Wärmeabgabemenge liegt im ersten Halbjahr auf ei- nem das Vorjahr geringfügig übersteigendem Niveau. d) Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung Baden-Baden mbH (GSE) Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd. Die Stadt Ba- den-Baden unterliegt weiterhin umfangreichen Sparmaßnahmen. Aufgrund der engen Ver- zahnung der GSE mit der Stadt Baden-Baden stellt dies auch für die Gesellschaft eine Herausforderung dar. Die GSE ist in erheblichem Umfang für die Stadt tätig, sowohl als Sanierungsträgerin als auch als Dienstleisterin im Bereich Hochbau. Infolge der Sparmaß- nahmen sind in diesen Bereichen derzeit mehrere weiteren Investitionen ausgesetzt. Unabhängig davon ist die GSE als Bestandshalterin mit dem Geschäftsmodell der Vermie- tung von preisgünstigem Wohnraum von der schwachen Wirtschaftslage nur einge- schränkt betroffen. Nach wie vor besteht ein deutlicher Nachfrageüberhang bei bezahlba- rem Wohnraum, sodass die Ertragslage in diesem Geschäftsbereich weiterhin als stabil einzuschätzen ist. Die Realisierung weiterer, dringend benötigter Mietwohnungen gestaltet sich aufgrund der weiterhin hohen Baukosten in Verbindung mit dem aktuellen Zinsniveau jedoch wirtschaftlich schwierig. Die anhaltend negative Entwicklung im stationären Einzelhandel, die durch die Auswirkun- gen der Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt wurde, erschwert hingegen die Nachver- mietung von Gewerbeimmobilien, insbesondere von Ladenlokalen. Im ersten Halbjahr 2026 konnten die im Wirtschaftsplan 2026 prognostizierten Ergebnisse erzielt werden. Im Bereich Bestandsbewirtschaftung/-modernisierung sowie Mietwohnungs-Neubau fo- kussierte sich die Gesellschaft im 1. Halbjahr 2026 auf folgende Punkte: - Fertigstellung des Wohn-Ensembles Murgstraße mit insgesamt 54 Mietwohnun- gen und zwei Gewerbeeinheiten in drei Gebäuden als neues Eingangstor zur Briegelackerstraße. Seite 5 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 - Abschluss der Sanierung und des ergänzenden Dachgeschossausbaus der Ob- jekte Briegelackerstraße 29–35 sowie Vermietung der neu geschaffenen Dach- geschosseinheiten. Im Bauträgerbereich beschäftigte sich die GSE im 1. HJ 2026 mit: - Planung und Vorbereitung der Bauträgermaßnahme Iffzer Weg mit 3 Doppel- aushälften und fünf Reihenhäusern. Erstes HJ 2026 im Bereich Sanierungsträgerschaft: - Aktuell befindet sich das abgeschlossene Sanierungsgebiet „Oos“ in der Abrech- nung gegenüber dem Fördermittelgeber. - Im Sanierungsgebiet "Südliche Neustadt" wurde im ersten Halbjahr 2026 die Baumaßnahme „Umgestaltung Kreuzstraße“ abgeschlossen. Im Bereich Hin- denburgplatz wurde die erste Hälfte der Platzgestaltung fertiggestellt. Entspre- chende Fördermittel für die beiden Maßnahmen wurden abgerufen. - Im neuen Sanierungsgebiet „Lichtental“ befindet sich der erste Bauabschnitt, Platzgestaltung an der Frankreichstraße, in der Umsetzung. Mit der Planung für den zweiten Bauabschnitt, Umgestaltung Beuerner Straße, wurde begonnen. Dienstleistungen für die Stadt im Bereich Hochbau unter anderem: - Projektsteuerung für zwei Objekte für den Bereich Anschlussunterbringung in der Wörthstraße unter Einsatz von Fördermitteln. - Fortführung der Projektentwicklung der Verkehrspolizei-Inspektion im Bereich Heitzenacker für das Land Baden-Württemberg (Vermögen und Bau). Das Ergebnis zum 30.06.2026 beträgt 714.800 €. Die Hochrechnung zum 31.12.2026 ergibt ein Jahresergebnis von 1.629.600 € Aufgrund der engen geschäftlichen Verflechtung der GSE mit der Stadt Baden-Baden, ins- besondere in den Bereichen Sanierungsträgerschaft und Hochbau, wirken sich die derzeit ausgesetzten bzw. zurückgestellten städtischen Projekte unmittelbar auf die Geschäftsen- twicklung der GSE aus. Das weiterhin hohe Baukostenniveau in Verbindung mit den gestiegenen Finanzierungs- kosten erschwert derzeit die wirtschaftliche Umsetzung neuer Mietwohnungsprojekte er- heblich. Insbesondere im Bereich der vermieteten Ladeneinheiten ist aufgrund rückläufiger Han- delsumsätze eine zunehmende Ausfallgefährdung festzustellen. Gegenüber den vorgenommenen Planungen kam es zu folgender wesentlichen Abwei- chung: - Die für das 1. HJ 2026 geplanten Objektverkäufe wurden -noch- nicht umge- setzt, entsprechend reduzierten sich die Verkaufserlöse in dem entsprechenden Umfang. Unabhängig davon wurde der für das 1. HJ 2026 geplante Überschuss erlöst. Da der Wirtschaftsplan für das 1. Halbjahr 2026, mit Ausnahme der oben genannten Ab- weichung, eingehalten werden konnte, waren im Berichtszeitraum keine Gegenmaßnah- men erforderlich. Unabhängig davon wurde bereits in der Vergangenheit durch verschiedene Maßnahmen auf absehbare Veränderungen reagiert. Hierzu zählten unter anderem die frühzeitige An- passung der Betriebskosten-Vorauszahlungen. Seite 6 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Gleichzeitig ist festzustellen, dass die Umsetzung weiterer Mietwohnungsbauprojekte un- ter den derzeitigen Rahmenbedingungen und ohne die Inanspruchnahme entsprechender Förderprogramme wirtschaftlich nur noch eingeschränkt darstellbar ist. e) Stadtwerke Baden-Baden Zum 30. Juni 2026 wird für den Gesamtbetrieb der Stadtwerke Baden-Baden ein Gewinn in Höhe von 59 T€ ausgewiesen. Das Planergebnis beträgt für denselben Zeitraum-1.364 T€. Im Folgenden wird die Entwicklung der einzelnen Betriebszweige erläutert: Die Versorgungssparte Strom liegt mit einem Gewinn von 2.323 T€ leicht unter dem Plan- ansatz (2.496 T€). Der Anstieg der Aufwendungen kann nicht von den gestiegenen Erträ- gen kompensiert werden. In der Gasversorgung steigt der Spartengewinn auf 2.865 T€ und übertrifft damit den Halbjahresplanansatz (2.243 T€). Hier resultiert der Gewinn aus einem höheren Anstieg der Erträge gegenüber den Aufwendungen. Für den Betriebszweig Wasserversorgung ist ein positives Ergebnis von 198 T€ festzustellen, das deutlich über dem negativen Planansatz von -295 T€ liegt. Die Erhöhung des Ergebnisses ist auf meh- rere Effekte zurückzuführen wie der gestiegene Wasserabsatz sowie der geringere Mate- rialaufwand. Die Wasserpreiserhöhung zum 01.06.2026 wird sich erst im zweiten Halbjahr auswirken. Die Sparte Nahwärme liegt unter dem Planansatz und weist ein Ergebnis von -172 T€ aus (WP -139 T€). Zusammengefasst erzielen die Versorgungssparten einen Ge- winn über 5.213 T€ und übertreffen den Ausweis des Wirtschaftsplans (4.305 T€). Die Abwasserentsorgung und Abfallentsorgung weisen aufgrund der Gebührenausgleichs- rückstellung ein neutrales Ergebnis aus. In der Sparte kommunale Altlasten werden Ver- luste vollständig von der Stadt ausgeglichen, weshalb sich das Ergebnis neutral darstellt. Der BGA übertrifft mit einem Verlust von -89 T€ den Planansatz (WP -93 T€). Die Bäderbetriebe verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 gestiegene Umsatzerlöse, wes- halb der Verlust in Höhe von -1.452 T€ unter dem Ansatz des Wirtschaftsplans (-1.585 T€) liegt. Die Bergbahn übertrifft ebenfalls das Planergebnis (WP -81 T€) und zeigt einen Ver- lust von -73 T€. Das Ergebnis der Verkehrsbetriebe zeigt sich mit -3.540 T€ gegenüber dem Planansatz (WP -3.910 T€) deutlich verbessert. Im Ergebnis der Verkehrsbetriebe ist der Gewinn der Parkgaragengesellschaft (270 T€) und der Verlust der Verkehrsgesell- schaft (-4.035 T€) enthalten. Der Forecast zum 30.06.2026 für das Wirtschaftsjahr 2026 weist ein Gewinn von 280 T€ aus und übertrifft somit das Planergebnis (21 T€). In sämtlichen Sparten werden die Plan- ansätze leicht übertroffen. Lediglich im Bereich Wärme kann das Planergebnis nicht er- reicht werden. Es gilt zu beachten, dass das Halbjahresergebnis lediglich eine Moment- aufnahme darstellt, die aufgrund der Fertigstellung aktuell laufender Projekte beeinflusst werden kann. In den Sparten Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie den Bäderbe- trieben unterliegt das weitere Wirtschaftsjahr witterungsbedingten Einflüssen. Das wirtschaftliche Ergebnis zum 30. Juni 2026 in Höhe von 59 T€ weist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Planergebnis auf (WP -1.364 T€). Abweichungen können durch Verschiebung oder Verzögerungen bei der Ausführung von Projekten entstehen. Es ist zum jetzigen Stand davon auszugehen, dass das Planergebnis erreicht werden kann und sich das Jahresergebnis 2026 in der Gewinnzone befinden wird. Die Abweichungen des Wirtschaftsplans zum Halbjahresergebnis resultieren u.a. aus wet- terbedingten Einflüssen in den Sparten Gas- und Wasserversorgung und dem Betrieb der Seite 7 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Bäder. Darüber hinaus führen zeitliche Verschiebungen bei der Realisierung und Umset- zung von Projekten zu späteren Abrechnungen. Die Auswirkungen dieser Faktoren können sich auf das wirtschaftliche Ergebnis sowohl negativ als auch positiv auswirken. f) Parkgaragengesellschaft Baden-Baden mbH Das Halbjahresergebnis 2026 zeigt einen Gewinn in Höhe von 832 T€. Im Wirtschaftsplan wird für den gleichen Zeitraum ein Ergebnis von 270 T€ ausgewiesen. Das wirtschaftliche Ergebnis der oberirdischen Parkraumbewirtschaftung übertrifft mit 97 T€ den Ansatz des Wirtschaftsplans (76 T€). Die Garage Falkenstraße liegt mit seinem Halbjahresergebnis von -7 T€ minimal über dem Planansatz (-8 T€). In der Festspielhaus- garage kommt es zu Verschiebungen der Unterhaltsmaßnahmen in die zweite Jahreshälfte bzw. in das Jahr 2027. Diese wirken sich direkt auf das wirtschaftliche Ergebnis aus, wel- ches zum Halbjahr einen Wert von 206 T€ (WP -303 T€) aufweist. Das Ergebnis der Vin- centigarage erreicht mit 161 T€ (WP 168 T€) nahezu den Planansatz. Das Kongresshaus übertrifft den Planansatz (377 T€) leicht und weist einen Gewinn von 386 T€ aus. Das Ergebnis im Parkhaus Cineplex bleibt mit -45 T€ weiterhin defizitär, zeigt sich aber verbes- sert zum Planansatz (WP -70 T€). Die neue Sparte Ladesäulen trägt mit einem Gewinn von 34 T€ (WP 29 T€) zum Halbjahresergebnis bei. Das Zwischenergebnis zum 30.06.2026 beträgt 832 T€ (WP 270 T€). Zum Jahresende 2026 wird damit gerechnet, dass das Planergebnis übertroffen werden kann. Der Forecast zum 30.06.2026 beläuft sich auf ein Jahresüberschuss von 1.348 T€. Risiken, die das Ge- schäftsjahr 2026 beeinflussen, sind derzeit nicht bekannt. Das Jahresergebnis des Wirtschaftsplans 2026 der Parkgaragengesellschaft Baden-Ba- den mbH beträgt 996 T€. Der Planansatz des Halbjahres weist einen Betrag von 270 T€ aus. Das tatsächliche Halbjahresergebnis 2026 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 832 T€ lässt darauf schließen, dass das Planergebnis übertroffen werden kann. Der Haupt- grund für die deutliche Erhöhung des Planansatzes zum Halbjahr liegt in der Verschiebung der Unterhaltungsmaßnahmen in die zweite Jahreshälfte bzw. in das Jahr 2027. Teilweise sind die Investitions- und Unterhaltungsprojekte schon angelaufen, teilweise wurden die Maßnahmen in die zweite Jahreshälfte und das kommende Jahr verschoben. Im Zuge der weiteren Ausführungsschritte können u.a. durch auftragsbedingte Engpässe bei Fachfir- men Verzögerungen auftreten. g) Forst Service GmbH Das Vermögen der Forst Service GmbH Baden-Baden beschränkt sich auf das gezeich- nete Kapital von 26.000 € zuzüglich des Verlustvortrags aus Vorjahren in Höhe von 1.866,95 €. Die jährlich entstehenden Aufwendungen werden durch die Stadt Baden-Ba- den als einzige Gesellschafterin vergütet. Das Zwischenergebnis zum 30.06.beläuft sich auf 0,00 Euro. Die Forst Service GmbH verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht, das geplante Jahresergebnis ist null. Die Liquidi- tät ist durch laufende Abschlagszahlungen aus dem Forsthaushalt der Stadt Baden-Baden gewährleistet. Die Spitzabrechnung erfolgt zum Jahresende. Das Geschäftsjahr 2026 verläuft bis heute planmäßig, es sind keine wesentlichen Abwei- chungen vom Wirtschaftsplan zu erwarten. Seite 8 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage erga- ben sich im ersten Halbjahr nicht und sind im weiteren Geschäftsverlauf 2026 nicht abzu- sehen. h) Baden-Baden Events GmbH (BBE) Das erste Halbjahr 2026 verlief nach Plan. Alle gewohnten und geplanten strahlkräftigen Veranstaltungen fanden statt: Die wiederkehrenden Genres wie Fasnacht, Kinderveran- staltungen, R&B Konzerte, das Mr. M´s Jazz Festival, der good-good Battle, das intellek- tuelle Gespräch „Schoog im Dialog“, die zweijährige Tanzshow und Gala „European Dance Award“ sowie die Open Air Formate wie die Sommernächte fanden wie gewohnt erfolg- reich statt. Weiterhin unterstützte die BBE das Welterbefest zur 5-jährigen Einschreibung am 07.06. mit vielen Programmpunkten im Kurgarten und im Wandelgang der Trinkhalle. Neu entwickelt wurde ein Format im Wandelgang auch für die Zukunft: „Voices im Wan- delgang“, welches ein weiteres Wochenende im Sommer zusätzlich zum Tango Wochen- ende den Wandelgang belebt. Der Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr beginnt mit „Kunst findet Stadt“, mit dem international bekannten Künstler Tobias Rehberger. Es folgt das Kurparkmeeting und die Bälle Welttanzgala & Silvesterball sowie die Fernsehproduktion „Sportler des Jahres“ um nur einige strahlkräftige Veranstaltungen zu nennen. Eine neue Reihe „Comedy im Kurhaus“ mit Max Ruhbaum kommt als neue Ergänzung noch hinzu. Die Durchführung des Christkindelsmarktes steht ebenso wieder an. Es wird auch 2026 weiterhin auf sehr hohe Qualität der Künstler, Partner und Akteure bei der Durchführung von Veranstaltungen gesetzt, um überregionale Aufmerksamkeit zu er- zielen. Die Durchführung einiger dieser Veranstaltungen ist nur aufgrund der großartigen Unterstützung von Sponsoren möglich. Es ist derzeit geplant, alle Veranstaltungen durch den Pop-up Gastronomie Betrieb Rizzi & Co. abzuwickeln, um ständig wechselnde Caterer und vor allem wechselnde Qualitäten in den Sälen zu vermeiden. Nach heutigem Stand wird die Gesellschaft 2026 142 Veranstaltungstage mit Programm bespielen und das geplante Jahresergebnis von +10 T€ erneut übertreffen. Der derzeitige Forecast zeigt mit + 70 T€ ein positives Jahresergebnis für 2026. Das Zwischenergebnis zum 30.06.2026 liegt bei 138 T€. Der vertraglich vereinbarte Jahresmindestmietwert im Kurhaus von 162 T€ wird 2026 ein- gehalten (aktueller Stand ist 204 T€). Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht zu erkennen, die Verträge mit dem Land Baden-Württemberg (BKV-Verträge) sind bis 2030 verlängert und gesichert. Bestehende Zahlungsverpflichtungen konnten bisher jederzeit aus flüssigen Mitteln be- dient werden. Zur rechtzeitigen Erkennung von veranstaltungsbezogenen Risiken werden verstärkt zusätzliche Controlling Instrumente genutzt. i) EurAka Baden-Baden gGmbH Der betriebliche Ertrag ist unterteilt in die beiden Bereiche Umsatzerlöse und Sonstige be- triebliche Erträge. Der Bereich der Umsatzerlöse liegt dabei zum Stichtag 30.06.2026 7,3 % bzw. 163 T€ über dem Planansatz, was vor allem den höheren Erträgen aus dem Wohn- heimbetrieb geschuldet ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind vor allem durch die Aufwandserstattungen der Stadt Baden-Baden geprägt. Insgesamt liegt der betriebliche Ertrag im ersten Halbjahr 2026 140 T€ bzw. 5 % über dem Planansatz. Der ursprüngliche Seite 9 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Wirtschaftsplan sah eine Erstattung in Höhe 1.150 T€ vor. Nach einem Gespräch mit der Stadtkämmerei wurde der ursprünglich vom Aufsichtsrat genehmigte Wirtschaftsplan 2026 geändert und die Erstattung um 150 T€ reduziert, so dass der neue Plan nur noch eine Erstattung in Höhe von 1,0 Mio. € für das Jahr 2026 beinhaltet. Die Erstattung für das erste Halbjahr 2026 wurde komplett an die Gesellschaft ausbezahlt. Der betriebliche Aufwand gliedert sich in die Bereiche Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen. Zur Jahresmitte liegt der be- triebliche Aufwand insgesamt noch 273 T€ bzw. 9,8 % unter dem Planansatz. Die Aufwen- dungen für bezogene Waren liegen mit 93 T€ 3,7 % über der Plan-Höhe von 90 T€. Die Aufwendungen für bezogene Bildungsleistungen (Dozentenkosten) liegen 47 T€ bzw. 21,4 % unter dem Planansatz. Der Aufwand für die bezogenen Mietleistungen (Anmietung der Wohnheime bzw. Wohnungen) liegt derzeit ebenfalls noch unter dem Planansatz. Da im 2. Halbjahr eine weitere Wohnung angemietet wird und noch eine weitere geplant ist, wird sich dies in der 2. Jahreshälfte verändern, so dass für das Gesamtjahr ein Wert in Höhe des Planansatzes kalkuliert wird. Der Aufwand für die sonstigen bezogen Leistungen liegt ebenfalls unter dem Planansatz. Auch bei den anderen wesentlichen Aufwandsposten wie Personalkosten, Abschreibungen, Sachkosten und Instandhaltung liegt die Gesellschaft momentan noch unter den Planansätzen für das erste Halbjahr. Die Abschreibungen be- laufen sich aktuell auf 280 T€ und liegen damit 9 T€ unter dem Planansatz. Der Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt 38 T€ unter dem Planansatz. Die Liquidität der Gesellschaft ist weiterhin gegeben und die Gesellschaft wird gestützt durch die gute Eigenkapitaldecke. Ein Risiko für das Jahr 2026 besteht darin, dass die Gesellschaft keine kontinuierliche Erlössteigerung in allen Bereichen erwartet, sondern ein heterogenes Bild. Der Kernbe- reich des Campus mit den Dienstleistungen für die beruflichen Schulen ist von der Anzahl der Schüler auf dem Campus abhängig. Insgesamt liegt die Gesellschaft mit 425 T€ auch aufgrund saisonaler Schwankungen zur Jahresmitte besser als im Wirtschaftsplan angenommen. Der genehmigte Wirtschaftsplan 2026 der EurAka geht von einem Jahresgewinn in Höhe von 18.500 € aus, unter Berück- sichtigung der städtischen Erstattungen. In Abhängigkeit von der Entwicklung der oben benannten Risiken geht die Gesellschaft für das Gesamtjahr von einem positiven Ergebnis in Höhe von 112 T€ oberhalb der Planansätze aus. Im Ertragsbereich bzw. im Bereich der Umsatzerlöse wird aus aktueller Sicht das für das Gesamtjahr 2026 geplante Ergebnis annähernd erreicht oder eventuell knapp verfehlt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind naturgemäß von der Höhe der Erstattungen abhängig. Im Aufwandsbereich wird das Gesamtjahr 2026 vor allem von den Abweichungen bei den Positionen Aufwand für sonstige bezogene Leistungen, dem Personalaufwand und den Sachkosten geprägt sein. Bei den folgenden Positionen werden Ergebnisse über den Planwerten erwartet: • Personalaufwand (Stellenzuwachs) • Versicherungen • Bilanzielle Wertberichtigungen Bei den folgenden Positionen werden Ergebnisse unter Plan erwartet: Seite 10 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 • Aufwand für bezogene Leistungen (Personalübernahme wie oben beschrieben, dadurch Wegfall der Aufwandsposition für Hausmeister ab 1.7.2026) • Abschreibungen • Sachkosten (Kosten für Energie aktuell niedriger als erwartet) • Sonstige betriebliche Aufwendungen (vorbehaltlich der offenen Gemeinkosten für die Hochschule Victoria) Aus der Analyse der gesamten Wirtschaftszahlen zum 30.06.2026 und den daraus resul- tierenden Hochrechnungen für das Jahr 2026 ergibt sich die Prognose, dass die Gesell- schaft das Geschäftsjahr 2026 insgesamt mit einer moderaten Verbesserung gegenüber den Planansätzen abschließen kann, trotz der nicht geplanten Reduktion der Ausgleichs- zahlungen der Stadt in diesem Jahr. Da die Gesellschaft im Grundsatz von einem Jahresergebnis 2026 oberhalb der Planan- sätze ausgeht, sind keine weiteren bzw. sofortigen Maßnahmen erforderlich. Vor dem Hin- tergrund eines steigenden Bedarfs bei den Schulen wird gemeinsam mit der Stadt Baden- Baden aktuell ein Konzept für die Nachnutzung der freiwerdenden Räume entwickelt. j) Entwicklungsgesellschaft Cité mbH (EG Cité) Nach Abschluss der operativen Entwicklungs- und Vermarktungsphase konzentriert sich die Gesellschaft auf die Bewirtschaftung ihrer Bestandsimmobilien sowie auf die Veräuße- rung der noch im Umlaufvermögen befindlichen drei Mischgebietsgrundstücke. Für eines dieser Grundstücke liegt bereits ein Beschluss über den Verkauf an die Stadt Baden-Baden zur Errichtung des Stadtarchivs vor. Aufgrund der derzeit geltenden Spar- maßnahmen der Stadt Baden-Baden sowie der laufenden Prüfung einer alternativen Un- terbringung des Stadtarchivs ist nach heutiger Einschätzung jedoch nicht davon auszuge- hen, dass der Verkaufsbeschluss umgesetzt wird. Auch die Veräußerung eines weiteren Mischgebietsgrundstücks, das für die Errichtung ei- nes medizinischen Zentrums vorgesehen ist, verzögert sich. Maßgeblich hierfür sind so- wohl das derzeit herausfordernde Marktumfeld als auch die laufende Akquisition eines Endinvestors für das Projekt. Die Erträge aus der Bewirtschaftung der Bestandsimmobilien entwickeln sich weiterhin stabil. Trotz der anspruchsvollen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind sämtliche Ob- jekte vollständig vermietet; Mietrückstände oder Mietausfälle bestehen nicht. Darüber hin- aus konnte zum Ende des zweiten Quartals eine Gewerbeeinheit im Maison Pharmacie erfolgreich neu vermietet werden. Mit dem sukzessiven Rückgang der operativen Aufgaben passt die Geschäftsleitung die Personal- und Kostenstruktur der Gesellschaft kontinuierlich an. Ziel ist es, die Ertragskraft der Gesellschaft nachhaltig zu stärken und auch ohne Erlöse aus Grundstücksverkäufen ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Das vorläufige Zwischenergebnis zum 30.06.2026 beträgt 153 T€. Zum Jahresende 2026 ist aus aktueller Sicht mit einem Ergebnis in Höhe von ca. 248 T€ zu rechnen. Risiken für den Geschäftsverlauf: - Sicherheit der Mieterlöse aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen - Verkauf des Grundstückes zum Bau des Stadtarchivs an die Stadt - Verzögerung des Verkaufs weiterer Mischgebietsgrundstücke aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen Seite 11 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Aufgrund der Tatsache, dass kein Grundstück veräußert wurde, ist das prognostizierte Er- gebnis zwar positiv, liegt jedoch unter den Prognosen des Wirtschaftsplanes. Da die EG Cité auch ohne Erträge aus Verkäufen ein positives Jahresergebnis erzielt, sind keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen. k) Klinikum Mittelbaden gGmbH Die Leistungsentwicklung der Akutkliniken lag im ersten Halbjahr 2026 insgesamt leicht unter den Planansätzen. Bis zum 30.06.2026 wurden 12.803,9 average Case Mix-Punkte (kurz: aCM-Punkte, aCM = durchschnittliche Fallschwere) erreicht; der kumulierte Plan- wert betrug 12.915,0 aCM-Punkte. Dabei lag Baden-Baden mit 115,2 aCM-Punkten unter Plan, Rastatt mit 9,7 aCM-Punkten nahezu im Plan und Bühl mit 13,8 aCM-Punkten über dem Planwert. Der Monat Juni verlief mit einer Abweichung von insgesamt -196,4 aCM- Punkten deutlich schwächer als geplant. Die Leistungsentwicklung ist wesentlich durch die strukturelle Verlagerung vom vollstationären DRG-Bereich (Diagnosis Related Groups = diagnosebezogene Fallpauschalen) in den erweiterten Hybrid-DRG-Katalog geprägt. Die Entwicklung bestätigt die im Wirtschaftsplan berücksichtigte Verschiebung der Leistungs- und Erlösstruktur. Der Wirtschaftsplan 2026 sieht für den stationären Leistungsbereich insgesamt 26.655 aCM-Punkte vor. Gegenüber 2025 entspricht dies einer Reduktion um 3,11 %, die insbe- sondere aus der Erweiterung des Hybrid-DRG-Katalogs resultiert. Die Erreichung der Leis- tungsziele bleibt aufgrund baulicher Einschränkungen, der laufenden Brandschutzmaß- nahmen sowie der weiterhin angespannten personellen Rahmenbedingungen anspruchs- voll. Für die Pflegeeinrichtungen bleiben die Personalverfügbarkeit und die daraus resultie- rende Belegungsfähigkeit wesentliche Einflussgrößen. Der Wirtschaftsplan geht abhängig von der jeweiligen Personaldeckung von Zielauslastungen zwischen 85 % und 96,5 % aus. Zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung wurden im Wirtschaftsplan operative Maßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören insbesondere die Optimierung der Verweildauer und der Belegungssteuerung, die Verbesserung des Erlösmanagements, die Realisierung von Kodierungs- und Abrechnungspotenzialen, ein bedarfsgerechter Personaleinsatz so- wie ein effizientes Sachbedarfsmanagement. Für 2026 wurden aus diesen Maßnahmen Ergebnisverbesserungen von bis zu 1,2 Mio. € eingeplant. Nach derzeitigen Erkenntnissen erscheint dies größtenteils auch realistisch. Eine genauere Bewertung kann erst im Verlauf des 2. Halbjahres erstellt werden, da Teilprojekte verzögert angelaufen sind. Das vorläufige Zwischenergebnis zum 30.06.2026 liegt bei einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 8.387.687 €. Die aktuelle Hochrechnung für 2026 auf Basis des Monats Juni ergibt einen Jahresfehlbetrag von 24.939.134 €. Der Wirtschaftsplan 2026 sieht einen Jah- resfehlbetrag von 19.837.000 € vor. Damit liegt die Hochrechnung zum 30.06.2026 um 5.102.134 € unter dem geplanten Ergebnis. Die Abweichung ist insbesondere darin be- gründet, dass der im Wirtschaftsplan 2026 eingeplante Effekt einer Veräußerung der Im- mobilie in Bühl in der Hochrechnung nicht mehr enthalten ist (5,1 Mio. € Ergebniseffekt). Die Hochrechnung enthält Sachverhalte, deren Ergebniseffekt zum Berichtszeitpunkt noch nicht abschließend bewertet werden kann. Hierzu zählen der Inventureffekt, die konkrete Ausgestaltung der Liquiditätsausgleiche 2026, die weitere Leistungsentwicklung sowie die Realisierung von Grundstücks- und Immobilienverkäufen und weiterer Konsolidierungs- maßnahmen. Seite 12 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Für den weiteren Geschäftsverlauf 2026 werden insbesondere folgende Risiken gesehen: 1. Ein weiterer Leistungseinbruch bei den aCM-Punkten der Akutkliniken, insbeson- dere falls sich die negative Abweichung des Monats Juni in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. 2. Der Inventureffekt ist unterjährig noch nicht abschließend bewertbar und kann zu zusätzlichen Ergebnisabweichungen führen. 3. Die Liquiditätsausgleiche für das Geschäftsjahr 2026 sind unterjährig noch nicht ab- schließend bewertbar. 4. Die geplanten Ergebnisverbesserungen aus operativen und strategischen Maßnah- men können verspätet oder nicht in der vorgesehenen Höhe eintreten. 5. Allgemeine Kostensteigerungen, insbesondere beim medizinischen Bedarf, bei be- zogenen Leistungen, Instandhaltungen und Personalkosten, sind nur eingeschränkt beeinflussbar. Die zum 30. Juni 2026 vorliegende Hochrechnung weist gegenüber dem Wirtschaftsplan wesentliche Abweichungen auf. Im stationären Leistungsbereich besteht zum 30. Juni 2026 eine kumulierte Plan-Ist Abweichung von -111,1 aCM-Punkten. Die Hybrid-DRG-Fall- zahlen liegen mit 1.660 Fällen um 276 Fälle über Plan. Die hieraus erzielten Erlöse belau- fen sich kumuliert auf 4,2 Mio. € und übersteigen den Planwert um rund 0,9 Mio. €. Diese positive Entwicklung kompensiert einen Teil der strukturellen Rückgänge im klassischen DRG-Bereich. Der im Wirtschaftsplan 2026 vorgesehene Ergebniseffekt aus der Veräuße- rung der Immobilie in Bühl sind für das Erreichen des Planergebnisses von wesentlicher Bedeutung. Der Zeitpunkt und die konkrete Höhe der Realisierung bleiben daher eng zu überwachen. Zur Begrenzung der Ergebnisabweichung und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Ent- wicklung werden die folgenden im Wirtschaftsplan vorgesehenen operativen und strategi- schen Maßnahmen konsequent weiterverfolgt: 1. die Stabilisierung und gezielte Steigerung der stationären Leistungen sowie die kon- sequente Steuerung der Hybrid-DRG-Leistungen, 2. die Optimierung von Verweildauer, Belegungsmanagement und Prozessabläufen in den Akutkliniken, 3. der bedarfsgerechte Personaleinsatz sowie die engmaschige Steuerung von Über- stunden, Urlaub und externem Personaleinsatz, 4. das effiziente Sachbedarfsmanagement, insbesondere beim medizinischen Bedarf und bei sonstigen bezogenen Leistungen. Darüber hinaus besteht die Chance, die bislang aufgelaufenen Neubaukosten an die Kli- nikum Mittelbaden Baden-Baden/Rastatt gGmbH (KKBBR gGmbH) zu veräußern. Hieraus wird ein positiver Ergebniseffekt von rund 1,1 Mio. € sowie ein Liquiditätszufluss von rund 3,5 Mio. € erwartet. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann eine Realisierung gegebenen- falls erst 2027 umgesetzt werden. Eine weitere Chance besteht in der Veräußerung einer Immobilie. Der konkrete Ergebnis- und Liquiditätseffekt hängt vom Zeitpunkt und den Ver- handlungsergebnissen ab. l) Krematorium Baden-Baden GmbH Seite 13 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft entwickelte sich im ersten Halbjahr positiv. Die geplante Einäscherungszahl wurde im ersten Halbjahr leicht überschritten. Einige Sanierungsarbeiten an der Ofenanlage wurden auf das Vorjahr 2025 vorgezogen, wodurch sich der betriebliche Aufwand 2026 voraussichtlich verringern wird. Erfolgsplan Ansatz Ergebnis Hochrechnung 2026 2026 30.06.26 Jahresende Betriebl. Ertrag 1.446 T€ 815 T€ 1.500 T€ Betriebl. Aufwand 1.338 T€ 569 T€ 1.150 T€ Betriebsergebnis 107 T€ 246 T€ 350 T€ Risiken für den weiteren Geschäftsverlauf sind derzeit nicht erkennbar. Negative Abweichungen sind bisher nicht eingetreten und werden auch nicht erwartet. Im Geschäftsjahr 2026 sind bisher keine Gegenmaßnahmen erforderlich. m) Gewerbeentwicklung Baden-Baden GmbH (GEBB) Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist eng an die Entwicklung des gewerblichen Im- mobilienmarktes gekoppelt. Vor dem Hintergrund der derzeit angespannten wirtschaftli- chen Rahmenbedingungen hat sich die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken spürbar abgeschwächt. Ungeachtet dessen konnte im ersten Halbjahr 2026 ein Grundstück im Gewerbepark Oos- West erfolgreich an einen Hersteller von Zahnimplantaten veräußert werden. Da der Gesellschaft derzeit nur ein begrenztes Angebot an vermarktbaren Gewerbegrund- stücken zur Verfügung steht, hat die rückläufige Nachfrage die Vermarktungssituation ins- gesamt etwas entspannt. Durch die Übergabe eines weiteren Investorenobjekts an den Mieter im Dezember 2025 konnten die Erträge aus der Hausbewirtschaftung im ersten Halbjahr 2026 deutlich gestei- gert werden. Zu den wesentlichen Arbeitsschwerpunkten und Entwicklungen der GEBB im ersten Halb- jahr 2026 zählten insbesondere: • Vermarktung von Gewerbegrundstücken in den Gewerbeparks Oos-West, Boll- graben sowie Braunmattstraße – im 1. Halbjahr 2026 konnte ein Gewerbegrund- stück an ein Unternehmen der Zahnmedizin-Branche veräußert werden. • Weitestgehende Fertigstellung und Übergabe eines weiteren Investorenprojekts im Dezember 2025, das an ein Ingenieurbüro für Infrastrukturplanung vermietet wurde – Vollständige Fertigstellung, Abrechnung und Erzielung von Mieterlösen ab 2026. • Übernahme, Kaufpreiszahlung und Vermietung der im Dezember 2025 erwor- benen Bauerwartungsland-Grundstücke im Stadtteil Sandweier. Seite 14 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 • Fortführung der Wirtschaftsförderung in enger Zusammenarbeit mit der städti- schen Stabsstelle, insbesondere durch die Begleitung von Unternehmen bei An- siedlungs-, Vermietungs- und Veräußerungsvorhaben. • Bewirtschaftung des Existenzgründerzentrums ELAN unter Fortsetzung der be- währten Kooperation mit dem CyberForum Karlsruhe. Das vorläufige Zwischenergebnis zum 30.06.2026 beträgt rund 186 T€. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird zum Jahresende 2026 ein Jahresergebnis in Höhe von voraussichtlich 510 T€ erwartet. Das geringe Grundstücksangebot sowie die rückläufige Nachfrage nach Gewerbegrund- stücken stellt weiterhin das wesentliche Risiko für die Geschäftsentwicklung dar. Da die Gesellschaft derzeit noch auf Erlöse aus Grundstücksverkäufen angewiesen ist, kann sich eine anhaltend schwache Marktnachfrage negativ auf die Ertragslage auswirken. Darüber hinaus könnten die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Stabili- tät der Mieterträge beeinträchtigen. Gleichzeitig belasten steigende Energiepreise die Mie- ter. Auch die weiterhin hohen Baukosten sowie das gestiegene Zinsniveau erschweren die Realisierung weiterer Investorenprojekte. Nach Abschluss des ersten Halbjahres 2026 sind keine wesentlichen Abweichungen vom Wirtschaftsplan festzustellen. Dies ist insbesondere auf den erfolgreich abgeschlossenen Grundstücksverkauf sowie die planmäßig vereinnahmten Mieterträge aus den Investoren- projekten zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung sind derzeit keine besonderen Gegenmaßnahmen erforderlich. n) Gemeinnützige Gesellschaft zum Erwerb und anschließender Nutzungsüberlas- sung des Festspielhauses Baden-Baden mbH (gGENF mbH) Der Vollzug des Abkaufs der Immobilie Festspielhaus erfolgte vertragsgemäß zum 30.06.2020. Demnach ist die gGENF mbH seit dem 01.07.2020 Eigentümerin der Immo- bilie und überlässt diese gemäß ihrem Gesellschaftszweck unentgeltlich der Betreiberge- sellschaft, der Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH. Im Rahmen der Ge- samtplanung wird mit einem negativen Jahresergebnis von -513 T€ gerechnet. Grund für das negative Ergebnis sind in erster Linie die für das Gebäude anfallenden Abschreibun- gen. Alle weiteren Aufwendungen werden durch Zuschüsse der Stadt Baden-Baden als Gesellschafterin ausgeglichen. Das zur Finanzierung aufgenommene Sparkassendarle- hen in Höhe von 11,3 Mio. € wird mit Hilfe einer von der Stadt weitergeleiteten Zuwendung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von insgesamt 6 Mio. € getilgt. Grundlage hierfür waren Förderbescheide des Landes sowie die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse vom 27.07.2020 und 26.07.2021. Die Zuwendungsmittel werden zur Finanzierung der Restschuld für die zum 01.07.2020 erworbene Immobilie Festspielhaus verwendet. Zum 30.06.2026 weist das Sparkassendarlehen einen Stand von rund 7.050 T€ aus. Die Ge- samtfinanzierung entspricht der geplanten Kalkulation. Das Zwischenergebnis zum 30.06.2026 beläuft sich auf rund – 34 T€. Nach aktuellem Stand wird das im Wirtschaftsplan zum 31.12.2026 prognostizierte Ergebnis von -513 T€ erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2026 verläuft bislang ohne Risiken. Auch für den weiteren Jahresver- lauf sind keine Risiken absehbar. o) Verkehrsgesellschaft Baden-Baden mbH (KVV) Seite 15 von 16 Drucksache-Nr. 26.308 Die Verkehrsgesellschaft Baden-Baden mbH erzielt als wirtschaftliches Ergebnis zum 30.06.2026 einen Fehlbetrag in Höhe von -3.963 T€. Im Vergleich zum Halbjahreswert des Wirtschaftsplans (WP -4.332 T€) ist dies eine Verbesserung um 369 T€. Die Betriebser- träge, basieren auf Abschlagszahlen der Fahrgeldeinnahmen des KVV, übertreffen dabei den Planansatz nur geringfügig. Eine finale Abrechnung findet erst am Ende des Jahres statt. Mit Ausnahme der Abschreibungen sind alle Positionen des Betriebsaufwands un- terhalb des Planansatzes, was sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirkt. Es ist zu beachten, dass das Ergebnis lediglich eine Momentaufnahme zum Halbjahr darstellt. Zum Jahresende kann es aufgrund von Abrechnungen oder geringeren Zuschüsse (z.B. für das Deutschlandticket) noch zu Veränderungen kommen. Das Halbjahresergebnis beträgt 3.963 T€ und zeigt damit eine Verbesserung zum Plana- nsatz von 369 T€ (WP -4.332 T€). Der Forecast zum Jahresende erwartet ein Defizit von 4.554 T€. Somit ist damit zu rechnen, dass der Planansatz erreicht werden kann. Der Wirt- schaftsplan für 2026 geht von einem Verlust in Höhe von -4.633 T€ aus. Risiken, die den weiteren Geschäftsverlauf beeinträchtigen können, sind nicht bekannt. Die Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen sind planmäßig angelaufen. Seite 16 von 16

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